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Film "Die Frau in Schwarz" mit Daniel Radcliffe

Wenn man bei diesem Film liest, dass Daniel Radcliffe mitspielt, muss man natürlich unweigerlich an Harry Potter denken. Aber spätestens, wenn man "Die Frau in Schwarz" gesehen hat und den Film gut findet, weiß man: Daniel kann mehr als Harry Potter!

 

"Die Frau in Schwarz" ist für mich ein ganz klassischer "Gruselfilm" der alten Schule. Lange, lange, lange ist es her, dass ich mich auf diese Weise gruseln durfte. Bei diesem Film gibts klassische, altbekannte "Geisterbahn-Effekte" und schaurig-schöne Szenen, überraschende Geister- und Gänsehautmomente, wie das bei heutigen "Horror-Filmen" leider nicht mehr der Fall ist.

 

"Die Frau in Schwarz" ist nichts für Leute, die auf supermodernen Horror mit spritzendem Blut und an die Psyche gehende Szenen stehen. Dieser Film ist herrlich old fashioned, dass er eigentlich seinesgleichen sucht.

 

Und der wirklich überraschende, fast spirituell anmutende Schluss verleiht dem ganzen Film dann auch noch die angemessene Würde! Bei solchen Gruselfilmen endet ja oft alles in Schutt und Asche und am Ende gibts nur einen Überlebenden, der Rest der Menschheit wurde von Zombies aufgefressen und von Außerirdischen verspeist. Bei "Die Frau in Schwarz" hat man sich etwas einfallen lassen, das nicht nur dem guten alten Grusel-Genre gerecht wird, sondern das sogar noch weit darüber hinaus geht und angenehm magisch wirkt ...

 

Alle Aufnahmen passen hier: Stimmungsvolle Bilder, ein düsteres Herrenhaus, in dem es spukt, wie es sich für einen guten, klassischen Gruselfilm gehört, "altmodische" Geister, die aus dem Nichts auftauchen und eine spannende und dramatische Story!

 

Daniel Radcliffe hier als gereifter Mann, sogar als Vater, als extrem guter Schauspieler - Hut ab!

c) M.

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Prdukttest: elektrische Ultraschall Zahnbürste

Sich mit dieser Ultraschall-Zahnbürste die Zähne zu putzen, ist wirklich erstmal sehr, sehr ungewohnt ... Aber: Die Zahnreinigung mit Ultraschall wirkt auch sehr professionell ... Und man hat hinterher ein sehr sauberes Gefühl ...

 

Zum Glück liegt dieser Zahnbürste, die mit Ultraschall die Zähne säubert, eine ausführliche Beschreibung bei. Ohne diese würde man vielleicht, wie gewohnt, mit der Bürste kräftig über die Zähne schrubben wollen. Das ist aber mit einer Ultraschallbürste nicht nötig.

 

Es funktioniert so: Aufsatz aufstecken und die Borsten kurz befeuchten. Dann muss man die Ultraschall-Zahncreme auf den Bürstenkopf auftragen. Man darf nur diese Zahncreme verwenden, denn nur mit ihr funktioniert die millionenfache Bildung von Mikro-Bläschen. In einer herkömmlichen Zahnpasta kann der Ultraschall keine Mikrobläschen bilden! So, diese Zahncreme verteilt man nun mit den Borsten des Ultraschallaufsatzes leicht über die Zahn-Innen- und Außenseiten.

 

Dann Gerät anschalten. Und danach braucht man die Borsten nur leicht von innen, außen und oben - ohne zu drücken! - für ca. 5 bis 10 Sekunden bewegungslos an die Zähne halten! Und das ist natürlich extrem ungewohnt. Trotzdem hat man eigentlich sofort das Gefühl, dass es wirkt und dass die Zähne wesentlich intensiver gesäubert werden, als mit einer herkömmlichen Zahnbürste.

 

Die Zahnbürste vibriert sogar sehr leicht, so dass man einfach das Gefühl hat, dass sich etwas tut. Ansonsten würde man die Reinigung wohl gar nicht realisieren. In der Beschreibung ist dazu erklärt: Nach dem Anschalten fühlt man eine leichte Vibration und hört ein leises Geräusch. Dies hat nichts mit der Reinigung zu tun. Da man Ultraschall nicht sieht, nicht hört und nicht fühlt, wurde in das Handteil ein kleiner Motor integriert, damit der Benutzer fühlt und hört, dass das Gerät angeschaltet ist.

