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Für

Lisa freundeskreis

darf

ich

meridol HALITOSIS Zahn- & Zungen-Gel

testen 

... und mein Paket ist heute angekommen ... ich freue mich, dass ich dabei sein darf und ich freue mich aufs Testen ... und werde auch hier berichten ...

die Meridol Mundspülung ist mir bereits bekannt, ich mag sie sehr, finde sie sehr effektiv und benutze sie regelmäßig ... meine Zunge reinigte ich bislang ganz einfach mit der Zahnbürste ... mit einem Zungenreiniger habe ich es aber auch schon einmal probiert ... und der Meridol Zungenreiniger kommt beim nächsten Zähneputzen zum Einsatz ... zwei Pröbchen samt Broschüren sind schon eingepackt und werden gleich heute Abend an zwei willige Testpersonen weiter gereicht ... ich freue mich auf den Test

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ich finde, dass die Zunge beim Zähneputzen oft vergessen wird ...

reinigt ihr eure Zunge?

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erster Eindruck / Test

meridol HALITOSIS Zahn- & Zungen-Gel:

ich freue mich, das meridol Halitosis Gel probieren zu dürfen ... im angekommenen Paket war alles, wie beschrieben, enthalten: das Gel in Originalgröße und 24 kleine Tuben zum Weitergeben, einschließlich einer Zahnbürste und einem Zungenreiniger, ebenso eine Mundspülung, Broschüren und 2 Lisa-Hefte! auf das Lesen der Lisa freue ich mich sehr, das andere Heft wird weiter gegeben. sehr nett diesesmal mit den Glücksstickern. das macht Laune!

die Zunge reinigt man in der Regel leider nicht so oft wie die Zähne selbst, obwohl das genau so wichtig wäre.

ich benütze eine elektrische Zahnbürste und reinige damit nach dem Zähneputzen die Zunge. das geht problemlos.

so habe ich den 1. meridol Gel Test auch mit meiner elektrischen Zahnbürste durchgeführt. ich habe dazu eine kleine Tube geöffnet.

die Tube ist hygienisch mit einem kleinen Sternförmigen Pfropfen verschlossen. ich habe ihn mit der Schere abgeschnitten. erst danach habe ich gesehen, dass im Kopf des Schraubverschlusses offenbar das Gegenstück ist, mit dem man den Pfropfen entfernen kann. das werde ich bei der nächsten Tube ausprobieren!

das Gel ist schön blau und riecht angenehm hygienisch und nach Reinheit und Sauberkeit. auf den Zähnen und auf der Zunge fühlte es sich gut und erfrischend an.

wenn man mit Zahncreme die Zunge reinigt, dann ist das manchmal ein unangenehmes Gefühl, weil herkömmliche Zahncremes manchmal zu scharf sind.

das meridol Gel ist genau richtig. Zunge und Zähne - der gesamte Mundraum - fühlen sich gleich frisch und sauber an.

über die langfristige Wirkung werde ich weiter berichten ...

( getestet für Lisa freundeskreis )

c) m.

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hab' bei der

lieben Sammy

ein Stöckchen entdeckt.

"alles rund um den Urlaub"

da mach' ich doch mal wieder mit.

danke liebe Sammy.

1. wie wuerde dein traumurlaub aussehen?

meine Traumurlaube hab' ich schon hinter mir: USA - vor allem am Grand Canyon wars beeindruckend, in Sedona und Florida ...

Traumurlaub verbinde ich immer mit USA.

wenn nur die langen Flüge nicht wären ...

ich flieg' nämlich nicht gern, sonst wäre ich schon längst wieder unterwegs.

ich möchte noch gern nach Hawaii ... und nochmal nach Sedona

2. wuerdest du fuer den urlaub die noetigsten redewendungen in der jeweiligen sprache erlernen?

ja, ein bisschen vorbereiten würde ich mich schon ...

für USA wäre das am wenigsten schlimm ...

3. machst du gerne flugreisen?

eben leider nicht ...

fliegen find ich ätzend ... im Flugzeug ists so beengend.

