Nexcare N3071 ColdHot Gesichts- und Kosmetikmaske

 

Für die kleine Auszeit zwischendurch ...

 

... oder auch Eiszeit, wenn man sie im gekühlten Zustand verwendet. Ich zumindest empfinde es als absolut wohltuend, die gekühlte Maske auf die Augen zu legen. Das ist wahnsinnig entspannend und tut der Partie rings um die Augen und der Stirn gut. Und im Sommer ist es auch erfrischend. Bei leichten Kopfschmerzen oder bei geschwollenen Augen, wenn es letzte Nacht mal wieder zu lang wurde, definitiv auch eine Erholung und ein Re-Freshing. Und der positive Nebeneffekt, wenn man so eine Maske aufhat, ist auch, dass man nicht rumläuft, sondern es sich eben bequem macht und somit auch gleich etwas zur Ruhe kommt und sich kurz entschleunigen kann.

 

Wobei man mit der Maske auch z.B. fernsehen kann. Das geht. Da sind wirklich die Augenaussparungen groß genug. Es drückt, reibt oder zwickt auch nix. Innen ist die Maske angenehm weich.

 

Den Klettverschluss hinten kann man so oder so sehen. Denn quasi "blind" die beiden Enden aufeinanderzutreffen, kann nicht immer klappen. Aber schlussendlich erweist es sich dann doch nicht als problematisch, einfach, weil der Klett sehr gut hält. Die Maske verrutscht auch nicht, sondern passt gut auf den Kopf, es drückt oder zwickt auch nichts. In so fern bin ich total zufrieden mit dieser Maske. Da ich es gerne kühl habe, benutze ich sie in erster Linie eben als Cooling Mask und dafür eignet sie sich hervorragend. Sie bleibt jetzt bei mir für immer im Kühlschrank und kommt zum Einsatz, wenn man mir nach einem kühlen Kopf ist!

 

c) M. / 26.6.2017

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Elli Damen-Ohrstecker Infinity Unendlichkeit 925 Silber teilvergoldet mit Zirkonia weiß Rundschliff

 

(Elli Damen-Ohrringe Infinity Unendlichkeit 925 Sterling Silber rosévergoldet Zirkonia 0306191016)

(der Link führt zu einem ähnlichen Produkt) 


Die machen was her ...

 

Diese Ohrstecker sind wirklich bezaubernd ... Das rosé-vergoldete Silber sieht wirklich sehr edel und durch die leichte Rosé-Färbung auch sehr feminin aus. Und die kleinen Zirkonia glänzen und funkeln um die Wette. Mit diesen Ohrsteckern kann man wirklich einen glamourösen Auftritt hinlegen, ohne all' zu aufgebrezelt zu wirken. Sie sind im genau richtigen Style für einen tollen Abend.

 

Sie kommen in einem kleinen schwarzen Schächtelchen, so dass man die Ohrstecker auch gut verschenken kann. Durch die leichte Wölbung hängen sie auch nicht zu weit runter, sondern schmiegen sich richtig elegant ans Ohrläppchen an. Man braucht sich also nicht sorgen, dass sie too much sind, das sind sie nicht, sondern im genau richtigen Maße elegant-edel.

 

Interessant auch dieses Design, dass die Zirkonia nur auf einer Hälfte des Unendlichkeits-Symbols angebracht sind, so wirken die Ohrringe nicht zu protzig.

 

Mir gefallen sie sehr, weil sie einerseits wirklich perfekt für einen glamourösen Abend sind, schön funkeln und durch die rosé-Färbung auch sehr weiblich wirken. Anderseits sind sie aber auch nicht zu sehr Bling-Bling. Perfektes Understatement. Sehr hübsch!

 

c) M. / 24.6.2017

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Café Royal Doppio Espresso, 50 Nespresso kompatible Kapseln, 5er Pack (5 x 10 Kapseln)

 

Kräftiger, aber nicht bitterer Espresso ...