 

Wie wirkt dieser Ultraschall überhaupt? Die Ultraschallwellen werden über die Borsten in das Medium Ultraschall-Zahncreme geleitet, wo sie Millionen von Mikrobläschen bilden. Durch diese "Winzigkeit" der Bläschen gelangt der Ultraschall also auch in engste Zahnzwischenräume und Zahnfleischtaschen und so weiter, und das ganz ohne mechanischen Druck und ohne jede mechanische Reibung oder sonstige Beanspruchung. Der Ultraschall vernichtet Keime und Bakterien, und das nicht nur auf den Zähnen, sondern auch im Zahnfleisch.

 

In so fern ist diese Ultraschall-Zahnbürste eine wirklich Errungenschaft und ein prima Gerät zum intensiven Säubern der Zähne. Wie diese Zahnbürste verspricht: Nicht nur makro, sondern mikro! Das beschert einem ein wirklich gutes Gefühl.

 

Fazit: Diese Ultraschall-Zahnbürste ermöglicht eine professionelle und gründliche Mikro-Zahnreinigung nun auch zuhause! Es ist ungewohnt, sich die Bürste quasi nur an die Zähne zu halten. Aber wenn man sich daran mal gewöhnt hat, dann freut man sich über das Ergebnis: Frische im gesamten Mundbereich, Zahnbelag-Beseitigung, wirkt gegen Mundgeruch, Schutz vor Parodontitis, weiße Zähne und ein gesundes Zahnfleisch! Danke!

c) M.

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Buch "Stolz und Demut" von Sophie Weiss

"Stolz und Demut" reiht sich natürlich - objektiv betrachtet - in den momentanen literarischen S/M-Hype ein. Aber - genauer betrachtet - ist es eine sehr traurige Geschichte ...

 

Ob "Stolz und Demut" nun wirklich eine - wie es heißt - autobiografische Geschichte ist, wage ich fast zu bezweifeln. Hier wird klar mit Klischees gespielt: Richard, der hochkarätige Wirtschaftsboss. Ende 40. Glücklich verheiratet, der auch klar zu erkennen gibt, dass er seine Frau, seine Familie liebt, aber nebenher eben ganz gern "spielt". Und das schon seit Jahren. Professionell und kompromisslos. Nach jedem S/M-Date fährt er wieder nachhause ins traute Heim.

 

Auf der anderen Seite Sophie, Ende 20, Studentin, die sich bisher von ihren Liebhabern zwar genommen hat, was sie grad brauchte und wollte, aber schlussendlich mehr erleben möchte. Und mit dieser Neugier landet sie dann auf einer klassischen "Sklavenversteigerung". Richard wird auf sie aufmerksam und nimmt sie unter seine Fittiche ...

 

Dann weist er sie behutsam ein in die Welt von Sadismus und Masochismus. Er - der versierte "Spieler", der Könner auf dem Gebot von Macht und Unterwerfung. Sie - die Unerfahrene, die Suchende und auch die Unentschlossene. Denn, auch wenn ihr gefällt, dass Richard weiß, was er will. Und auch, wenn sie es liebt, dass sie die Verantwortung abgeben kann. So recht fühlt sie sich dann doch nicht wohl in der Welt des Schmerzes. Denn eigentlich will sie gar keinen Schmerz. Am Ende will sie nur Richard und verliebt sich in ihn. Obwohl er ihr von Anfang an gesagt hat, dass es hier nur ums Spielen geht ... Aber vieles kann man kontrollieren, Gefühle nicht ...

 

"Stolz und Demut" ist in einer recht einfachen Sprache geschrieben. Die Geschichte lässt sich gut lesen, ist flüssig geschrieben. Das Buch ist eigentlich wie ein gemeinsames Tagebuch aufgebaut: Sophie und Richard schreiben abwechselnd. Das macht die Geschichte allerdings sehr spannend. Interessant, das Geschehen aus zwei Perspektiven zu betrachten.

 

Interessant auch der Schreibstil der Autorin oder des Autoren? Kurze Sätze. Viele beginnen ungewöhnlich mit Und, Oder, Sich, Dass, aber vor allem mit "Und". Da hat man sich was einfallen lassen. Egal, wer die Story nun geschrieben hat.

