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Oh! My bike,

der neue Film von

Longchamp

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in diesem Blog wird sich in nächster Zeit einiges ändern ...

sobald ich Zeit und Lust hab' ...

ich teste regelmäßig Produkte und schreibe regelmäßig Rezensionen ...

deshalb wird es hier in Zukunft nur noch die Berichte meiner Produkttests und meine Rezensionen zum Lesen geben ...

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Beem Power Station Pro 4 Dampfbügelstation

Produkttest

BEEM POWER STATION PRO 4 DAMPFBÜGELSTATION

Ich muss regelmäßig und viel bügeln. Das habe ich bisher mit einem herkömmlichen Dampfbügeleisen getan.

Das ist meine erste "Bügel Station" ...

So eine Bügelstation und im Speziellen diese "Power Station" von Beem bietet natürlich den eindeutigen Vorteil, dass man mehr Wasser einfüllen kann und somit nicht so oft nachfüllen muss, wie bei einem normalen Dampfbügeleisen. In diese Dampfbügelstation geht genau 1 Liter Wasser. Das reicht eigentlich ziemlich lang.

Was mich bisher vom Kauf einer Bügelstation abgehalten hat, war eigentlich die Größe. Ich war gespannt, wie ich diese Dampfbügelstation auf meinem Bügelbrett aufstellen konnte. Ich befürchtete schon fast, dass sie zu groß und zu kompakt wäre. Das ist sie aber zum Glück ganz und gar nicht. Ich kann sie ganz bequem auf das Abstellbrett meines Bügeltisches platzieren. Das klappt prima und das Bügelbrett fällt auch nicht um oder so.

Was leider bei vielen Elektrogeräten negativ auffällt - so auch hier - ist die Kürze des Kabels. Das Kabel ist einfach sehr kurz. Das hätte man wirklich ein bisschen länger machen kann. Für mich reicht es zwar, weil die Steckdose nah ist. Aber das ist ja schließlich nicht immer der Fall ...

Nach dem Auffüllen des Tanks und dem kurzen Vertrautmachen mit dieser Dampfbügelstation konnte es dann auch schon gleich los gehen.

Was ich im Vergleich zu meinem Dampfbügeleisen gleich vermisst habe, war die fehlende Regulierung des Dampfes. Bei einem Dampfbügeleisen kann man das ja einstellen. Das geht hier nicht. Entweder per Knopfdruck dampfen, dauerdampfen oder trocken bügeln. Der Dampf ist schon ziemlich kräftig. Da kann mein altes Dampfbügeleisen natürlich nicht mithalten. Und das ist sicherlich auch Sinn und Zweck so eines Dampfbügelcenters. Der Dampf ist sehr stark, so dass man sehr trockene Wäsche wirklich gut bügeln kann ...

Dieses Bügeleisen ist vorne nicht so spitz, wie ich das eigentlich sonst gewohnt bin. Aber es geht auch so.

Die Einstellung für die verschiedenen Textilsorten ist ja nichts Besonderes. Das hat ja jedes gute Bügeleisen.

Wirklich positiv hervorzuheben ist meines Erachtens die automatische Abschaltautomatik. Das Bügeleisen schaltet sich automatisch nach 20 Min. Nichtbetätigung aus. Das ist praktisch und gut! Somit muss man sich nie mehr die bange Frage stellen "Hab' ich das Bügeleisen ausgemacht?", wenn man nach dem Bügeln schnell das Haus verlässt. Diese Abschaltautomatik begrüße ich wirklich total und freu mich drüber ...

Nach dem Bügeln und Abkühlen gibt es einen Tragegriff. Mit dem kann man die ganze Station dann -wie einen Korb- einfach wegräumen ... Das ist auch sehr praktisch.

Alles in allem ist diese Dampfbügelstation eine solide Geschichte, an der es aus meiner Sicht ernsthaft nicht wirklich was zu meckern gibt. Gäbe es zusätzlich noch die Möglichkeit, den Dampf zu regulieren, hätte ich die volle Punktezahl gegeben. So leider (auch wegen des kurzen Kabels) einen Punkt Abzug ...

Bügeln soll Freude machen, wenn man es schon tun muss, da muss das Gerät einfach passen ... Diese Bügelstation weist noch ein paar klitzekleine Unliebsamkeiten auf, die aber nicht so schwer ins Gewicht fallen, dass das Bügeln deshalb noch mehr Arbeit machen würde. Ich bin zufrieden!

c) m.

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Six Feet Under ... die finale Staffel ...

