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Buch "WO FINDE ICH DAS GLÜCK?" - Herder

Das Büchlein "Wo finde ich das Glück?" ist eigentlich ein perfektes Geschenk für alle Glückssuchenden ... Schön aufgemacht und voll gepackt mit "Glückssprüchen" ... Da kann man immer mal wieder reinlesen. Gerade, wenn es einem gerade schlecht geht, sind die Sprüche, die im Buch stehen, absolut aufbauend und erheiternd.

Das Glück liegt manchmal so nah. Wir müssen nur wissen, wo es sich versteckt hat ...

Nach einer kurzen Einleitung mit dem knappen, aber wahren Resümee "In der Entdeckung der Wunder und den kleinen Glücksmomenten des Alltags liegt das wahre Lebensglück" werden wir dann mitgenommen auf die Glücksreise. Die Autorin hält hierfür 10 Antworten parat. Und die sind so simpel wie tiefgründig.

Das Buch ist unterteilt in "Antworten". In jedem Kapitel finden sich dann zum Thema entsprechende "Weisheitssprüche". Allesamt zum Thema "Glück" ... Und es tut einfach gut, immer mal wieder ein paar schlaue Sprüche zu lesen!

Antwort 1 sei verraten: "Trau dich was!". Zu dieser Antwort finden sich diverse Sprüche, nicht nur von Dichtern und Denkern, auch von Schauspielern, Sportlern, Politiker und Philosophen. Z.B.: "Das Wichtigste, was es über das Leben zu lernen gibt, ist, erstens nichts zu tun, was man nicht möchte, und zweitens, zu tun, was man tun möchte" ...

Und dieses Schema zieht sich durchs ganze Buch: Zuerst die Antwort, dann die "Glückssprüche" ...

Auch wenn wir vieles schon wissen, so tut es doch immer wieder gut, daran erinnert zu werden. "Wo finde ich das Glück?" ist ein brauchbares Geschenk für Niedergeschlagene. Aber eigentlich tut es jedem gut, immer mal wieder daran erinnert zu werden, wie wir das Glück finden: In den kleinen Dingen des Lebens eben! Zum Beispiel in diesem Büchlein!

c) M.

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DVD "BLUE VALENTINE"

  "Blue Valentine" ist ein extrem trauriger Film. Traurig vermutlich deshalb, weil er von einer Beziehung erzählt, wie es sie so unzählige Male gibt. Überall' auf der Erde! Und der Eine oder Andere hat sie vielleicht selbst schon erlebt.

Am Anfang die große Verliebtheit, beide glauben, es hält ewig. Erotik, Leidenschaft, Hingabe, Liebe. Alles perfekt! Jedem Anfang wohnt eben ein Zauber inne ...

Und dann - nach nur wenigen Jahren - die große Ernüchterung. Der Alltag hat die Liebe verbraucht. Die Jahre haben die Liebe unter ihrem unentrinnbaren Leichentuch begraben. Für immer! Die Langeweile hat die Liebe verbrannt.

Und plötzlich ist nichts mehr, wie es einmal war. Die Liebe ist einfach weg und kommt nie mehr wieder ... Zum Weinen ... Aber dieses tragische Spiel spielt das Leben eben leider mit vielen Paaren. Und es gibt kein Entrinnen ...

Ryan Gosling spielt hier einen einfachen, aber herzensguten Typen, der in jungen Jahren schon seiner Traumfrau begegnet. Sie (eine bezaubernde Michelle Williams) stammt aus "gutem Hause", will eigentlich Medizin studieren und ist überdies noch wunderhübsch! Trotzdem bekommt er sie. Er hat das Herz am rechten Fleck. Trägt sie auf Händen. Die beiden verlieben sich unsterblich ineinander. Der Himmel hängt voller Geigen. Alles wunderbar. Alles perfekt. Die Welt, durch die rosarote Brille betrachtet, ist eben funny ...