 

Würde bei diesem Buch im Klappentext und bei der Beschreibung nicht so viel verraten werden, dann wäre das Lesen sehr, sehr viel aufregender und spannender. So wird in kurzen Worten vorher schon erklärt, was passiert und die Überraschung ob des traurigen Endes ist nicht mehr all zu groß.

 

Und ich wusste dann am Ende eigentlich auch gar nicht, was diese Geschichte uns sagen will. Auf der einen Seite ein junges Mädchen, das sich aufgeregt und neugierig in die Welt des S/M begibt, sich aber dann doch nicht so zu Recht findet. Und auf der anderen Seite der allzeit dominante Richard ... Die S/M-Szenen sind relativ Klischeebeladen, klingen fast wie "nur erzählt", deshalb bezweifle ich fast die Authentizität.

 

Vielmehr kommt es mir vor, als hätte man mit "Stolz und Demut" versucht auf einen fahrenden Zug aufzuspringen, auf der Trendwelle mit zu schwimmen, die S/M publik gemacht hat.

 

Trotzdem erklärt das Buch ganz gut, wie z.B. eine junge, unerfahrene Frau dazu kommt, sich einem Mann zu unterwerfen. Und es erklärt auch die Position eines Mannes, der immer die Oberhand behalten muss, sehr gut. Die zwei Charaktere sind auf jeden Fall gut und nachvollziehbar geschrieben.

 

Da - in meinen Augen - das Ende die ganze Geschichte zunichte macht oder einfach zeigt, was worst chase bedeutet, gibt’s von mir keine reine Kaufempfehlung. S/M-Geschichten ja - aber ohne bittres Ende ...

 

Denn die erzählte Geschichte ist als solches ja recht gut. Aber der Schluss legt einen traurigen Film über das ganze Gewesene. Vielleicht hätte der Verlag sich überlegen müssen, was er mit diesem Buch will? S/M-technisch modern unterhalten wie Shades of Grey oder eine Geschichte erzählen von einer jungen Frau und einem älteren Mann, die am Ende traurig endet? „Stolz und Demut“ ist letzteres geworden …

c) M.

Buch Wie liebe ich - die Macht der Gefühle von Caroline DeClair

Mit dem Ratgeber für Frauen "Wie liebe ich - Die Macht der Gefühle" von der begabten Autorin Caroline DeClair sind wir gerüstet für den oft schwierigen Weg durch weibliches Liebesleben!

 

Gerade in der heutigen Zeit, in der es mehr Singles als je zuvor gibt, in der Scheidungen und Trennungen uns oft häufiger begegnen, als Eheschließungen, ist dieser Ratgeber wirklich Gold Wert.

 

"Ratgeber" mag ein kleines bisschen abgedroschen klingen. Aber dieses Buch verdient den Ausdruck wirklich.

 

Caroline DeClair nimmt uns an die Hand und führt uns durch unser Leben: Wie sehr haben wir immer die "Psycho-Tests" in verschiedenen Frauenzeitschriften geliebt! In diesem Buch gibt’s jede Menge davon und sie machen allesamt nicht nur Spaß, sondern auch Sinn! Angefangen beim "Vater-Tochter-Beziehungs-Test", über Tests z.B. "Wie Sie lieben", "Welcher Kuss-Typ sind Sie", bis zum Eifersuchts-Test, ist in diesem Buch wirklich jeder Beziehungsrelevante Test dabei! Und jeder Test scheint psychologisch fundiert. Mit diesen Tests lernen wir uns und unsere Wünsche, Sehnsüchte, Gefühle und auch Prägungen quasi spielerisch selbst kennen.

 

"Wie liebe ich" bietet reichlich astrologischen Input. Wobei es in diesem Buch keine aufwändigen Rechenaufgaben gibt, sondern die astrologischen Tabellen sind übersichtlich und handlich, so dass man sofort nachschlagen und lesen kann.

 

Die Autorin bietet uns hier auch einen Ausflug in die Numerologie. So können wir einfach die Seelen- und die Beziehungszahl berechnen und uns ein wenig in "Zahlenmagie" vertiefen. Auch dieser Abschnitt ist verständlich und interessant geschrieben.

 

Zum Schluss lernen wir noch, womit wir unseren Partner niemals aufziehen sollten und wie man richtig streitet! Als Bonus gibt’s noch ein paar Glücksbringer für die Liebe.