Die letzte Staffel von Six Feet Under setzt einen wirklichen Strich unter die ganze Geschichte ... Ein furioses Ende, wie es gigantischer nicht sein könnte ... Es macht nachdenklich, es macht ernst, es macht betroffen ... und doch zeigt es einfach nur das Leben ... Das Geborenwerden, das Leben und das Sterben ... Wir werden geboren und sterben ... Eigentlich geht es ja in Six Feet Under zu jeder Zeit nur darum ... Und dazwischen ist das Leben ... Und mit all' seinen Schicksalsschlägen, Höhen und Tiefen, mit all' seiner Liebe und seinem Leid müssen wir dieses Leben leben ... Unser Leben ... Jeder sein eigenes Leben ...

In dieser finalen Staffel ist endlich Brenda wieder voll dabei ... Ich mag sie ... Sie gehört irgendwie zu den Fishers ... Sie gehört ... von Anfang an irgendwie zu Nate ... Auch wenn ihre Beziehung ein ständiges Auf und Ab ist ...

Und dann sind da noch David und Keith, die beiden Homosexuellen, die es in dieser Staffel endlich schaffen, eine "normale" Familie zu sein. Die beiden waren in der Serie immer eine durchgängige, schöne, rührende Geschichte ... Und ich bin froh, dass sie zusammen geblieben sind. Die beiden sind so reizend. Und David besiegt endlich-endlich-endlich seinen Dämon ... seine Vergangenheit, das Schlimme, das ihm passiert ist. Das hellt diese Folge auf.

Ansonsten ist sie wirklich traurig-traurig-traurig, aber auch traurig-schön ... Das Leben ist traurig, wenn schlimme Dinge passieren, aber geht trotzdem einfach weiter ...

Ruth, die endlich auch einen Weg gefunden hat, den sie gehen kann, nach dem Tod ihres geliebten Mannes ... Sie findet endlich ihren gangbaren Weg ... Zusammen mit George und doch von ihm getrennt ... Sie führt ihr eigenes Leben ... Sie findet zurück zu ihrem Selbst, zu dem, was sie vor dem Tod ihres Mannes war und entdeckt sich selbst ... Und George taucht eben auch wieder auf. Sie konnte sich nicht wirklich ganz von ihm lösen, aber sie konnte sich ihm auch nie voll und ganz hingeben. Aber so, wie sie es in dieser finalen Staffel lösen, ist es nahezu perfekt.

Und dann ist da auch noch die süße Claire, die junge Frau, die Künstlerin werden will, aber nicht weiß, ob sie gut genug ist, die, wie viele junge Menschen einfach eine Sinnkrise haben und sich fragen, was sie mit ihrem Leben und ihren Träumen anfangen sollen ... Ich mag Claire, mochte sie von Anfang an ... Schön, dass sie in diesem Finale eine tragende Rolle spielt ...

Diskutiert wird bei Six Feet Under oft: wie sieht die Welt ohne die "Vaterherrschaft" aus? Denn der Vater ist nicht mehr da. Also entwickeln sich die Söhne ohne Vater weiter. Die Tochter leidet im Prinzip am Wenigsten unter dem Verlust, weil in ihrem Leben so viel passiert, wie das eben bei jungen Leuten oft so ist ...

Und die Witwe muss sich auch in ihrem neuen Leben zurecht finden und probiert dies und das ... Und findet am Ende doch zu sich und doch wieder nicht ... Aber eigentlich schon ...

Six Feet Under zeigt uns, dass die Verstorbenen noch irgendwie unter uns sind, aber die Serie bringt das ohne erhobenen Zeigefinger und ohne große Mystik rüber. Es ist einfach so. Und Six Feet Under zeigt uns, dass wir alle leben und sterben. Wir wollen damit am liebsten nicht konfrontiert werden, aber wir fragen uns: Was zählt eigentlich?

Es zählt das Leben, für das wir uns entscheiden, es zählen die Menschen, die uns begegnen, es zählt die Familie, die Berufung und die Liebe, auch das Leid ... und was übrig bleibt ist das Überleben nach schweren Schicksalsschlägen. Teils paradox, teils sehr realistisch. So sieht das Leben aus, wenn eine wichtige Person plötzlich fehlt ... Und doch geht das Leben weiter. Für jeden anders, für jeden auf seine Art ...

Und was diese letzte Staffel auszeichnet, ist wirklich sein furioses Ende ... Das ist mal ein Ende, ein richtiges Ende, ein Ende, wie man es nicht besser hätte darstellen können. Es zeigt das Leben und das Sterben ... jeder einzelnen Person ... Wir finden uns alle darin wieder ... Jeder in einer anderen Perspektive, in einem anderen Leben, in einer anderen Situation ... Aber am Ende müssen wir sterben ... Und dazwischen müssen wir leben ...

Die letzte Staffel von Six Feet Under könnte gar nicht emotionaler sein. Und doch klärt sich alles, regelt sich alles, fügt sich alles ... So, wie im echten Leben! Großes Kino ... mit einem Schluss, der ein wirklicher Schluss ist. Danke!

c) m.