Ich habe - zugegeben - eine Zeitlang gebraucht, bis ich in den Film rein gefunden habe. Die Story wird nicht "am Stück" erzählt, sondern "durcheinander". Mal sieht man Szenen vom Anfang, dann wieder von der Gegenwart. Das wirkt anfänglich sogar ein bisschen anstrengend. Aber mit der Zeit hat man sich daran gewöhnt. Und genau dieses Hin- und Herspringen in der Zeit macht den Film dann auch so interessant und spannend. Keine langweilige Geschichte, schön der Reihe nach erzählt. Sondern eine bittere Lovestory mit Zeitsprüngen.

Nach und nach erfährt man dann, wie die beiden sich kennen- und lieben gelernt haben. Und die Gegenwarts-Szenen zeigen, wie die beiden auseinanderdriften. Oder sagen wir so: Eigentlich ist es hier ja nur eine Person, die die andere nicht mehr liebt. Das macht in meinen Augen das Ganze dann auch noch besonders traurig. Denn wenn der eine noch liebt, der andere aber nicht mehr, dann ist die Beziehung trotzdem zum Scheitern verurteilt.

Der Film braucht nicht viele Worte, um das Traurige rüberzubringen. Manchmal hat mich - zugegeben - die derbe Wortwahl etwas gestört. Wenn einer zum anderen zehnmal hintereinander "A*schl*ch" sagt, dann hätte einmal auch genügt. Aber gut, ich gehe davon aus, dass es so gewollt war.

"Blue Valentine" ist ein düsterer, trauriger Film. Die negative Stimmung nimmt man auch nach dem Film noch ziemlich mit. Und wenn man etwas labil ist oder vielleicht gerade in einer unklaren Beziehung steckt, dann ist der Film vielleicht nicht empfehlenswert. Denn auch, wenn "Blue Valentine" eine traurige Geschichte aus dem Leben erzählt, so stimmt er doch auch irgendwie hoffnungslos. Besonders traurig hier eben, dass das "Nichtmehrlieben" hier von einer Person ausgeht und die andere eigentlich noch liebt. Und wenn man so etwas selbst kennt, dann verstärkt dieser Film noch das negative Gefühl.

Deshalb: "Blue Valentine" wird wohl am besten von Frischverliebten, Hartgesottenen, langjährig Verheirateten und Optimisten verdaut!

c) M.

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DVD "Shame"

Mir ist klar, warum der großartige, charismatische Michael Fassbender den Darstellerpreis für seine Rolle als Brandon in "Shame" bekommen hat. Den Preis hat er durchaus verdient. Denn er spielt den desorientierten, sexsüchtigen, hoffnungslosen Typen, der lieber Pornos konsumiert und sein Vergnügen bei Prostituierten sucht, als sich auf eine Beziehung einzulassen, mit Bravour!

 

Und dass "Shame" mit "AMERICAN PSYCHO" verglichen wird, ist mir auch klar. Die Thematik ist ähnlich. Der Typ des "Psychos" ist ähnlich. Aber trotzdem reicht "Shame" für mein Empfinden nicht mal ansatzweise an "American Psycho" heran.

 

"Shame" ist düster und stimmungsgeladen. Keine Frage. Der Film kommt sogar mit sehr wenigen Worten aus. Der Stimmung wird hier durch Szenen erzeugt.

 

Gut, Michael Fassbender unzählige Male beim Sex zuzusehen, mag irgendwie reizvoll sein. Ihn ständig masturbierend auf der Toilette zu sehen, hat hingegen was wirklich Deprimierendes. Überhaupt ist seine Suche nach dem "Irgendwas" deprimierend. Okay, ich hab's verstanden. Das ist gewollt und das soll so sein.