 

... mit einem ganz eigenen Charakter.

 

Bei diesem DOPPIO ESPRESSO handelt es sich um einen besonders kräftigen Espresso. So, wie es sich gehört. Aber auch ein starker Espresso darf nicht bitter sein. Und das ist dieser zum Glück nicht.

 

Seine Crema schließt sich schön und hat eine haselnussbraune Farbe. Der Geschmack ist intensiv und hat einen ganz eigenen Charakter. Die Röstaromen sind ausgeprägt und mit einer dezenten nussig-holzigen Note kombiniert.

 

Ein starker Espresso - im wahrsten Sinne des Wortes -, der morgens müde Geister wach macht und hilft, aus dem Nachmittagstief zu kommen. Trotzdem ist dieser intensive Espresso bekömmlich.

 

Eine sehr gute, starke Kaffeevariante, für den kleinen-großen Koffeinkick. Mir schmeckt er ausgezeichnet.

 

c) M. / 23.6.2017

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NIVEA 6er Pack Dusch-Schaum mit Himbeer-Rhabarber Duft, 6 x 200 ml Spender, Seidenmousse


Herrlich fruchtig-(rot-)beerig-frisch ...

 

Dieser Dusch-Schaum duftet wirklich hervorragend, fruchtig-beerig nach Himbeeren und nur ganz minimal nach frischem Rhabarber. Wie ich finde, eine äußerst gelungene Mischung: Die verführerische Süße der Himbeere und das doch etwas Ruppig-Eigensinnige des Rhabarbers. Wobei der Himbeer-Duft hier eindeutig dominiert.

 

Die Mousse kommt seidig-sahnig aus dem Spender. Und Achtung: Viel davon braucht man da nicht. Es genügt wirklich eine kleinere Menge. Die Mousse ist sehr ergiebig. Wer sich aber so richtig schön "einseifen" möchte, der kann das mit der Mousse bestens tun. Hier kann man eine richtig schön angenehme Schaum-Dusche machen.

 

Danach duscht man den Schaum kräftig ab und hat immer noch den herrlich-frisch-fruchtigen Duft in der Nase. Die Himbeere ist für mich eine ganz besondere, edle Frucht. Und das Aroma hat man hier gut getroffen, nicht zu künstlich, sondern nahezu authentisch. Deshalb begeistert mich die Mousse auch sehr. Und so ein Schaum ist mal etwas anderes, als ein Gel, das teilweise ja nicht so gut aufzutragen ist und schwupp-die-wupp auch wieder weg ist.

 

Nach dem Schaumduschen fühlt sich die Haut seidig-angenehm an, weich, gepflegt und erfrischt und den süßlichen Himbeerduft mit dem leichten Rhabarber-Aroma hat man auch noch ein Weilchen in der Nase.

 

Für mein ein perfektes, liebliches, (rot-)fruchtig-frisches Sommer-Dusch-Schaum-Erlebnis. Wundervoll!

 

c) M. / 22.6.2017

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Ein Schutzschild für die Seele: Spirituelle Energie aufbauen, bewahren, verteidigen

DOROTHY HARBOUR

HEYNE

 

Wie man sich schützt in einer oft toxischen Welt

 

Dieses Buch - das sollte man unbedingt vor dem Kauf bedenken - ist "lediglich" eine gekürzte und überarbeitete Fassung von "Achtung, Energie-Vampire". Wer das also schon mal gelesen oder/und zuhause im Regal stehen hat, der braucht "Ein Schutzschild für die Seele" nicht unbedingt.

