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Smartphone HUAWEI ASCEND P2

Das ist mein erstes HUAWEI Handy! Aber da es mir wirklich gut gefällt, wird es sicherlich nicht mein letztes sein ...

Schon wenn man das Huawei Ascend P2 auspackt, das Design anschaut und es in die Hand nimmt, gefällt es! Zumindest mir! Es ist flach, es ist schlank, es ist glatt, es ist leicht, die Vorderseite ist völlig glatt, ohne irgendwelche Erhebungen. Das mag ich. Minimalistisches, klassisches Design.

Es liegt eine Schnellstartanleitung dabei, in der auf vier übersichtlichen Seiten mit Fotos alles Wichtige für den Einstieg kurz erklärt wird.

Das Ascend P2 ist nur mit einer micro-SIM-Karte kompatibel. Die schiebt man bei diesem Handy seitlich ein. Man öffnet, unterhalt der An-/Aus-Taste einen seitlichen Schlitz und schiebt dort die micro-SD ein! Es ist also hier ein bisschen anders, als bei anderen Smartphones, bei denen man die Rückseite öffnen und die SIM innen rein schieben muss.

Beim Ascend P2 lässt sich die Rückseite nicht abnehmen! Somit auch nicht der Akku entfernen! Das erinnert an iPhones! Stört mich nicht weiter, wenn das Handy hält, was es verspricht. Ich finde diese Lösung, dass man die SIM seitlich reindrückt, eigentlich viel, viel besser und galanter, als das rückwärtige Öffnen der Smartphones.

Das mitgelieferte Ladekabel ist leider für mein Empfinden der einzige Kritikpunkt, das heißt, die Farbe. Warum sind Ladekabel und Kopfhörer weiß, wenn das Handy schwarz ist?! Ich finde, das passt einfach nicht zusammen und sieht so aus, als wäre es falsch geliefert. Aber da so ein Kabel ja auch nur zum Laden da ist und ich die mitgelieferten Kopfhörer sowieso nicht benutzen werde, gibt’s dafür keinen Punkteabzug.

Die Konkurrenz auf de Handymarkt ist riesengroß. Und in einer Zeit von Statussymbolen und auf der anderen Seite von vehementen Statussymbolen-Gegnern, hat es so eine Firma, die jetzt bei uns (in Europa) nicht so extrem bekannt ist, vielleicht nicht ganz leicht. Die großen, bekannten Firmen haben den Markt vermutlich schon erobert. Aber es gibt ja noch die Individualisten und die Leute, denen eine Marke und ebenso das Dagegensein völlig egal ist ... Gott sei Dank!

Eine Firma muss sich also für ein neues Smartphone schon was einfallen lassen, um innovativ zu sein und mithalten zu können. Was ist also bei diesem Ascend P2 von HUAWEI anders und neu?

Der Anschaltknopf oben rechts und die Laut-/Leise-Regelung links sind eigentlich recht klassisch angebracht. Der Einschub für die SIM seitlich ist mir neu, kenne ich so nur von Tablets, gefällt mir aber gut … Bei diesem Handy optisch besonders ist die Kamera-Taste. Sie ist unten rechts. Wenn man die Taste gedrückt hält, kann man sofort los fotografieren. Zusätzlich gibt es aber natürlich eine Kamera-App. Deshalb glaube ich, dass ich diese Taste nicht oft benutzen werde …

Neu oder anders ist hier beim Einschalten auch das Sliden nach unten, nicht nach rechts, also seitlich, wie bei den meisten Smartphones. Das Telefon entriegelt man hier mit einem kurzen Fingerzug nach unten.

Das Display kann sich sehen lassen! Satte, überaus klare, brillante Farben. Vorinstalliert ist hier nur das Nötigste. Die Oberfläche sieht auf den ersten Blick etwas ungewöhnlich und anders aus. Aber alles, was einem nicht gefällt, kann man schnell und leicht ändern … Selbst z.B. auf eine youtube-App hat man hier verzichtet. Alles sehr minimalistisch. Aber gerade deshalb sehr individuell einstellbar, was mir persönlich sehr entgegenkommt. So hat man viel mehr Möglichkeiten, sein Smartphone zu personalisieren!