 

Was immer Brandon tut, er ist nicht zufrieden. Egal, ob er sich nun den x-ten Porno reinzieht. Egal, ob er sich nun gleich zwei Nutten leistet. Egal, ob er sich mit einer hübschen Arbeitskollegin tatsächlich zum Essen trifft, obwohl er doch nur "das Eine" will. Egal, ob er nun mit der besagten Arbeitskollegin dann hinterher ins Bett geht und versucht, einen "normalen Akt" zu vollbringen. Egal, ob er sich die hübschen Mädels in der U-Bahn ansieht. Egal, ob er der attraktiven Bedienung mit seinen erotischen Erzählungen heiße Gedanken macht. Und egal, dass es dann auch noch eine schwule Begegnung gibt. Was immer er tut, er findet seine Zufriedenheit nicht.

 

Das ist der rote Faden, der sich durch den Film zieht. Und diese Hoffnungslosigkeit wird unterstrichen durch langatmige Aufnahmen: Brandon, wie er nachts durch die Stadt joggt, Brandon, wie er, an die Decke starrend, im Bett liegt. Brandon, wie er nach dem Sex mit der Nutte gedankenverloren zum Fenster raus starrt. Brandon, wie er in der U-Bahn hockt und sich die anderen Leute ansieht.

Eine trostlose Stimmung wird hier aufgebaut. Über die ganze Länge des Films. Verzweiflung. Suche. Einsamkeit. Großstadt-Einsamkeit.

 

Aber die Szenen sind lang und meist sehr wortkarg. Zuzusehen, wie Brandon die Nacht lang durch die Stadt joggt, schlaflos im Bett liegt oder zum Fenster raus starrt, wird irgendwann einfach eintönig und langweilig.

 

Und dann kommt noch die Schwester ins Spiel. Damit haben wir dann auch noch als Thema "Geschwisterkonflikte". Die beiden sind dann zusammen einsam und hoffnungslos.

 

Diese Darstellung einer "überzüchteten" Generation, wie eben in "American Psycho", die scheinbar alles hat und alles kann, aber trotzdem unglücklich ist, ist auch die Message von "Shame". Man begreift sie schnell. Aber eine Frage bleibt immer: Warum?

 

"Shame" fehlt in meinen Augen der Rückblick in die Vergangenheit. Warum ist Brandon so desillusioniert? Warum ist er so bindungsunfähig? Und warum ist auch seine Schwester eine so traurige Person? Dem "Warum" wird hier kein Platz eingeräumt. Nur dem "Darum".

 

Michael Fassbender hätte die Rolle zweifelsfrei nicht besser spielen können. Mir fehlt in "Shame" die Tiefe. Und mir fehlt in "Shame" das Abstruse und Zweideutige, das komplett Durchgeknallte und Überkandidelte, das Dekadente, das "American Psycho" hat. Hätte "Shame" ein bisschen mehr Provokantes und Überhebliches, mehr Psychologie und Zynismus der Gesellschaft, dann wäre er durchaus ein bisschen wie sein offenbares Vorbild "American Psycho".

 

So bleibt in meinen Augen "Shame" eine düstere Großstadtgeschichte mit einem traurigen Helden. Und die Frage: Warum?

 

Aber gesagt sei noch, dass Michael Fassbender den modern-kaputten Großstadt-Psycho genau so gut spielt, wie Christian Bale den versnobten Yuppie-Typ in „American Psycho“. Allein wegen Michael Fassbender ist „Shame“ sehenswert.

 

c) M.

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"Du wirst tun, was ich will" - Jan Becker - Taschenbuch - PIPER

 

 

Wenn wir den Titel des Buches befolgen, dann tun wir genau das, was Jan Becker will. Am Ende des Buches tun wir das auch, weil er uns 255 Seiten lang erklärt, warum es nur zu unserem Besten ist, wenn wir tun, was er will ...

 "Denke nach und werde reich" hat uns schon Napoleon Hill Ende der 70er prophezeit. Schon damals hat er uns erklärt, wie wichtig es ist, dass wir und "reich" denken. Und mit "reich" ist nicht nur Geld gemeint. Ganz im Gegenteil. Für jeden bedeutet "reich sein" etwas anderes. Aber eines dürfte klar sein: "Reich" sein tut gut!