 

Gut zu lesen ist es natürlich allemal und auch immer wieder, wie wir uns vor "Energie-Vampiren" schützen können. Mir persönlich ist das Thema hier allerdings aber irgendwie zu negativ dargestellt. Außerdem sind doch einige Punkte, so finde ich zumindest, nicht mehr ganz zeitgemäß. So warnt die Autorin immer wieder vor dem "bösen Fernsehen" und auch vorm Elektrosmog. Als das Buch zum ersten Mal geschrieben wurde, gab es noch keine Tablets, keine Smartphones, keine High Tech Laptops etc. und diese komplette Vernetzung, die wir heutzutage in unseren Wohnungen haben. Also, vor Elektrosmog kann man sich heutzutage kaum schützen, außer man lebt irgendwo auf dem Bauernhof. Und mittlerweile gibt es ein bisschen mehr als "nur" Fernsehen. Und ich denke auch nicht, dass man sich davor schützen sollte, vielmehr sollte man diese neuen Medien sinnvoll und positiv ins Leben integrieren. So kommt z.B. Meditations-Musik aus dem Tablet und Ritualzubehör kann man sich sogleich im I-Net bestellen und, und, und. Die Verteufelung neuer Medien halte ich persönlich nicht für wirklich zielführend. Die Ratschläge halte ich deshalb auch für nicht mehr zeitgemäß.

 

Auch erklärt sie, dass wir auf keinen Fall Fleisch essen dürfen, das wäre minderwertiger als Gemüse. Auch hier müsste man, genau genommen, ein eigenes Thema eröffnen. Aber ich persönlich mag es doch eher toleranter. Die "wahre Esoterik" ist auch tolerant und kennt keine strengen Regeln. Ein „Muss“ und „Du darfst nicht“ wirkt auf manche dann doch eher kontraproduktiv. Und jeder Mensch ist anders!

 

Nichts desto trotz ist die Grundaussage der Lektüre natürlich gut. Es ist voller Rituale. Das muss man natürlich mögen. Aber das ist alles sehr positiv und schön und nützlich, wenn man sich dem öffnet. Und zu wissen, wie man im worst case, mit schlechter Energie von außen oder mit schlechter Energie von anderen Menschen umgeht, wie man sich schützt, um möglichst gesund und heil durchs Leben zu kommen, ist nie verkehrt.

 

c) M. / 21.6.2017

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Wenko 22701100 Badezimmerwischer Mola Duschabzieher , Silikon, grau, 4 x 21 x 24,5 cm

 

Qualitativ hochwertiger, optischer eher schlichter Duschabzieher

 

Obwohl ich schon irgendwie befürchten musste, dass der Haken nicht an meine Duschtür passt, hatte ich doch die Hoffnung,  dass es anders ist. Auf den Fotos sieht man ja nur eine geöffnete Tür bzw. ein Modell. Ich habe eine Plexiglas-Tür, die ganz normal zu öffnen und zu schließen ist. Bei ihr passt der Haken, in den man den Wischer hängt, leider nicht hin. Sie geht dann nicht mehr zu. Aber das leg' ich nicht dem Haken zur Last, sondern meiner Tür.

 

Denn grundsätzlich finde ich diese Aufhängmöglichkeit schon ziemlich gut, ohne, dass man bohren oder kleben muss. Ich kann den Haken z.B. an meinen Utensilienkorb hängen. Das geht auch. Der Haken ist aus elastischem Gummi und so besteht keine Gefahr, dass irgendetwas verkratzt und der Haken ist und bleibt so auch anpassungsfähig.

 

Der Abzieher selbst ist aus härterem Silikon. Der Griff und die Stange sind innerlich verstärkt. Die Wischlippe ist allerdings im Vergleich zu meinem alten Abzieher doch auch deutlich härter. Ich habe fest gestellt, dass ich im täglichen Gebrauch die weichen Gummilippen doch lieber mag. Sie sind - meines Erachtens - flexibler zum Abziehen auf Fliesen, Glas und Kunststoff etc.

 

Der Wischer scheint aus einem Stück gemacht zu sein. Das ist irgendwie originell. Auch das komplett Graue und Simple. Hier gibt's keinen Schnick-Schnack. Durch sein Edelstahl-Innenleben ist er auch kein super Leichtgewicht. Aber das ist beim Wischen ja auch nicht verkehrt. Die Abziehleistung ist auch perfekt.

