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Taschenbuch "Haus der Versuchung" von Marina Anderson

Die Geschichte beginnt mit Jan, eine junge, dynamische Frau Ende 20. Sie erzählt ihrer Freundin Natalie, nach einigem Hin und Her und Zögern, von ihrem Aufenthalt im "Haven". Das "Haven" ist ein ziemlich verruchter und geheimer Club, in dem Leute, die ansonsten eher dominant sind, die Unterwürfigkeit lernen. Und nicht nur das, sie lernen, Lust am Devotsein zu empfinden.

Natalie ist ähnlich wie ihre Freundin, erfolgreich, viel beschäftigt und selbstbewusst, aber keine Beziehung hält sehr lange. Irgendwie schafft sie es nie, die Männer an sich zu binden. Ihre Beziehungen bleiben unbefriedigend und enden schon nach kurzer Zeit.

Da kommt ihr das, was ihr Jan erzählt, gerade Recht: Ein heimlicher Club, in den man nur durch Empfehlung kommt, und in dem man lernt, all' seine Hemmungen abzulegen und das Vergnügen lernt, das es bereit, wenn man die Zügel aus der Hand gibt ...

Natalie ist aufgeregt, als auch ihr Wochenende im "Haven" ansteht. Und zunächst fällt es ihr, als an sich dominante Frau, auch schwer, die Kontrolle in die Hände ihrer "Lehrer" zu legen. Wird sie es lernen, einmal loszulassen und sich völlig einem anderen Menschen hinzugeben? Wird sie es schaffen, die Lust an der Unterwerfung zu erfahren? Wird sie eine gute Sub werden oder wird ihr Lehrer Simon, auf den sie im übrigen gleich ein Auge geworfen hat, vielleicht zum ersten Mal erleben, dass sich eine junge Frau nicht beugen lässt? Und was passiert überhaupt in diesem geheimen, erotischen Club?

Eigentlich eine ganz brauchbare, erotische Geschichte. Und Erotik gibt es hier mehr als genug, man könnte sagen, eigentlich im Übermaß. Denn was Natalie im "Haven" erlebt, ist mit nichts anderem zu vergleichen. Es geht heftig zur Sache, von morgens bis abends, mit jedem und jeder, in jedem Raum, in jeder Situation und immer und überall und ständig ... Das ist fast ein bisschen too much! Oder sagen wir nicht nur "fast", es ist zu viel, zu viel des Guten ... Hier wird mächtig dick aufgetragen ...

Nicht, dass wir dauernd lesen möchten, dass Verhütung und Schutz in der heutigen Zeit doch Thema sein sollte! Wir wissen es ja alle! Aber im "Haven" scheint Schutz und Verhütung keine Rolle zu spielen ... Hier wird sich auf den erotischen Spielwiesen vergnügt, was das Zeug hält, nackt und pur, versteht sich. Wer braucht schon so was wie ein Kondon? Es geht schon in der Früh los, obwohl Natalie noch gar keine rechte Lust hat, nach dem Frühstück geht es weiter, am Nachmittag auch und am Abend sowieso. Natalie hat auch gar keine Wahl (?), sie muss mitmachen und tut schlussendlich dann auch alles, was von ihr erwartet wird.

Hier hat man scheinbar jede erotische Spielart irgendwie nur aneinandergereiht. Es geht hier um nichts anderes ... Ich hätte nicht gedacht, dass mich ein erotischer Roman jemals langweilen würde können! Aber "Haus der Versuchung" tut es dann schlussendlich. Weil es hier irgendwie ohne Pause immer nur um das Eine geht und zwar in jeder Variante. Das kann dann tatsächlich nach einer Weile sogar eintönig werden.

"Haus der Versuchung" ist eigentlich ein geschriebener Porno. Man könnte das Buch gut verfilmen, habe ich mir gedacht. Denn es gibt hier ähnlich wenig Handlung wie in besagten Streifen ...

Wer darauf steht, wer das mag, dem wird "Haus der Versuchung" mit Sicherheit gefallen ... Klassischen S/M oder eine Geschichte mit Tiefgang, sucht man hier vergeblich. "Haus der Versuchung" wird vor allem jene ansprechen, die es gern ein wenig derb und durch und durch hemmungslos haben. Aber für diese Leser wird der Roman sicherlich ein Vergnügen sein ... ein sinnliches Feuerwerk, von Anfang bis Ende ...!

c) M.