 

"Wie liebe ich" - ist ein wirklich großartiger, angenehmer und schöner Ratgeber für Frauen. Nicht nur für Suchende, sondern auch für jene, die schon länger in einer Beziehung sind. Jedes Beziehungsthema wird erläutert. In diesem Ratgeber kann frau immer mal nachschlagen!

 

Mit "Wie liebe ich - Die Macht der Gefühle" gibt uns Caroline DeClair eine Machete in die Hand, mit der wir uns sicher durch den Beziehungsdschungel schlagen können! Danke!

 

c) M.

Dexter - 6. Staffel

Weil ich einfach nicht warten konnte/wollte, habe ich mir die sechste Season schon vor einiger Zeit im Original geholt. Und ich habe es nicht bereut!

 

Wer über ein einigermaßen gutes Schulenglisch verfügt, der sollte - meiner Meinung nach - diese Story einfach mal im Original schauen. Ich lasse mir die Untertitel einblenden, so ist eigentlich das Meiste ganz gut verständlich. Im Original klingts einfach besser. Und "Dexter" hat eine super Stimme!

 

Keine Sorge ... in dieser Rezi wird es keinen unfairen Spoiler geben!

 

Wenn man die Serie Dexter liebt und die vorherigen fünf Staffeln gesehen hat, dann wird man die sechste natürlich auch ansehen wollen! Also, ich kann mir ein Leben ohne Dexter nicht mehr vorstellen!

 

Dexter ist eben der moderne Robin Hood. Und bei den fiesen und unbeschreiblich grausamen Tätern, denen er sich widmet, kommt kein Funken Mitleid auf.

 

Auch in dieser Folge hat es Dexter mit einem ganz besonders durchtriebenen und bösartigen, fanatischen Psychopathen zu tun. Wie so oft bei Dexter wissen wir lange Zeit nicht, wer nun wirklich der echte Bösewicht ist. Und die Guten entpuppen sich manchmal als die Bösen und umgekehrt. Deshalb ist auch die sechste Staffel natürlich wieder ganz besonders spannend!

 

Diesmal hat Dexter es mit einem religiösen Fanatiker zu tun. Die Taten des Psychopathen sind so widerwärtig, dass wir jemanden wie Dexter einfach brauchen. Man kann ihm ja auch nie böse sein, weil er sich ja wirklich immer nur um die allerübelsten Psychopathen kümmert!

 

In der sechsten Staffel tauchen dann ein paar altbekannte Gesichter auf und neue kommen hinzu. Dexter "Alter Ego" Harry ist auch wieder mit von der Partie. Und auch Deb wird hier ziemlich in den Mittelpunkt gerückt.

 

Die sechste Staffel ist vermutlich nicht die allerbeste. Für mich auch die blutrünstigste und grausligste an manchen Stellen. Aber trotzdem und selbstverständlich für alle Dexter-Fans ein Leckerbissen. Und was mir in dieser Staffel aufgefallen ist: Dexter's Sohn ist ja supersüß! Ansonsten dürfen sich auch hier alle Dexter-Gucker wieder auf kranke Psychopathen, die widerliche Taten begehen, freuen und darauf, dass Dexter sie jagt. Enjoy modern Robin-Hood ...

c) M.

DVD Dark City

DVD DARK CITY

 

surreal – futuristisch – Sci-Fi

 

der unheimliche Dr. Schreber, gespielt vom immer guten Kiefer Sutherland, gesteht dem verwirrten Murdoch gleich zu Beginn, dass er für "die Fremden" arbeitet und mit Murdoch etwas schief gegangen ist und er unbedingt verschwinden muss ...

 

Murdoch versteht gar nichts! er erwacht in einer fremden, kalten Umgebung, verlässt die Räume und stellt fest, dass er in einem ihm nicht bekannten Hotel ist. alle Menschen, denen er begegnet, scheinen regungslos und schlafend.

 

Murdoch irrt in der dunklen, düsteren Stadt umher - auf der Suche nach sich selbst ...

 

während dessen ist Inspector Bumstead, dargestellt von dem großartigen William Hurt, auf der Suche nach einem Serienmörder, der Prostituierte umbringt. der Verdacht fällt auf Murdoch, der immer noch auf der Suche nach seiner Identität ist.