 

Dort also, wo "Mola" gut an die Tür passt und für all' jene, die es gern schlicht und funktional haben, ist der Wischer sicherlich eine gute Sache. Auch für alle, die einen flexiblen Abzieher suchen, ohne, dass gebohrt oder geklebt werden muss. Qualitativ hochwertig ist er auch definitiv, vom Design natürlich eher basic.

 

c) M. / 21.6.2017

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InterDesign 34482EU Twillo Gewürzregal 1, Metallico

 

Sehr nett ...

 

... ist dieses kleine "Stufen-Regal" auf jeden Fall. Es sieht originell, witzig und irgendwie ganz besonders stylisch aus. Die Optik find' ich ziemlich gelungen, modern und trotzdem zweckmäßig.

 

Und man muss es ja auch nicht zwangsläufig mit Gewürzen bestücken. Im Prinzip kann man da alles hineintun, was man möchte. Auch auf einem Schreibtisch, egal ob antik oder ultramodern, kommt es  gut zur Geltung. Man kann es mit verschiedenen Büro-Utensilien befüllen und hat dann auch einen guten Zugriff. Die Optik find' ich also optimal. Und durch die drei Stufen hat man schon eine gute Menge Platz für kleinere Sachen und Übersichtlichkeit ist natürlich auch gegeben. Gefällt mir.

 

Allerdings, so finde ich, ist es doch etwas rutschig. Denn unten gibt es z.B, keine Gummierung oder so, sondern einfach nur das Plastik. Und das rutscht natürlich. Da hätte man - so finde ich - einfach an den Seiten einen Gummistreifen oder etwas in der Art unten anbringen können. Dann hätte das kleine Regälchen nämlich einen guten Stand. So ist es nicht 100 % rutschfest.

 

Auch das Kunststoffgeflecht innen, das wirklich auch stylisch aussieht, ist nicht absolut rutschfest. Sieht wirklich originell aus, wie ein kleiner, metallfarbener Teppich. Geradezu spacig. Mir gefällt diese Metallic-Optik extrem gut. Aber auch hier muss offenbar die Funktionalität hinter dem Design zurück stehen. Denn schön isser der kleine Teppich, aber auch ein wenig glatt.

 

So bleibt dieses witzige, stylische Regälchen mit der Metallic-Transparent-Optik für mich ein 100%iges Design-Produkt, das definitiv ein Eyecatcher ist und auch individuell genutzt werden kann. Schön allemal!

 

c) M. / 20.6.2017

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Scotch-Brite W950/12 Mikrofaser High-Tech Staubtuch

 

Ziemlich gut …

 

Von Scotch-Brite erwartet man eigentlich auch gute Produkte ... Bisher hab' ich von der Firma noch nix gehabt, das mich nicht überzeugt hätte.

 

Dieses Hi-Tech Mikrofaser Staubtuch ist besonders für Bildschirme, Displays etc. geeignet. Bei meinem TV-Gerät z.B. hab' ich bei der Reinigung des Bildschirms immer ein bisschen ein Problem. Denn die Feucht-Reinigung hinterlässt ganz oft Schlieren, die nicht schön aussehen, stören und einfach nicht weg zu bringen sind. Ein normales Mikrofaser-Tuch erzielt auch kein zufriedenstellendes Ergebnis.

 

Mit diesem Mikrofaser Staubtuch ist mein Fernseher nun endlich, endlich schön sauber und vor allem schlierenfrei gereinigt. Das freut mich ganz besonders. Denn bisher hat es kein Tuch geschafft, den Bildschirm zu meiner Zufriedenheit zu säubern.