4. wuerdest du die kueche deines urlaubslandes probieren?

aber ja ... was denn sonst?

5. urlaub im eigenen land oder lieber im ausland?

im eigenen Land kann man immer wieder zwischendurch urlauben ... mal Wellness ... Städtereise ... Auslandsreise ist was andres ... also beides

6. hattest du im urlaub schon mal probleme?

Probleme? hm ... ich nicht, aber meine Begleitungen schon ... und ich war schon in Hotels, in denen ich mich absolut nicht wohl gefühlt habe, das war dann für mich schon auch ein Problem ...

7. bist du dir im ausland schon mal so richtig einsam und verloren vorgekommen?

ja, in Afrika / Kenia ... das war verwirrend ...

8. hast du schon mal bereut, dass du eine bestimmte reise gemacht hast?

ja, siehe 7.: Afrika ... meine damalige Begleitung hat hinterher Malaria bekommen und wäre beinahe gestorben ... möcht' ich nicht mehr hin ... außer vielleicht Südafrica, das ist wieder was andres ...

8. immer wieder den selben urlaubsort oder gerne auch mal woanders hin?

also, mal so, mal so ... wenn es um einen reinen Bade-/ Strandurlaub geht, dann darf es schon mal das selbe Hotel oder der selbe Urlaubsort sein ... da weiß ich dann, was mich erwartet und ich weiß, dass es mir dort gefällt ...

für meinen Wellness-Urlaub hab' ich mittlerweile immer das selbe Hotel, da weiß ich einfach, dass es das ist, was ich will ... da mach' ich keine Experimente ...

aber wenns um eine großes Fernreise geht, dann ist das was andres ...

ansonsten war ich schon mehrmals an ein und denselben Orten, weil ich sie mag

9. kaufst du dir ein souvenir aus deinem urlaubsland?

sehr gerne

10. informierst du dich vor deiner reise ueber die kultur, sitten und gebraeuche deines urlaubslandes?

wenn es um ein fremdes, fernes Land geht, dann ja unbedingt ... das halte ich für wichtig ...

11. nenne die laender die du gerne mal kennenlernen wuerdest

Hawaii ... Ägypten find' ich auch nicht uninteressant, aber da würde ich nur eine "Studienreise" machen - direkt zu den Pyramiden ... und ich möchte gern nach San Francisco, da war ich noch nicht ... und: Island! buddhistisches Kloster im Himalaya ... ich würde gerne mal der Zivilisation entfliehen ...

12. lieber ein tolles hotel mit allem drum und dran oder nur bed & breakfast?

mir ist es wichtig, dass ich ein Umfeld habe, in dem ich mich wohl fühle - nicht nur zuhause ... ein tolles Hotel mit allem drum und dran hat was ... da fühle ich mich wohl ... ja!

13. wuerdest du gerne campingurlaub machen?

danke nein, hab' ich schon hinter mir!

14. im urlaub schon mal heimweh gehabt?

ja ... wenn ich mich wo nicht wohlfühle, hab' ich Heimweh ... hab' ich schon erlebt ... 

und ich hatte mal Heimweh, als ich mit der falschen Begleitung unterwegs war! rückblickend betrachtet war der Urlaub (Marocco) doch sehr interessant 

15. hast du fuer dieses jahr schon ein reiseziel?

momentan hab' ich kein Fernweh ... es war Türkei in der Überlegung ... aber irgendwie zieht's mich da momentan doch nicht so hin ... bin bisschen unschlüssig ... aber momentan auch nicht so reisefreudig ... lieber mal ein wohltuender Wellnessurlaub ... oder ein paar Tage Italien ... schau ma mal!

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DVD "dark city"

der unheimliche Dr. Schreber, gespielt vom immer guten Kiefer Sutherland, gesteht dem verwirrten Murdoch gleich zu Beginn, dass er für "die Fremden" arbeitet und mit Murdoch etwas schief gegangen ist und er unbedingt verschwinden muss ...