 

als Bumstead Murdoch fasst, versichert dieser ihm glaubhaft, dass er nicht der Mörder ist. vielmehr macht Murdoch Bumstead darauf aufmerksam, dass in dieser Stadt seltsame Sachen geschehen. es wird nie Tag! die Sonne scheint nie! die Menschen können sich an nichts mehr erinnern! und Murdoch selbst entdeckt seine besonderen Fähigkeiten. er beherrscht die Telekinese ... genauso wie "die Fremden".

 

sie suchen Dr. Schreber auf, der ihnen alles erklärt und ihnen erzählt, was "die Fremden" vorhaben ... sie sind auf der Suche nach der Seele, nach der Individualität, die nur die Menschen haben ... sie haben telekinesische Fähigkeiten und lassen die Menschen einschlafen, um sie studieren zu können ... mit Murdoch hatten sie etwas Besonderes vor ... aber was? warum das alles? wozu? weswegen? wieso?

 

der Film spielt in einer düsteren, finsteren, fiktiven Stadt ... alles ist sehr surreal ... futuristisch ...

 

William Hurt und Kiefer Sutherland sind für mich immer sehenswert, so auch in "Dark City". der Film erinnerte mich ein wenig an Matrix. aber zu 100 % mitgenommen auf die Reise in die Fiktion hat er mich irgendwie nicht. die Effekte sind gut, die Story versteht man auch schnell und "die Fremden" sind spooky anzusehen, ebenso der schrullige Dr. Schreber. schlussendlich ist er Film aber zu düster und lässt letztendlich ein wenig eine tiefgründige message vermissen. (die bei einem Sci-Fi Film aber ja auch nicht unbedingt sein muss.)

 

trotzdem gibts dafür von mir lediglich einen Punkt Abzug, weil "Dark City" ansonsten durchaus sehenswert war. wenn ich einen Film schaue, gehts für mich um den Unterhaltungswert und ob ich danach sagen kann: bin ich gut unterhalten worden oder war es Zeitverschwendung! dieser Film hat mir gefallen, er hat mich 96 Min. gut unterhalten, ich kam in den Genuss, meinen absoluten Lieblingsschaupieler William Hurt mal wieder zu sehen und mir hat das Surreale, Fiktive dieser Geschichte gefallen ...

c) M.

DVD Orphan - das Waisenkind

"Orphan - das Waisenkind" - das ist für mich ein klassischer, sehr guter Horror-Film, an dem es nicht wirklich viel zu kritisieren gibt.

Herausragend bei diesem Film sind auf jeden Fall die Schauspieler! Sie spielen allesamt überzeugend und sind sehr ausdrucksstark. Den kleinen "Satansbraten" Esther beginnt man eigentlich ziemlich schnell zu hassen, so abgrundtief böse, wie die Kleine ist.

Das Ehepaar, das Esther adoptiert, hat schon zwei eigene, leibliche Kinder, die ziemlich schnell von ihrer neuen, adoptieren Schwester hinterhältig drangsaliert werden. Besonders tragisch eigentlich noch, dass die kleine Tochter Max taub ist!

Als das neue Kind aus dem Waisenhaus in die Familie kommt, ist zunächst noch alles heile Welt, auch wenn Esther von Anfang an natürlich ein extrem seltsames Kind ist. Aber spätestens, als Esther die kleine Max mit hineinzieht in ihren ersten Mord, bekommt man eine Mords Wut auf das kleine Teufelskind ... Als sie dann natürlich auch noch dem Bruder zu Leibe rücken will, den Vater um den Finger wickelt und die Mutter brutal ausspielt, wird die Kleine zum Hassobjekt.

Wer sie nun genau ist, ist eigentlich bis zum Schluss nicht wirklich klar. Als sich dann alles aufklärt, überschlagen sich die Ereignisse und es scheint schon fast zu spät ...

In diesem Film gab es meiner Meinung nach ein Opfer zu viel. Das hätte es nicht gebraucht. Der Film wäre trotzdem spannend und gruslig gewesen. Nachdem sich alles aufgeklärt hat, war der Schluss eigentlich auch relativ klar. Trotzdem wird es hier zum Ende hin noch mal richtig dramatisch und extrem spannend, so wie es sich gehört!

Die vielen überraschenden Momente und düsteren Highlights in diesem Film, gepaart mit einem schauspielerischen Talent, vor allem auch der Kinder und natürlich der herausragenden Isabelle Fuhrman, machen "Orphan - Das Waisenkind" zu einem klassischen Horror-Erlebnis.

c) M.