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Samsung Galaxy Tab 2 7 Zoll ... Handtaschen-Tablet

Das 7-Zoll-Tablet Galaxy Tab 2 von Samsung habe ich nun seit fast drei Wochen und bin damit zufrieden. Für mich ist dieses kleine Tablet ein "Handtaschentablet", das ich wunderbar immer in der Tasche mitnehmen kann, weil es leicht und platzsparend ist. Ein größeres Tablet nimmt man doch nicht so leicht überall mit hin. Aber mit einem 7-Zoll-Tablet ist das möglich.

Mit dem Zugang zum Internet hatte ich bisher nur ein einziges Mal ein Problem. Ansonsten loggt sich dieses Tab sehr, sehr schnell ins Internet ein und ist sofort einsatzbereit. Ich nutze es vor allem quasi als Spielekonsole. Und da Amazon nun in seinem App-Shop auch Spiele-Apps anbietet und täglich ein Gratis-App zur Verfügung stellt, hat man eine noch größere Auswahl an diversen Apps. Ansonsten ist im Play-Store ja auch alles zu finden.

Außerdem ist dieses Tablet der perfekte E-Book-Reader. Über die Kindle-App kann man sich hier wunderbar E-Books herunterladen (hier gibts ja auch immer Gratis-Ebooks von Amazon) und komfortabler lesen, als auf einem Handy. Das war auch mit der Grund, warum ich mir dieses 7-Zoll-Tablet zugelegt habe. Ein Handy empfinde ich oft als zu klein, gerade z.B. zum Lesen und ein größeres Tablet möchte ich nicht immer mitschleppen. Deshalb ist diese 7-Zoll-Variante in meinen Augen wirklich die ideale Unterwegs-Lösung.

Und das Telefonieren klappt ja auch. Es ist zwar etwas gewöhnungsbedürftig und sieht vielleicht befremdlich aus, wenn man mit so einem Tab am Ohr telefoniert. Aber es besteht auf jeden Fall die Möglichkeit, es zu tun, darum geht es ja auch ...

Über eine SIM-Karte ins I-Net zu gehen, hat zwar nicht gleich auf Anhieb geklappt, da musste ich erst bei meinem Anbieter nachfragen und die entsprechenden Einstellungen vornehmen. Aber jetzt klappt das einwandfrei und alles ist so weit eingerichtet, wie ich es für mich brauche.

Aber, ganz ehrlich, hätte ich zum damaligen Zeitpunkt bereits gewusst, dass es den Kindle Fire HD auch bald bei uns gibt, dann hätte ich sicherlich noch gewartet und auf dieses Tab verzichtet. Aber nun habe ich es schon und behalte es auch, weil es eben auch noch die zusätzliche Möglichkeit zum Telefonieren und somit auch zum SMS-schreiben hat. Ansonsten, denke ich, dass es dieses Tab ggfs. etwas schwerer haben dürfte, sobald der Kindle Fire auf dem Markt ist. Er hat ja die gleiche Größe, bietet angeblich das Gleiche, also ins I-Net gehen, social networks verwalten, Musik hören, spielen etc. und ist darüber hinaus auch noch um einiges günstiger.

Als einzigen kleinen Minuspunkt muss ich bei diesem Tab aus meiner Sicht die Akku-Laufzeit erwähnen. Ich hätte eine längere Akku-Laufzeit erwartet. Das größere Tablet von Asus z.B., das Asus EeePad, hat eine deutlich längere Laufzeit des Akkus, als dieses kleine Samsung-Tab.

Spiele ich täglich ein paar Spiele und gehe ins I-Net, dann muss ich es abends schon laden. Da hätte ich mir einfach eine längere Laufzeit gewünscht.

Ansonsten bietet es alles, was ich mir bei einem 7-Zoll-Tab wünsche: Es geht problemlos ins I-Net, Apps lassen sich herunterladen und benutzen, ebenso lässt sich Musik herunterladen und abspielen, übrigens jetzt mit dem Amazon Cloud Player noch einfacher und komfortabler und es hat überdies auch einen wirklich guten Klang. Im Vergleich einen besseren als z.B. das Galaxy Note und auch als das Asus Tablet. Außerdem liegt dieses Tablet sehr, sehr gut in der Hand, sieht gut aus, lässt sich leicht bedienen und ist leicht! Für meine Zwecke also bestens geeignet.

Der Vergleich Ende Oktober mit dem Kindle Fire wird allerdings sehr spannend. Aus jetziger Sicht denke ich, dass er für dieses Samsung-Tablet der größte Konkurrent sein wird.
 
c) m.
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