Produkttest Tefal ACTIFRY mini

Das ist meine erste "Fritteuse" ... Wobei "Fritteuse" auf dieses ActiFry-Gerät gar nicht wirklich zutreffend bzw. die Untertreibung des Jahrhunderts ist. ActiFry kann viel, viel, viel, viel mehr. Altbackende Fritteuse war gestern ... ActiFry ist jetzt!

Ich liebe Pommes Frites! Bisher machte ich sie immer auf dem Blech im Backofen. Geht natürlich auch. Deshalb war ich wirklich sehr gespannt, wie meine ersten, selbst gemachten Pommes Frites im ActiFry schmecken würden.

Ich habe Kartoffeln geschält und die erste Portion dünn geschnitten. Ab damit in den Garbehälter, noch ein kleines bisschen Öl dazu und schon konnte es losgehen. Die Bedienung ist sehr, sehr einfach. Man stellt einfach die Zeit ein, die das Lebensmittel in der "Fritteuse" verbringen soll. In der mitgelieferten Anleitung ist genau beschrieben, wie lang was braucht. Ich stellte also 18 Min. ein, drückte das Knöpfchen und war wirklich extrem gespannt. Dem Geschehen kann man ganz gut zusehen. So konnte ich dann auch schon vor Ende der Garzeit erkennen, dass die Kartoffeln außen ganz leicht, also ideal, braun waren ...

Als sie fertig waren, kam der Geschmackstest. Denn den Optik-Test haben die selbst gemachten Pommes Frites sofort bestanden! Ab sofort gibt es bei mir die besten Pommes Frites! Möglicherweise esse ich nie wieder welche in einem Lokal, weil die Pommes Frites aus der ActiFry einfach unschlagbar gut sind. Und nicht nur gut, auch bekömmlich und –nahezu - fettfrei.

Für die zweite Portion machte ich größere Streifen aus Kartoffeln und gab Rosmarin dazu. Auch die größeren Pommes Frites schmeckten einzigartig gut!

Also sofort Daumen hoch! Ab jetzt mach' ich die besten Pommes!

Da ich keine Fritteusen-Erfahrung habe, weiß ich nicht, wie laut oder leise andere Geräte sind. Ich hatte mir die Fritteuse nahezu lautlos vorgestellt. Aber sie gibt schon einen "surrenden Ton" von sich. Also, lautlos arbeitet sie nicht. Aber das macht ja nichts. Dafür leistet sie eine ganze Menge!

Sehr praktisch und anregend das mitgelieferte "Schlemmerheft", es bietet 20 verschiedene Rezepte aus 20 verschiedenen Ländern!

Ausprobiert habe ich dann gleich ein Gericht aus Tokyo, nämlich "Teriaki-Rindfleisch" mit Paprika, Zwiebeln, Broccoli etc ...

Die einzige Arbeit, die man hier hat, ist das Schneiden. Alles andere erledigt die ActiFry! Und gerade für Leute, die nicht viel Zeit haben, aber trotzdem keine Fertiggerichte verwenden wollen, ist die ActiFry wirklich die ideale Lösung. Alles frisch und ohne Zusätze, trotzdem braucht man keine Pfannen und keine Töpfe. Das ist praktisch!

Das "Teriaki-Rindfleisch"-Gericht schmeckte auch wirklich gut, wenngleich in meinen Augen nicht sehr gut. Das Gemüse kam mir etwas trocken vor. Aber dafür war das Fleisch auf den Punkt durchgegart. Hier erfordert es einfach meinerseits noch etwas Übung im Umgang mit der ActiFry, damit ich das nächste Gericht perfekt hinbringe.

Die ActiFry ist also ein zusätzliches "Gargerät" für die Küche, in dem man nicht nur die besten selbst gemachten Pommes hinbekommt, sondern auch ganze Gerichte zaubern kann ... Und alle herausnehmbaren Teile der ActiFry können in die Geschirrspülmaschine. Praktisch.

Wer also nicht viel Zeit hat, aber trotzdem gerne frisch und bekömmlich kocht und dazu noch auf eine relativ saubere Küche steht, dem sei die ActiFry wärmstens empfohlen. Man kann damit gesunde, frische, schmackhafte Gerichte zaubern, ohne, dass die Küche groß schmutzig wird und ohne all zu großen Aufwand. Einfach alles rein damit! Man muss nur schnipseln, die ActiFry erledigt den Rest! Dafür volle Punktezahl!

c) M.