DVD Die König der Erdmännchen

"Die Königin der Erdmännchen" erzählt die Geschichte des "Erdmann-Clans" ... die Hauptperson ist "Blümchen“ ... wir begleiten sie ihr ganzes Leben lang ... sehen, wie sie und ihre Geschwister das Licht der Welt erblicken dürfen ... dann dürfen wir Begleiter ihres kompletten Lebens sein ...

 

auf dem Cover sieht man sie ohne das "Halsband" ... im Film trägt zuerst ihre Mutter Holly dieses "Sendehalsband, das ihr von Wissenschaftlern um den Hals gehängt wurde" (so der Sprecher), später trägt es dann Blümchen ... bewusst hat man es wohl auf dem Cover weg gelassen ... denn es sah eigentlich wie eine globige, große, störende Fessel aus, wie etwas, das das Erdmännchen behindern, beinträchtigen und stören muss ... aber anders können wir wohl nicht die sehenden Begleiter der Erdmännchen-Familie sein. aber wenn man genau hinsieht, dann sieht es schon sehr unangenehm aus ...

 

Holly und Argon sind Blümchens Eltern. Holly führt den Clan an. und sie muss die Ihren gegen die Widersacher, die "Grabowskys" verteidigen. keine Ahnung, wer sich die Namen ausgedacht hat. und schon da wird es eigentlich ziemlich grausam: denn die Grabowskys wollen Blut sehen (so auch der Sprecher), sie wollen die Jungen töten ...

 

die Erdmännchen-Familie muss sich eigentlich in erster Linie durch das Leben kämpfen, sie müssen um das Überleben kämpfen. und das ist ein harter Kampf. wegen der Angriffe der Grabowskys müssen sie ihr fruchtiges, grünes Land verlassen und begeben sich in die Öden der Wüste. dort ist es schwer, Nahrung zu finden. und allerhand Feinde treiben ihr Unwesen.

 

so sehen wir dem Erdmann-Clan wirklich bei einem harten Überlebenskampf zu. Blümchen muss schwere Schicksalsschläge erleben. es beginnt damit, dass ihre geliebte Schwester Schnuffel von einer Schlange gebissen wird und schließlich stirbt. das ist sehr, sehr traurig, rührselig und emotional. und an dieser Stelle kann ich mir vorstellen, dass diese DVD aus diesem Grund nicht wirklich etwas für kleine Kinder ist. dieser Schicksalsschlag war nur der erste von vielen und ereignet sich gleich zu Beginn. deshalb kann man das ruhig verraten. alles andere soll natürlich jeder selbst sehen ...

 

aber dieses Schlimme und Tragische zieht sich durch den Film. gut, so ist das Leben. trotzdem ist das Traurige in dieser Story sehr präsent, was sich für mein Empfinden nicht unbedingt für Kinder ab 6 eignet. und der Film ist ja ab 6 freigegeben!

 

schlussendlich besticht die DVD aber natürlich durch wunderschöne Landschafts- und Tieraufnahmen. die Erdmännchen sind reizend und entzückend mit ihren angezogenen Beinchen, der aufrechten Haltung und den hängenden Ärmchen. man empfindet sofort Sympathie für sie. man freut sich mit ihnen, wenn alles gut geht und man leidet mit ihnen, wenn etwas Schlimmes passiert.

 

bis Blümchen schließlich von ihrem Clan als "dominantes Weibchen" anerkannt wird, vergeht ein ganzes Weilchen. Blümchen ist kein Erdmännchen, das sich in den Vordergrund drängt. im Gegensatz zu ihrer Schwester Turandot, die sehr bestimmend und egozentrisch ist. so scheint jedes Erdmännchen seinen eigenen Charakter zu haben. und das macht sie so sympathisch und fast menschlich ...

 

bei den Erdmännchen führt kein Mann das "Rudel" an, sondern eben das "dominante Weibchen" ... und das darf Blümchen schließlich völlig unaufdringlich und mit ihrer ganz eigenen zurückhaltenden und doch bestimmten Art sein ...

 

als Blümchen schließlich zum "dominanten Weibchen" wird, sagt der Sprecher: "nun hat Blümchen die Ehre, das Sendehalsband zu tragen ..." ... es sei jedem selbst überlassen, sich zu überlegen, ob so ein großes, störendes Sendehalsband für ein doch zartes Erdmännchen angenehm ist ...