Jan Becker beschreibt das in seinem Buch etwas pragmatischer: "Positives Denken lässt Probleme tatsächlich auf ein handlicheres Format schrumpfen!" Sachlich, aber ebenso wirkungsvoll. Und das Gute: Jan Becker stellt nicht nur irgendwelche Thesen in den Raum. Denn - mal ehrlich - "Die Kraft des positiven Denkens" ist uns ja eigentlich geläufig. Irgendwie ... Aber wir vergessen es auch immer wieder. Und sind auch nicht so recht überzeugt, ob es wirklich, nämlich zu 100 %, funktioniert. Und genau das beweist uns Jan Becker in seinem Buch "Du wirst tun, was ich will." Deshalb macht dieses Buch so viel Sinn. Deshalb tut dieses Buch so gut. Und deshalb wissen wir am Ende: Ja, so ist es. Und schwupps sind wir bereit, unser Denken zu ändern. Das kann uns nur zum Vorteil gereichen ...

Schritt für Schritt erklärt er uns, dass wir im Grunde genommen von allen Seiten beeinflusst und manipuliert werden. Durch wirklich ALLES! Aber genau das können wir uns im Umkehrschluss zunutze machen. Bedeutet: Auch wir haben diese Kraft der (Selbst-)Suggestion. Und jeder kann das einfach ausprobieren.

Jan Becker wirft hier nicht nur positiv-thinking-Propaganda in den Raum. Er erzählt uns nicht nur irgendetwas, das wahr sein könnte oder auch nicht. Er erklärt uns immer anhand von Statistiken und Forschungsprojekten, von Studien und wissenschaftlichen Erkenntnissen, dass das, was er uns zu sagen hat, der Wahrheit entspricht.

Am Interessantesten fand ich persönlich Kapitel 3: "Zauber der Sprache: Wie Sie mit den richtigen Worten Wunder wirken ..." Wenn wir von jemandem, der uns nahe steht, etwas Negatives gesagt bekommen, dann fühlen wir das sofort körperlich. Wenn dieser jemand uns ein "Negativ-Kompliment" macht, geht es uns schlecht. Wenn wir aber ein echtes, liebevolles Kompliment bekommen, fühlen wir uns beflügelt. Wenn uns jemand sagt, dass er toll findet, was wir tun, dann sind wir gleich doppelt motiviert. Die Kraft der Worte ist also wirklich im Alltag nicht zu leugnen. Und so können wir diesen "Zauber der Sprache" für uns nutzen.

Jan Becker verordnet uns eine "magische Wortmedizin mit Sofortwirkung". Es gibt Wörter, die gesund und jung machen, wie z.B.: Kraft, Vital, Energie, Schön, Kraftvoll, Effektiv, Aktiv, Gesund, Anmut, Sprudeln etc. Und es gibt Wörter, die einfach gute Laune machen: Liebe, Spaß, Sonnenschein, Bunt, Mango, Tanzen, Spielen, Sterne, Knutschen, Schokoeis, Herz und-und-und ..

Geht es uns mal schlecht, können wir auf diese "Wortmedizin" zurückgreifen, uns immer wieder schöne Worte vorsagen, aufschreiben, und schon fühlen wir uns besser.

Jan Becker bietet uns hier immer Übungen an und gibt uns am Ende sogar eine vollständige Hypnose-Anleitung.

Diese Buch tut gut - ist gut. Beim Lesen fühlt sich alles gut und richtig an und wir erleben haufenweise "Aha-Momente". Jan Becker gibt uns einen "Motivations-Ratgeber" an die Hand, der uns zeigt, wie wir uns selbst beeinflussen können, damit es uns besser geht. Ich habe mich selten bei einem Buch besser gefühlt. Danke!

c) M.