 

Auch die Displays meiner Kleingeräte wie Smartphone und Tablet reinigt das Tuch einwandfrei. Die Displays sind dann nicht nur sofort sauberer, sie bleiben es auch für eine deutlich längere Zeit. Und auch das Berühren des Displays führt nach der Säuberung mit diesem Tuch nicht mehr gleich zu sofortigen, sichtbaren Flecken. Die Displays sind dann auch deutlich länger schön und schmutzen nicht mehr so schnell. Das ist die antistatische Wirksamkeit und die kann man wirklich deutlich bei jedem Säubern und eine lange Zeit danach feststellen. Prima!

 

In so fern bin ich sehr zufrieden mit diesem ganz besonderen Hi-Tech Mikrofaser-Tuch, das Bildschirme und Displays aber auch z.B. Brillen nicht nur gründlich und schlierenfrei reinigt, sondern durch die Antistatik auch dazu beiträgt, dass die Oberfläche viel länger ansehnlich und unempfindlich bleibt.

 

c) M. / 20.6.2017

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Der kleine Krisenkiller: 12 Wege, schwierige Lebenssituationen zu meistern

JENS FÖRSTER

KNAUR 

 

Ein wunderbares Buch ...

 

... ein sehr, sehr sympathisches Buch, ehrlich, offen, natürlich psychologisch, aber absolut verständlich, weil menschlich, aus dem Leben gegriffen und auch privat.

 

Jens Förster lässt hier immer wieder Privates einfließen und das macht das Buch auch so authentisch. Denn, okay, der Eine oder Andere von uns, der mag von kleinen oder großen Katastrophen völlig verschont  bleiben. Es gibt solche Glückspilze. Oder gehen diese Menschen nur einfach anders mit dem Schicksal und dem, was ihnen widerfährt, um? Denn, logisch, am Ende liegt es doch immer an uns selbst, wie wir mit dem umgehen, was uns das Leben bietet. Die Zitronen, die es uns auf den Weg wirft, können wir sauer finden, wenn wir hineinbeißen oder aber, wir können aus ihnen Limonade machen. Steine, die uns in den Weg gelegt werden, können wir wegrollen oder über  sie stolpern. Es liegt mehr oder weniger immer an uns. Klar, das alles klingt auch ein bisschen wie Klugscheißerei und das wollen wir in Krisensituation nicht nur nicht hören, wir können es auch nicht hören. Wir sind geschwächt. Wir sind kraftlos. Denn wenn wir Steine wegrollen und Limo aus Zitronen machen könnten, dann wären wir ja nicht in der Krise.

 

Das alles und noch viel mehr erklärt Jens Förster sehr, sehr liebevoll, sehr verständnisvoll und natürlich auch sehr professionell in seinem Buch. Und es nützt einfach nix - am Ende können wir nur selbst unseren Karren aus dem Dreck ziehen. Dass es leicht werden würde, das hat keiner gesagt. Und Jens Förster nimmt uns einfach an der Hand, versteht uns, lässt uns unsere Krisen durchleben, erklärt uns, warum wir sie sogar brauchen, begleitet uns hindurch und zeigt uns, wie wir wieder Licht am Ende des Tunnels sehen können. Ein nettes Buch. Ein aufbauendes Buch. In der Krise sicherlich absolut tröstend. Geht's uns grad gut, dann tut der "kleine Krisen Killer" uns noch besser.

 

Sauber gegliedert führt uns Jens Förster mit seinem Buch quasi durch die Krise hindurch, erklärt, wie sie entsteht, warum sie ist. Und zeigt uns dann einige Dinge, die wir -dagegen- tun können. Klingt teilweise banal: Sport, Natur, Freunde, Achtsamkeit, Religion, Ehrenamt, Wellness, Hobbys, Musik, Kunst ... Aber ganz genau darin liegt die Lösung. In diesen vielen Möglichkeiten, die wir haben, uns etwas Gutes zu tun oder etwas zu finden, das uns hochzieht, herauszufinden, was uns ablenkt, ja, auch Ablenkung tut in einer Krise immer wieder gut, (wieder) entdecken, was wir mögen ... Und wenn wir das verinnerlichen, dass wir uns Dinge suchen können, die uns Freude bereiten, dass es überhaupt nur darum geht, herauszufinden, wie wir ein kleines Licht in die Dunkelheit der Krise bringen können. Und das zeigt uns Jens Förster sehr ambitioniert und sehr liebevoll in seinem Buch. Danke!