Ich habe erstmal alle mir nicht wichtigen Apps deinstalliert und mir den Startbildschirm neu eingerichtet. Das klappt hier, wie bei den meisten Smartphones, völlig intuitiv. Falsch machen kann man da nicht viel …

Ein paar Stunden vielleicht hat es gedauert, bis ich – via Bluetooth – meine Fotos, Lieder, Kontakte etc. von meinem LG Smartphone auf mein HUAWEI übertragen hatte. Das war einfach und problemlos. Praktisch ist das heutzutage. Das HUAWEI machte alles anstandslos mit. Der Akku hat tadellose Arbeit geleistet. Musste erst am folgenden Tag wieder geladen werden …

Der Klang ist gut, aber eher zurückhaltend, man kann das Handy nicht sehr laut stellen. Aber das ist okay, sicherlich eine Ohrenschonende Lösung!

Nette Spielerei in den Einstellungen: Wenn man das Telefon schüttelt, ändert sich der Hintergrund des Startbildschirms. Nett! Irgendwas muss man sich ja einfallen lassen, das so ein Handy von anderen unterscheidet!

Das HUAWEI Ascend P2 liegt durch seine glatte, flache, schnörkellose Oberfläche gut in der Hand und lässt sich genauso gut bedienen. Es wäre, aus meiner Sicht, dekadent, an diesem Handy irgendetwas zu kritisieren! Ich mochte es von Anfang an. Und kann es jedem empfehlen, der auf minimalistisches Design + neuste Technik steht, auf ein High-Speed-Handy, das ohne Apfel-Symbol und auch ohne das Gegen-Apfel-sein auskommt! Für anspruchsvolle Individualisten eben! Danke!

c) M.

Taschenbuch " Wiedersehen in Stormy Meadows " von Sarah Harvey

"Wiedersehen in Stormy Meadows" von Sarah Harvey, das ist eine romantische Geschichte à la Rosamunde Pilcher! Für kuschelige Herbst-Abende auf dem Sofa, vor einem knisternden Kamin, mit einer großen Tasse Tee mit viel Rum, mit dicken Socken und einer flauschigen Decke ... dafür ist dieser Roman wunderbar geeignet!

Allen, die auf romantische Literatur stehen, wird "Wiedersehen in Stormy Meadows" auf jeden Fall gefallen. Die Autorin versteht es hier auch wunderbar, nicht nur die interessante Landschaft von Cornwall zu beschreiben, sondern auch die Gefühle einer Frau, die trauert, die die Liebe ihres Lebens verloren hat.

Und allen Frauen, die in einer ähnlichen Situation stecken, sei "Wiedersehen in Stormy Meadows" sowieso ans Herz gelegt. Denn selbst, wenn man meint, dass das Leben nach einem schrecklichen Verlust nicht mehr weitergeht und alles düster und grau ist und nicht mehr lebenswert scheint, so entsteht doch aus diesem Dunkel irgendwann ein Licht ... Und Sarah Harvey versteht es, dies besonders gut zu beschreiben ...

Es geht um Natalie, die um ihren geliebten Rob trauert. Aber nicht nur sie vermisst ihn schrecklich und denkt täglich an ihn, auch seine pubertierende Tochter Cassandra aus erster Ehe vermisst ihren Vater unbeschreiblich. Und die beiden trauern auf ihre eigene Art und Weise. Natalie stürzt sich zunächst in Arbeit, Cassandra begehrt auf, ist schließlich so frech, dass sie von der Schule fliegt. Nun liegt es an Natalie, sich um Cassandra zu kümmern. Und das Mädchen tut von ihrer Seite aus gar nichts dazu. Sie ist abweisend und trotzig, wie es schlimmer nicht sein könnte. Natalie gibt ihr Bestes, macht oft, vielleicht zu oft, gute Miene zu bösem Spiel ...

Und dann, in diese allgemeine Tristesse hinein, kommt dann ein Anruf von Natalie's Mutter aus Cornwall. Sie will, dass Natalie und auch Cassandra zu ihr kommen. Ob das wohl gut gehen wird? Die trauernde Natalie und die trotzige Cassandra unter einem Dach mit der quirligen Laura?

Tja, und dann machen sich die zwei eben doch auf nach "Stormy Meadows" und besuchen Natalie's Mutter in dem Cottage. Dort weht ein ganz andere Wird und der Alltag auf dem englischen Land gestaltet sich ganz anders, als ein Tag in der Großstadt. So verändert sich die Geschichte und die Umgebung. Vielleicht ändern sich auch auch Natalie und Cassandra?

Bei "Wiedersehen in Stormy Meadows" stehen vor allem am Anfang die Trauergefühle von Natalie und Cassandra im Vordergrund. Dann dürfen wir natürlich auf eine romantische Wende in Cornwall hoffen ...

Wer auf Herz-Schmerz-Literatur und vor allem da auf die britische steht, dem wird der Roman definitiv gefallen.

c) M.

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