Murdoch versteht gar nichts! er erwacht in einer fremden, kalten Umgebung, verlässt die Räume und stellt fest, dass er in einem ihm nicht bekannten Hotel ist. alle Menschen, denen er begegnet, scheinen regungslos und schlafend.

Murdoch irrt in der dunklen, düsteren Stadt umher - auf der Suche nach sich selbst ...

während dessen ist Inspector Bumstead, dargestellt von dem großartigen William Hurt, auf der Suche nach einem Serienmörder, der Prostituierte umbringt. der Verdacht fällt auf Murdoch, der immer noch auf der Suche nach seiner Identität ist.

als Bumstead Murdoch fasst, versichert dieser ihm glaubhaft, dass er nicht der Mörder ist. vielmehr macht Murdoch Bumstead darauf aufmerksam, dass in dieser Stadt seltsame Sachen geschehen. es wird nie Tag! die Sonne scheint nie! die Menschen können sich an nichts mehr erinnern! und Murdoch selbst entdeckt seine besonderen Fähigkeiten. er beherrscht die Telekinese ... genauso wie "die Fremden".

sie suchen Dr. Schreber auf, der ihnen alles erklärt und ihnen erzählt, was "die Fremden" vorhaben ... sie sind auf der Suche nach der Seele, nach der Individualität, die nur die Menschen haben ... sie haben telekinesische Fähigkeiten und lassen die Menschen einschlafen, um sie studieren zu können ... mit Murdoch hatten sie etwas Besonderes vor ... aber was? warum das alles? wozu? weswegen? wieso?

der Film spielt in einer düsteren, finsteren, fiktiven Stadt ... alles ist sehr surreal ... futuristisch ...

William Hurt und Kiefer Sutherland sind für mich immer sehenswert, so auch in "Dark City". der Film erinnerte mich ein wenig an Matrix. aber zu 100 % mitgenommen auf die Reise in die Fiktion hat er mich irgendwie nicht. die Effekte sind gut, die Story versteht man auch schnell und "die Fremden" sind spooky anzusehen, ebenso der schrullige Dr. Schreber. schlussendlich ist er Film aber zu düster und lässt letztendlich ein wenig eine tiefgründige message vermissen. (die bei einem Sci-Fi Film aber ja auch nicht unbedingt sein muss.)

"Dark City" ist ansonsten durchaus sehenswert. wenn ich einen Film schaue, gehts für mich um den Unterhaltungswert und ob ich danach sagen kann: bin ich gut unterhalten worden oder war es Zeitverschwendung! dieser Film hat mir gefallen, er hat mich 96 Min. gut unterhalten, ich kam in den Genuss, meinen absoluten Lieblingsschaupieler William Hurt mal wieder zu sehen und mir hat das Surreale, Fiktive dieser Geschichte gefallen ...

c) m.

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Blu-ray "The Big Bang"

"The Big Bang" ist für mich so ein Film, über den ich sagen muss: den muss ich, glaube ich, noch ein zweites Mal anschauen, vielleicht verstehe ich ihn dann ... oder aber: das Thema wurde nur mittelmäßig umgesetzt.

hier laufen zwei Stories zusammen: der Privatdetektiv Cruz wird von drei Cops in die Mangel genommen. es geht um Diamanten im Wert von 30 Millionen Dollar, die der Boxer Anton bei einem fingierten Boxkampf erhielt. Cruz ist vermeintlich blind und erzählt die Geschichte retrospektiv. immer wieder sieht man Cruz im Kreuzverhör im Wechsel mit der Geschichte.

Cruz will seinen Beruf eigentlich an den Nagel hängen, aber dann sucht ihn Anton auf, der auf der Suche nach einer Frau (Lexie) ist, mit der er jahrelangen Briefkontakt hatte, während er im Gefängnis saß. Anton bezahlt so großzügig, dass Cruz einwilligt.

auf der Suche nach Lexie ensteht die andere Geschichte, ein faszinierendes Thema, das aber nicht in vollem Umfang aufgearbeitet wurde. Lexies Mann ist der Physiker Kestral, der sich mitten in der Wüste von New Mexiko sein eigenes physikalisches Reich erschaffen hat: unter der Erde hat er ein riesiges Labor erschaffen mit einem Teilchenbeschleuniger, mit dem er den Urknall noch einmal verursachen will und auf der Suche nach dem "Gottesteilchen" ist ...