 

c) M. / 20.6.2017

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Ich lasse mir den Diesel nicht verbieten!

Offener Brief an den Oberbürgermeister von München

 

Weltstadt ohne Herz

 

Der Diesel – Sündenbock für politisches Versagen?

 

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

lieber Herr Reiter,

 

eigentlich ist es ja allerehrenwert, dass Sie München zu einer sauberen Stadt machen wollen. Und nachdem uns die so genannte Deutsche Umwelthilfe nun schon lange vorbetet, dass der Diesel der scheinbar einzige Umweltverschmutzer ist, ist es nur nachvollziehbar, dass Sie genau den aus der Stadt haben wollen. Von Ihrer Warte aus betrachtet, kann man das gut nachvollziehen. Und außerdem: Sie wollen was tun. Sie wollen endlich etwas tun. Sie müssen etwas tun. Schließlich geht es ja auch darum, den Bürgern zu zeigen, dass einem das Thema Umwelt wichtig ist.

 

Aber, lieber Herr Reiter, haben Sie auch schon einmal an die anderen, an die Diesel-Fahrer gedacht? Diese trauen sich schon längst nichts mehr zu sagen. Denn plötzlich sollen sie die Sündenböcke sein. Plötzlich hat man sich scheinbar darauf geeinigt, dass der Diesel das größte Umweltproblem ist. Und damit hat man die Diesel-Fahrer nicht nur mundtot gemacht, man hat ihnen auch noch den schwarzen Peter zugeschoben. Stellvertretend für all‘ jene, die sich vor einiger Zeit einmal guten Gewissens einen Diesel zugelegt haben, möchte ich mich nun an Sie wenden.

 

Vor vier Jahren habe ich mir ganz bewusst einen Diesel gekauft. Denn „damals“ ging es nur um die C02-Werte. Diese galt es zu verringern. Mein Diesel hatte damals in der Flottenübersicht die geringste C02-Belastung. Also habe ich ihn mir in dem Bewusstsein, etwas Gutes für die Umwelt zu tun, zugelegt.

 

Nun plötzlich soll er eine Umweltbelastung sein, auf einmal heißt es, dass er raus muss aus der Stadt, weg von den Straßen. Und Sie wollen nun sogar flächendeckend den Diesel verbieten. Haben Sie sich einmal überlegt, wie das in der Realität für Diesel-Fahrer aussieht? Oder, anders gefragt: Geben Sie mir das Geld, damit ich mir einen Benziner kaufen kann? Denn nicht jeder kann sich – noch dazu in München - sofort ein anderes Auto leisten. Haben Sie daran auch einmal gedacht?

 

Und was passiert denn mit meinem vierjährigen Diesel, wenn ich ihn, wegen Ihres Verbots, hergeben muss? Obwohl auf Langlebigkeit ausgelegt und ein Auto auf dem aktuellsten Stand der Technik mit allem Drum und Dran, wird er entweder verschrottet oder landet in einem anderen Land, in dem es das Diesel-Verbot nicht gibt. Das heißt, ich kann mein Auto, das noch nicht einmal die Hälfte seines Fahr-Lebens erreicht hat, auf den Schrottplatz bringen. Halten Sie das für sinnvoll? Ist das ökonomisch? Mitnichten! Die nächste Alternative ist, dass mein Auto in ein so genanntes armes Land verkauft und dort natürlich weiter gefahren wird. Das nennt man dann Problemverschiebung. Hauptsache, wir haben in München eine gute Luft und uns der bösen Diesel entledigt.

 

Sie kennen die Studien, was passiert, wenn es keine Diesel mehr auf der Straße gibt? Dann könnte das nächste Problem auftauchen, nämlich, dass die C02-Belastung unerlaubt hoch ist. Was geschieht denn dann?