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SmartWatch 2 von Sony

Für alle, die erstmal auf die Schnelle wissen wollen, ob man mit der Uhr telefonieren kann oder nicht: Nein! Mit dieser schicken Armbanduhr lässt sich nicht telefonieren. Man kann das Handy mit der "Sony SmartWatch 2" koppeln, dann erhält man direkt auf dem Display der Uhr eine Nachricht ... Das ist praktisch. Das ist für Leute, die zur neuen überinformierten, Ich-will-stets-informiert-sein-und-nix-verpassen-Generation gehören ... Und die selbst immer erreichbar sein wollen, ohne das Handy ständig in der Hand halten zu müssen ...

Und das geht so:

Der hübschen Uhr liegt eine Kurzanleitung bei. Die war für mich persönlich auch vonnöten. Der zufolge gibt es zwei Möglichkeiten, die SmartWatch mit dem Handy zu koppeln:

Entweder via NFC, heißt: Near Field Communication, zu Deutsch: Nahfeldkommunikation, ein Übertragungsstandard zum Austausch von Daten, das funktioniert per Funktechnik, aber nur über eine sehr kurze Distanz von wenigen Zentimetern. Laut Kurzbeschreibung hält man die beiden Geräte (Uhr und Handy) aber sowieso direkt, quasi body an body, aneinander.

Da aber nicht alle Smartphones NFC haben, gibt es auch die Möglichkeit, eine manuelle Verbindung über die Bluetooth-Funktion herzustellen ...

Aber bevor man los legen kann, muss man erstmal eine wirklich lange Zeit warten. Nämlich 30 Stunden!!! Die Uhr brauchte gefühlt zum Aufladen etwa 2 Tage und 2 Nächte!!! Aber gut, das steht in der Beschreibung gleich zu Beginn unter "Laden": "Bevor Sie die SmartWatch 2 das erste Mal verwenden, müssen Sie das Gerät etwas 30 Stunden lang aufladen!" Und das ist auch wirklich der Fall ...

Ein kurzes USB-Kabel liegt bei, mit dem habe ich die SmartWatch erstmal mit dem Computer verbunden und aufgeladen ...

Also, kaufen und loslegen is' hier erstmal nicht. Da braucht man Geduld ... Aber dann, nach den 30 Stunden konnte es los gehen ...

Mein Huawei Ascend P2 Smartphone hat glücklicherweise die NFC-Funktion ... Über diese Funktion war das Koppeln wirklich easy: Man hält beide Geräte über die Rückseite aneinander und schon erkennen sie sich! Wenn man die Uhr via NFC verbindet, dann loggt sich das Handy auch gleich in den Playstore ein und lädt die erforderliche App herunter ...

In der Beschreibung steht, die Anwendung heißt "Smart Kontakt" ... Das ist schon mal nicht korrekt. Wenn man manuell nach der App sucht, wird man nicht fündig. Sie heißt "Smart Connect" und nur, wenn man das so eingibt, wird sie gefunden. Aber über die NFC-Funktion ging das ohne Zutun ...

Auf der App kann man sich dann leicht auch alles einstellen. Man regelt eigentlich alles über diese App via Smartphone ... Tja, und dann vibriert und ruckelt eben die Uhr, wenn ein Anruf hereinkommt oder wenn man einen Anruf verpasst hat ...

Das Einrichten mit NFC hat auf jeden Fall problemlos funktioniert ...

Nicht so das manuelle Einrichten mit der Bluetooth-Funktion ...

Das Wiko Sublim Swarowski Smartphone zum Beispiel hat keine NFC-Funktion. Also versuchte ich das Einrichten via Bluetooth ...

Hier muss man zuerst selbst im Google-Play-Store die App herunterladen. Auch hier steht wieder "Smart-Kontakt". Wenn man das eingibt, erhält man keine Treffer. Smart Connect soll's auch hier wieder korrekt heißen.

Leider habe ich es viele Male versucht, die SmartWatch mit dem Smartphone via Bluetooth zu verbinden, aber erfolglos. Mein Handy konnte die Uhr nicht finden. Warum, weiß ich leider auch nicht.

Aber gut, über mein Huawei kann ich die Uhr ja nutzen ...

Ich bin mir nicht ganz sicher, ob sich diese "SmartWatches" durchsetzen werden. Wir werden es ja sehen. Sicherlich ist das eine nette und vor allem moderne Spielerei für Technik-Freaks. Keine Frage ...

Für „Design-Freaks“ bräuchte die Uhr in meinen Augen noch ein paar mehr Funktionen. Z.B. gibt’s hier nur fünf „Watchfaces“, da könnte ich mir noch viele, viele mehr vorstellen und das würde ich mir auch wünschen …

Trotzdem: Die Sony SmartWatch ist eine schicke, moderne, sportliche Uhr, die man ja theoretisch einfach auch als Uhr nutzen kann ... Und zudem hat man eben die Möglichkeit, sie zum Vibrieren zu bringen, wenn eigentlich das Handy klingelt ...