 

"Die Königin der Erdmännchen" ist also ein rühriger, aber auch trauriger Film mit sehr viel Todesfällen. das sollte man vielleicht nicht übersehen, wenn man sich die DVD mit kleineren Kindern angucken will ... ich persönlich hätte "Blümchen" lieber ein Leben ohne das "Sendehalsband" gegönnt ...

c) M.

DVD "PRIEST"

Eines scheint fest zu stehen: Am Anfang gab es Menschen. Und am Anfang gab es Vampire! So beginnt "PRIEST" ...

Wir befinden uns hier in einer apokalyptischen Fantasiewelt. Dunkel. Düster. Schwarz. Einst lebten Menschen und Vampire. Von der "Kirche" (die hier relativ abstrakt dargestellt ist) wurden "Priester" ausgewählt. Fähige, außergewöhnliche, starke Männer und Frauen, die extra für den Krieg gegen die Vampire ausgebildet wurden. Und wir haben es hier nicht mit niedlichen Twilight-Vampiren zu tun, sondern mit richtig üblen, emotionslosen Monstern ...

Vermeintlich gibt es keine Vampire mehr. Bis sich plötzlich wieder seltsame, grausame Dinge ereignen. Und dem einen Priester ist klar, dass die Vampire längst nicht ausgerottet wurden. Die furchtbaren Vampire sind wieder auf Menschenjagd.

Die "Kirche" glaubt ihm das aber nicht und will davon nichts wissen. Also macht der Priester sich allein auf den Weg, die bösen Menschenfresser zu jagen ...

Der "Priest" wird hier gespielt von dem unglaublichen Paul Bettany. Wir kennen ihn bereits als Mönch Silas von Opus Dei in Da Vinci Code. Als Priester macht er hier eine noch bessere Figur. Ist der Gute. Der Starke. Der Held ... Toller Schauspieler. Toller Mann. Ich würde gerne mehr von ihm sehen ...

Die Story ist schlüssig, stimmig und so konzipiert, dass sie auch nicht zu kompliziert ist. Versteht also jeder ...

PRIEST, das ist ein dunkler, düsterer Endzeitfilm, wenngleich doch nicht ganz einfach einem Genre zuzuordnen. Es spielt sogar ein bisschen Western mit rein und auch ein wenig Horror. Die "Massen-Vampire" sind hier blutrünstige, Mord lüsternde Monster. Richtig üble Kreaturen, die eher ins Horror-Genre gehören.

Natürlich gibt es als Widersachen zum Priester einen "höherrangigen" Vampir. Er ist eine Kreatur zwischen Mensch und Vampir. Trotzdem ziemlich böse ...

Priest hat mir richtig gut gefallen. Endlich mal wieder weg von den zuckersüßen Teenager-Vampiren, hin zu bösartigen Monstern und einem "Ober-Vampir", wie es sich gehört. Abgrundtief böse ...

Und auf der anderen Seite der Held, der die Menschheit retten will, hervorragend gespielt von Paul Bettany ... Ein gut gemachter Endzeit-Schocker mit viel Special Effects und Kurzweil. Nichts Tiefgründiges, aber auch nichts Oberflächliches. Ordentliche Unterhaltung im Endzeit-Horror-Vampir-Genre ...

c) M.

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Smartphone LG OPTIMUS F5

Vorneweg: Ich mag das LG Optimus F5. Ein solides, sehr gutes Handy auf dem neusten Stand der Technik. Wer gewillt ist, für dieses Smartphone über 400 Euro auszugeben, der wird damit nicht unzufrieden sein. Auch wenn die Konkurrenz natürlich nicht schläft ... Und der Smartphone-Markt immer größer wird ...

Das Optimus F5 ist genauso groß wie das Samsung Galaxy S II. Hat also eine ziemlich perfekte Größe.

Zwei Jahre lang bin ich mit meinem Samsung Galaxy Note sehr gut zu Recht gekommen. Ob die Größe nun gut oder schlecht ist, war immer Ansichtssache. Schlussendlich bin ich zurück zum kleineren Smartphone gekehrt. Es passt perfekt in die Hosentasche und trotzdem ist es ein kleiner PC ...