Cruz lernt auf seiner Suche nach Lexie eine junge Frau kennen, die ihm alles über Kestral und seine physikalischen Experimente erzählt und selbst nur in physikalischen Theorien denkt!

bei diesem Thema ist der Film meiner Meinung nach nicht tiefgründig genug. er reißt bestimmte Themen aus der Philosophie und Physik nur an, vertieft sie aber nicht ...

die Qualität der Blu-ray ist als sehr gut zu bewerten. im Film sieht man viele sphärische Farben und Formen, gerade die Bilder in der Wüste sind spektakulär.

die Suche nach Lexie erweist sich dann als Trip quasi in eine andere Gedankenwelt, in die Welt des Physikers Kestral. aber Cruz wird verfolgt und weiß nicht, von wem ... er scheint nicht allein auf der Suche nach Lexie zu sein, die alleine weiß, wo die wertvollen Diamanten sind ...

alles etwas verwirrend, fürs Auge wirklich gut gemacht, aber schlussendlich war "The Big Bang" für mich doch nichts Halbes und nichts Ganzes, ein bisschen von allem. aber ich vermute mal, dass sich bei echten Physikern wohl eher die Haare zu Berge stellen, weil hier ein großes Thema nur angerissen wird.

Fazit: der Unterhaltungswert ist gut, die Bildqualität könnte nicht besser sein, aber die Geschichte bringt zwei Themen zusammen, die so recht nicht zusammen passen wollen und verliert sich schlussendlich in Effekthascherei und erklärt etwas müde die Gesetze der Physik und die Funktionsweise eines Teilchenbeschleunigers in manchmal absurd wirkender Kombination mit großem Action-Kino. diesen Film kann man sich anschauen, muss man aber nicht. am Ende bleibt dieses: war ganz okay!

c) m.

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was gibt es Schöneres, als sich ein paar neue Sommerschuhe zu kaufen, wenn uns die Sonne ins Gesicht lacht.

Furla

hat nicht nur Taschen im Programm, sondern auch schöne, unterschiedliche

Schuhe

und dazu gleich die passende

Sommermucke

schon schön, wenn der Sommer vor der Tür steht 

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ich mach' dann mal beim

Sonntagsrückblick

bei der

"blogbar"

mit:

Die Woche ist rum und am Montag stand Motorrad zulassen/anmelden auf dem Plan, was sehr anstrengend war. Schön hingegen waren dann die erste Fahrt und das auch noch bei sommerlichen Temperaturen. Also das Wetter tangiert mich nicht besonders. ich kanns eh nicht ändern. Ärgerlich war letzte Woche vor allem, dass ich zweimal zur Zulassungsstelle musste und dass manche Versicherungstypen einfach faul sind. Beim Shopping habe ich letzte Woche oh-oh ... drei Paar wunderschöne Sandalen ergattert. Musikalisch ging es bei mir mit einer neuen Band aus der neuen deutschen Härte (da schreib' ich vermutlich noch eine Rezension drüber) zu und im TV lief sehr, sehr vieles - wie immer -, neue entdeckt: die Serie "Dexter". Erledigt habe ich unter anderem das Zulassen des Motorrads ;-) und das Rezensieren von Produkten und Bügeln ;-). Beim Essen war sehr vieles, vor allem Gambas und Filet sehr lecker. Die Nachrichten interessieren mich nicht. Geklickt habe ich fleißig und dort stand e*ay und A*azon ganz oben. Bei meinen Hobbys Filme schauen, Musik hören, shoppen. Zum Abschluss kann ich nur sagen, dass der FCB schlecht gespielt hat und dass ich morgen Auto fahren (liebe ich) und etwas Gartenarbeit machen darf und die nächsten Tage ein neues Buch lesen und rezensieren darf.