Das muss man mögen und wollen. Und wenn dem so ist, dann hat man an der SmartWatch mit Sicherheit sein Vergnügen. Natürlich ist’s nicht jedermann’s Sache, wenn's am Arm plötzlich vibriert. Aber man gewöhnt sich sicherlich daran ...

Ich persönlich unterscheide im Moment noch zwischen Armbanduhr, was für mich als Frau natürlich auch ein modisches Accessoire ist, und dem Handy, das für sich genommen natürlich auch mehr als nur ein "Telefon" ist ...

Aber z.B. beim Radfahren halte ich diese Uhr für praktisch. So geht mir kein Anruf durch die Lappen. Aber ich vermute mal, dass so eine Uhr, die mit dem Handy gekoppelt ist, doch eher ein Spielzeug für Männer sein wird. Eine sehr feminine Frau wird so eine Uhr, die ja auch eine gewisse Größe hat, vermutlich nicht unbedingt tragen wollen. An dünnen Ärmchen kann ich mir so eine Uhr nicht wirklich vorstellen ...

Aber, wer weiß, vielleicht in der Zukunft ... da halte ich alles für möglich ... und dahin passt auch diese SmartWatch in meinen Augen ... in die Zukunft ... wenn sie dann noch einfacher via Bluetooth zu verbinden ist ... UND: wenn sie dann noch mehr Funktionen und Einstellmöglichkeiten bietet. Denn der private, junge User wird eher eine Facebook- oder Twitter-App und eine Whatsapp-Benachrichtigung etc. brauchen. Telefoniert wird in der Zukunft meiner Meinung nach weniger ... Und das Display braucht für modische Menschen dringend noch ein paar „Face-Options“. Und für alle anderen und kommenden social networks kann man die Sony SmartWatch ja noch rüsten. Sie ist ausbaufähig und zukunftsorientiert ... Und das ist gut so … Ein innovatives Teil mit Potenzial auf jeden Fall.

c) M.

"Cafeclub Espresso Pads"

 Auf meiner Suche nach guten Espresso-Pads für die Senseo Padmaschine bin ich nun endlich fündig geworden! Gott sei Dank! Denn einen guten Espresso für die Padmaschine zu finden, ist in der Tat nicht ganz einfach!

Der Senseo Espresso hat so seinen ganz eigenen Geschmack, den man einfach mögen muss. Ich mag ihn eigentlich nur manchmal, weil ich finde, dass er schon ein kleines bisschen doch eher wie "Pulverkaffee" schmeckt und überdies noch einen seltsam-bitteren Nachgeschmack hat.

Dieser Espresso hier ist mild, schmackhaft, nicht aufdringlich und: bekömmlich! Die Bekömmlichkeit ist ja auch eine ganz wichtige Sache. Diese Espresso-Pads hier sind es. Und der Kaffee ist wirklich wohl schmeckend, wie gesagt, nicht aufdringlich, nicht "laut", aber sehr gut ...

Ein "richtiger" Espresso ist das natürlich immer noch nicht. Dazu müsste er definitiv noch stärker sein und es müsste einen Pad-Halter geben, der den Kaffee noch besser und kräftiger durchlässt, so dass auch nicht so viel Wasser in der Tasse landet.

Ich verwende für diese Espresso-Pads zwar natürlich einen Espresso Padhalter, dadurch läuft nicht so viel Wasser durch. Aber ein "echter" Espresso müsste stärker und kleiner sein ...

Trotzdem bin ich mit diesen Espressopads für die (Senseo) Padmaschine ausgesprochen zufrieden. Der Preis ist unschlagbar und der Kaffee wohlschmeckend. Jedes Pad ist einzeln verpackt in einem sehr dünnen Staniol-Sachet. Das ist gut fürs Aroma und muss einfach sein, damit der Kaffee immer frisch sein kann. Im entsprechenden Müll entsorgt, kann das Staniol dann ja recycelt werden.

An den "Caféclub Espressopads" gibt's also absolut nichts auszusetzen ...

c) M.

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bearbeitet ... siehe Themenbereich "Rezensionen"

Gerade in Arbeit:

ENDE

GELÄNDE

Liz Evers

Missglückte letzte Worte

und andere Trauerfälle

PIPER

 

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bearbeitet ... siehe Themenbereich "Rezensionen"

Gerade in Arbeit:

DEEP

SECRETS

BERÜHRUNG

LISA RENEE JONES

LYX:

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