 

Und über all‘ dem ist mein Auto plötzlich nicht nur erschreckend wenig wert, ich muss mich auch noch als „Umweltsau“ beschimpfen lassen.

 

Die einseitige Betrachtungsweise, dass ein Verbot der Diesel-Fahrzeuge die Lösung eines Umweltproblems ist, mag für Sie das Richtige sein, für unzählige Diesel-Fahrer aber nicht. Und die Folgeproblematik ist überdies auch noch nicht absehbar.

 

Deshalb bitte ich Sie, von diesem Verbot abzusehen. Damit wird nur der so genannten Deutschen Umwelthilfe in die Karten gespielt, die mit Sicherheit bald das nächste böse Kaninchen aus dem Hut zaubert und Sie mögen in den Augen von so genannten umweltbewussten Menschen gut dastehen. Wer entschädigt aber uns Diesel-Fahrer für den uns entstandenen Verlust? Es ist ungerecht, uns jetzt als Umweltverschmutzer zu diskriminieren und uns zu etwas zu zwingen. Überdies wird es viele geben, die sich ein anderes Auto gar nicht leisten können. Wer kommt denn für unseren Schaden auf? Zumal uns vor Jahren gesagt wurde, dass der Diesel sauber ist, weil er den geringsten C02-Ausstoß hat. Nun sollen wir für ein Versagen als Sündenböcke herhalten? Damit bin ich nicht einverstanden.

 

Es wird eine andere Lösung geben müssen, keine Verdammung der „alten“ Diesel, keine Generalstrafe für Diesel-Fahrer. Stecken Sie Geld in die Forschung, denken Sie über Alternativen nach, überlegen Sie sich ein Einsparen an anderer Stelle, so dass es „dem kleinen Mann“, der noch dazu unschuldig ist, nicht weh tut. Es kann nicht sein, dass man hier Menschen zu  Sündenböcken macht, die sich einmal wohlüberlegt einen Diesel zugelegt haben. Seien Sie nicht so unfair, gehen Sie weg von dieser Insel-Sichtweise und betrachten Sie alles im Ganzen. Sicherlich fällt Ihnen dann eine fairere Lösung ein. Und lassen Sie uns Diesel-Fahrer doch nicht für etwas büßen, für das wir aktiv gar nicht verantwortlich sind. Geben sie uns Diesel-Fahrern noch etwas Zeit. Möglicherweise wird sich eine Alternative finden, eine neue Technologie, irgendetwas. Aber bestrafen sie die Diesel-Fahrer doch nicht mit einer so drastischen Maßnahme. In anderen Städten geht es doch auch anders!

 

Wenn Sie Ihr striktes Diesel-Verbot durchsetzen, dann ist davon auszugehen, dass in dieser Stadt dicke SUV’s, gefahren zumeist nur von einer Person, oder benzinfressende Sportwägen, ebenfalls gefahren meist nur von einer Person, lieber gesehen werden, als kleine Diesel-Fahrzeuge, die ökonomisch gut genutzt sind. Wenn dem so ist, dann werde ich mich nicht von meinem kleinen Diesel verabschieden, der damals extra wegen seiner Langlebigkeit angeschafft wurde und noch nicht mal am Zenit seines Autolebens ist. Dann werde ich wegen Ihrer Alternativlosigkeit mein junges Auto weder verschrotten noch verschenken. Dann werde ich nicht meinem Diesel den Rücken kehren, sondern eher dieser Stadt, die offenbar lieber Benzin-Luxusfahrzeuge mit einem immensen Verbrauch haben möchte, als langlebige, wohl überlegt angeschaffte Diesel-Fahrzeuge. Dann sage ich nicht zu meinem Auto „Servus“, sondern zu dieser Stadt – dieser Weltstadt, die einmal Herz hatte!

 

Mit freundlichen Grüßen, M.

 

c) M. / 17.6.2017 

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