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MISSION MUNROE - Die Touristin - Thriller - Taylor Stevens (Buch)

"Die neue sensationelle Thrillerserie, die ganz Amerika in Atem hält!", heißt es in der Kurzbeschreibung zu "Mission Munroe Die Touristin" von Taylor Stevens. nach dem Lesen kann ich sagen: Das Buch hat mich tatsächlich am Anfang sehr gefesselt. die ganze Geschichte ist eigentlich komplett um die wirklich toughe, wandelbare und überaus intelligente, aber auch teilweise sehr hartherzige Protagonisten Vanessa Munroe herum konstruiert. sie ist der absolute Mittelpunkt. ihre Figur ist allerdings auch schön zu lesen: Munroe weiß, was sie will und sie geht geradlinig ihren Weg.

eigentlich heißt sie Vanessa Munroe, wird aber nur von wenigen so genannt. etwas irritierend, dass sie gleich am Anfang des Buchs mit "Michael" angesprochen wird. Michael wird sie öfter genannt. Munroe schlüpft für spezielle Aufträge auch sehr gerne in Männerkleidung. und sie tut etwas noch viel Maskulineres: sie fährt - meistens, um den Kopf frei zu kriegen - Motorrad ... eine Ducati ... das macht Spaß zu lesen. Motorradkenner hätten hier allerdings ganz gern erfahren, um welches Modell es sich handelt, denn das bike findet in der Geschichte sehr oft Erwähnung, es ist wichtig für Munroe, deshalb wäre eine genauere Beschreibung hier einfach wünschenswert gewesen.

Munroe wird als androgyner Typ beschrieben und so kommt sie auch rüber. irgendwie hat es sich in ihrem Leben so ergeben, dass sie ein Genie darin ist, extravagante oder brenzlige, vor allem aber treffende Informationen über ein Land, seine Regierung, sein Volk und seine Gepflogenheiten zu erhalten. und so wird sie irgendwann darauf angesprochen und darum gebeten, brisante Informationen über ein Land in Erfahrung zu bringen.

das ist ihr Leben - das ist ihr Beruf - das ist ihre Berufung. sie ist blitzgescheit, spricht die internen Sprachen vieler Länder und sie ist unabhängig und tough.

Breeden ist ihre Sekretärin, eine Art Moneypenny. der Fall, den Breeden Munroe anbietet, fällt eigentlich nicht in ihr übliches Arbeitsgebiet. deshalb ist sie sich auch nicht sicher, ob sie den Fall annehmen soll. aber vor allem das hohe Honorar, das sie dafür bekommt, überzeugt sie schlussendlich.

sie soll für den reichen Geschäftsmann Burbank seine vermisste Tochter Emily finden. zuletzt wurde sie in Africa gesehen ...

Burbank stellt Munroe, die eigentlich daran gewöhnt ist, alleine zu arbeiten, den charmanten Bradford an die Seite, der auf Munroe aufpassen soll ...

irritierend am Anfang der Geschichte auch die immer wieder kursiv geschriebenen Bibelzitate. Munroe hat ihre inneren, eigenen Dämonen, die sie von Zeit zu Zeit verfolgen. die ansonsten so knallharte Munroe hat auch eine andere, verletzliche, dunkle Seite, die sie ruhe- und rastlos sein lässt ...

die Person Munroe ist spannend und interessant. um sie dreht sich eigentlich alles.

die Story als solches hat die üblichen Thriller-Bestandteile zu bieten: es geht um Geschäfte, Schwarzgeschäfte, um Geld, um Machenschaften, um Macht, um Intrigen, um Verrat, Erpressung, Heimtücke etc. da also wirklich im Thriller-Genre nicht wirklich etwas ganz Neues. ich persönlich fand die Story zwar interessant, aber alles in allem doch zu langatmig ... da hätte man etwas kürzen können.