Bei diesem LG Optimus F5 ist der Anschaltknopf oben rechts. Die Laut-Leise-Taste ist auf der linken Seite oben. Beide Tasten sind ziemlich gut platziert. Bei anderen Smartphones passiert es schon mal, dass man versehentlich auf den Ausschalt-Knopf oder die Lautstärken-Regelung kommt. Das ist beim LG F5 nicht der Fall! Die Tasten sind nur minimal erhöht und es ist mir noch kein einziges Mal passiert, dass ich versehentlich dran gekommen wäre ...

Das Optimus F5 ist ziemlich schnell und einfach eingerichtet und dann auch gleich in Betrieb zu nehmen. Das Display ist wirklich sehr gut, klar, scharf und exakt.

Mit dem Handy im Internet zu surfen geht wahnsinnig schnell über W-Lan, aber auch sehr, sehr schnell über die mobilen Daten. Da konnte mein altes Samsung nicht mehr mithalten.

Das LG F5 liegt sehr gut in der Hand, ist einfach zu bedienen und hat überdies noch eine interessante Spielerei auf Lager. Die wirkliche Innovation beim F5 ist für mich die Q-Slide-Funktion. Sie ermöglicht echtes Multi-Tasking! So kann man sich z.B. ein Video ansehen und gleichzeitig eine Notiz erstellen oder man kann im I-Net surfen und zeitgleich den Rechner bedienen! Die einzelnen Seiten werden dann gekachelt und sind trotzdem noch gut sichtbar auf dem Display. Tolle Sache, die überdies auch noch praktisch ist und wunderbar funktioniert ...

Die Kamera ist gutes Mittelmaß. Für Schnappschüsse gut geeignet. Die Konturen auf den Bildern sind ziemlich genau und scharf gezeichnet, die Farben hingegen etwas blass. Trotzdem kann man die integrierte Kamera gut gebrauchen. Aber so eine Kamera hat ja heutzutage jedes Smartphone!

Die Entscheidung, ob man sich ein LG oder ein Smartphone einer anderen Marke zulegt, liegt natürlich immer im eigenen Entscheidungsbereich. Das LG F5 ist sicherlich kein Status-Symbol oder Eye-Catcher. Wenn man es in der Hand hält, sieht es relativ unscheinbar aus. Aber es glänzt mit inneren Werten.

Der Akku hält bei mir nicht länger, als bei anderen Smartphones. Abends, nach intensivem Betrieb, muss auch das F5 an die Steckdose.

Dass ein Smartphone heutzutage ziemlich viel kann, daran sind wir doch schön gewöhnt. Wir holen uns Spiele aus dem Play Store und nützen unsere Handys als kleine Spielekonsolen, wir checken unsere E-Mails, Simsen, WhatsAppen, surfen ins Internet, hören Musik, fotografieren und schauen Fotos an, lesen e-books, schauen Videos auf youtube, wir twittern und liken … Unsere Handys sind zu unseren ständigen Begleitern geworden, die den vollen Multi-Media-Bereich abdecken. In den Zeiten von Tablets, iPads, Kindles und Ultrabooks sind wir aber nicht mehr nur auf unser Handy angewiesen und haben überdies ein größeres Display.

Ich jedenfalls nutze zuhause eher das Tablet für Spiele und das schnelle Internet zwischendurch. Während das Handy wieder ein bisschen zu dem zurückkehrt, was es einmal war: ein Telefon. Aber natürlich ist es viel, viel mehr und kann viel, viel mehr. Und das nutzen wir ja auch. Schön zu wissen, dass es das alles kann … Und das auch noch richtig gut in kleiner Größe! Wir können zu jeder Zeit auf verschiedene Weise kommunizieren … Und gerade unterwegs ist unser Smartphone das Tor zur Welt geworden …

Das Optimus F5 ist ein kleiner, unscheinbarer, schneller Alleskönner. Wer ein solides, „treues“ Smartphone sucht, das sich leicht bedienen lässt und überdies schnell und Multitasking-fähig ist, wird vom F5 nicht enttäuscht sein. Ich mag und schätze es sehr ... Gerade, weil es so viel kann, so schnell und leicht zu bedienen ist.

Dass es eher auf den ersten Blick wie ein Mauerblümchen wirkt, schmälert nicht sein Können. Außerdem ist das LG Optimus F5 auch ein stilles Statement, dass es nämlich auf dem Smartphone-Markt noch mehr gibt als die führenden Marken …

c) M