Taylor Stevens ist sehr schreibverliebt, das merkt man. das ist okay und gut so und sie kann es auch: das Schreiben! aber schlussendlich wird einfach zu viel Unwichtiges beschrieben und geschrieben, das man einfach hätte weg lassen können.

ich finde eine Autorin in USA mutig, die sich an einen Thriller heranwagt und damit eine wirklich gute Arbeit abgeliefert hat. die "Munroe-Serie" wird wohl fortgesetzt und die Geschichte eignet sich auch bestens dazu, eine spannende Fortsetzungsgeschichte zu werden.

man darf gespannt sein, auf welches große Abenteuer sich Munroe als nächstes begibt. denn diese Protagonistin macht Freude! sie ist modern, intelligent und selbstbewusst ...

Fazit: "Mission Munroe Die Touristin" ist spannend, sticht heraus durch eine starke Protagonistin und wird Thriller-Fans gefallen ...

c) m.

(das Buch erscheint im Juni im Handel)

ich blicke mal zurück ...

mit dem

Sonntagsrückblicker

von Martin:

(meine Antworten sind kursiv und unterstrichen)

Die Woche ist wieder vorbei und besonders gerne erinnere ich mich an den schönen sonnigen Samstag und somit die Stunden vor'm Fußball-Finale. Außerdem war auch der heutige sonnige faule Tag im Garten mit Grillen und Chillen im Liegestuhl schön und damit erwähnenswert. Nicht wirklich schön war dann das Fußballball-Finale und eine penetrante Fan-Frau, die mich genervt hat und die ich mit Ignoranz gestraft habe und ich bin froh, dass es vorbei ist und darüber habe ich mich wirklich sehr geärgert. Eingekauft habe ich ein paar schwarze T-Shirts (mein Lieblingskleidungsstück) und schwarze Sandalen, die sich im Laden gut anfühlten, sich aber zuhause als eher Fehlkauf herausgestellt haben. Mein aktuelles Buch "die große Nacht" habe ich noch nicht ganz zu Ende gelesen, muss das aber diese Woche tun und dann rezensieren und außerdem habe ich ausnahmsweise mal ein bisschen Radio und Rammstein gehört. Was das Wetter angeht, so kann ich dazu nur sagen: genau diese Temperatur (um die 25 Grad) sollte bleiben! i like!. Der Fernseher war an und dort kam dann heute Abend Iron Man 2 und den fand ich ganz gelungen. Kulinarisch ging es letzte Woche mit grillen und Steak mit Spargel wirklich wieder köstlich zu. Und erledigt von meinen Aufgaben habe ich nicht alles - aber ich habe diese Woche Zeit (hoffe ich). Bei den Nachrichten war ich wie immer ziemlich desinteressiert. Im Internet gabs wieder viel was ich geklickt habe, aber wie immer: a*azon war häufig dabei und keine bestimmte site war die schönste Seite der Woche. Für meine Hobbys habe ich mir ausreichend Zeit genommen (bis aufs Schreiben und Lesen - das kam ein kleines bisschen zu kurz). Abschließend kann ich sagen, dass der Ausgang des Fußball-Finales ein Fiasko war, aber dass davon die Welt auch nicht untergeht und dass ich hoffe, dass mein Zahnarzttermin nicht so schlimm wird, wie befürchtet.

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Buch "die große Nacht" von Chris Adrian

Chris Adrian ist praktizierender Kinderarzt. das ist sein Beruf und seine Berufung. und das spürt man in "die große Nacht" von der ersten Seite an bis zum Schluss ...

bestimmt hat er schon viele schlimme Sachen als Arzt für Kinder erlebt, jedenfalls geht es in dem Roman viel um Kinder und Krankheiten und um das Sterben von Kindern bzw. von einem Kind.

Titania, die Elfenkönigin, verliert ihr Kind. und davon wird sehr lang und sehr ausführlich rückblickend berichtet. es wird beschrieben, wie sie "den Knaben", der ihr von ihrem Gefährten geschenkt wurde, aufnimmt. zunächst ablehnend, aber dann liebt sie ihn mehr und mehr. ganz wie eine menschliche Mutter. und hier könnte man vielleicht die Parallele zu einer echten Mutterschaft ziehen, die Chris Adrian, als Kinderarzt, sicherlich nicht fremd ist: manche Mütter lieben ihre Kinder nicht sofort, sie brauchen ein Weilchen, um sich in ihre Mutterrolle einzufinden, um beim Kind anzukommen. und schließlich geht es gar nicht anders, dass sie ihr Kind abgöttisch lieben. denkbar ist für mich auch, dass mit diesem Handlungsstrang auf die Gefühle, die mit einer Adoption einhergehen, hingewiesen werden soll ...

Titania liebt das Menschenkind schließlich über alle Maßen. man erlebt ihre Trauer in einem Rückblick auf die Krankheit des Kindes. die genauen Behandlungsmethoden, samt Krankenhausaufenthalt mit Ärzten und Schwestern, die Medikation und schließlich der Tod - alles wird sehr genau beschrieben. das muss man mögen. und das ist sicherlich nicht für jeden etwas. wer schon einmal etwas ähnlich Tragisches erlebt hat, der mag sich in diesem Part der Geschichte vielleicht wieder finden. das ist alles sehr traurig und sehr melancholisch und auch sehr medizinisch. wer sich ungern mit Krankheit, Tod, Schicksal, Schmerz, Medizin, Verlust konfroniert, sollte dieses Buch vielleicht nicht lesen ...

"die große Nacht" beginnt allerdings sehr viel versprechend und interessant. zentraler Handlungsort ist ein Park in San Francisco. 3 Personen marschieren durch den nächtlichen Park - sie wollen auf eine Party. der Gastgeber ist Arzt. die 3 Menschen sind: Henry - der hat gerade eine Abfuhr von seiner großen Liebe bekommen und muss diesen Verlust verkraften. die 2. Person ist Will - der hat seine Frau betrogen und leidet an Schuldgefühlen und hat ebenfalls an seinem Verlust zu knabbern, weil seine Frau ihn verlassen hat. die 3. im Bunde wäre Molly - ihr Freund beging Selbstmord ...

diese 3 Menschen, die alle in irgendeiner Form mit Schmerz und Verlust konfrontiert sind, gehen also durch den Park, während unter ihnen eine ganz andere - und schlussendlich doch ähnliche - Welt langsam zum Leben erwacht: die Welt der Elfen und Feen, die immer abends an die Erdoberfläche kommen. die Menschen können diese Gestalten natürlich nicht sehen. aber im Laufe der Geschichte entsteht da eine interessante Verbindung.

und das ist es, was "die große Nacht" zu einem wirklich außergewöhnlichen Lesevergnügen und die Geschichte so einzigartig macht: die magische Welt der Elfen und die reale Welt der Menschen wird hier zusammen geführt.

Chris Adrian versteht es eindeutig, zu schreiben und Geschichten zu erzählen. diese Geschichte ist extrem interessant, aber seitenweise einfach viel zu langatmig. das ewig Traurige, das sich durch den Roman zieht, hat mich schlussendlich dann auch dazu verleitet, viele Seiten zu überblättern. es sind einfach viele unwichtige, nutzlose Dinge enthalten.

und wie bereits eingangs erwähnt, darf man sich, wenn man "die große Nacht" liest, vor Medizinischem und Krankheiten und Tod nicht fürchten - denn davon wimmelt es in dem Buch.

Fazit: für mich deutlich zu melancholisch und traurig, die Grundidee ist allerdings sehr außergewöhnlich und deshalb würde ich sagen: nicht schlecht! aber vielleicht hauptsächlich für Leser, die es gern dramatisch wollen und sich vielleicht in dem einen oder anderen Schicksalsschlag wieder finden ... mich konnte die Geschichte auf jeden Fall über 400 Seiten leider nicht so fesseln, wie ich es nach den ersten paar Seiten erwartet habe ...

c) m

(das Buch erscheint im Juni 2012)