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Sony Kopfhörer MDR-10 RC

 

Alles, was ich an diesem On-Ear-Kopfhörer kritisieren würde, wäre aus meiner Sicht Luxus-Kritik! Sony-Produkte sind eigentlich immer gut. Und auch dieser Kopf-Hörer ist ein Qualitativ hochwertiges Spitzenprodukt.

Man möge es mir nachsehen: Ich bin kein Technik-Kenner, lediglich Technik-affin und Musik-Liebhaber. Und als solcher kann ich sagen, dass mir diese Kopfhörer einfach Spaß machen, dass sie mir gefallen und dass ich sie wirklich sehr, sehr gut finde.

Sie sind leicht. Die Ohrmuscheln sind wirklich sehr beweglich und haben mittig einen zusätzlichen Klapp-Mechanismus. Der Bügel ist oben auch noch mal weich umhüllt. Alles in allem finde ich, dass der Kopfhörer relativ leicht auf dem Kopf liegt. Das hat Vor- und Nachteile. Wenn jemand nun gerne einen sehr eng anliegenden, strengen Kopfhörer möchte, der jede Aktivität mitmacht, dann ist dieser Sony Kopfhörer vielleicht nicht ganz das Richtige. Dadurch, dass er so leicht ist, verrutscht er auch leichter.

Aus meiner Sicht ist dieser Kopfhörer in erster Linie für Leute, die gerne beim intensiven Musikhören chillen. Augen zu - Kopfhörer auf - Lieblingsmusik rein - Musik genießen - entspannen - in eine andere Welt abdriften. Dabei ist dieser Sony Kopfhörer ein wirklicher Helfer.

Denn nicht nur, dass er durch sein Leichtgewicht beim "ruhigen" Musikhören überhaupt nichts stört. Er zaubert einen feinsten Klang auf die Ohren. Die Bässe klar und tief, wie es sich gehört, ohne zu Brummen. Sämtliche Sound-Effekte, die Songs zu bieten haben, gibt er detailgetreu und genau wieder. Man glaubt, alle Instrumente heraushören zu können. Die Balance der Töne ist hier perfekt geregelt. Musik-Genuss vom Feinsten eben!

Allerdings ist natürlich auch das "Ausgangs-Gerät" für einen perfekten Musik-Genuss ausschlaggebend. Mit dem Sony Xperia Tablet versteht er sich natürlich erwartungsgemäß ganz besonders gut. Der Klang ist - man kann es nicht anders sagen - astrein.

Nimmt man hingegen ein "einfacheres Smartphone", z.B. Wiko Sublim Swarovski, dann ist der Klang nicht mehr so 100 % hochwertig. Das ist zumindest mein Erfahrungswert.

Trotzdem passt hier einfach alles. Aus meiner Sicht ist dieser Sony Kopfhörer absolut empfehlenswert.

Für Leute, die mit diesem Kopfhörer mobil sein wollen, gibt es auch keine Probleme. Er ist faltbar! Das ist klasse. Mitgeliefert wird dann noch ein kleines Säckchen, so dass der Hörer wirklich problemlos transportiert werden kann. Mit einem schlappen Eigengewicht von nur ca. 166 Gramm ist er also auch nicht schwer.

Und nicht nur der Klang beim Musikhören ist 1 A. Auch wenn zwischendurch plötzlich das Smartphone bimmelt und man einen Anruf entgegen nehmen muss, merkt man auch hier die Qualität dieses Kopfhörers. Der Klang beim Telefonieren ist genau so kritiklos.

Aus meiner Sicht ein super Kopfhörer, der Musik-Genuss vom Allerfeinsten garantiert!

c) M.

Creative Hitz MA2400 Headset

 

Dafür, dass dieser Kopfhörer eher im unteren Preissegment angesiedelt ist, ist er wirklich sehr gut ...

Seine Versprechen:

Dank Neodym-Treiber:

* abgestimmte Bässe

* beeindruckendes Hörerlebnis

* satte Bassqualität.

Das mit den "abgestimmten Bässen" und der "satten Bassqualität" trifft auf jeden Fall zu. Hier gibt's ordentlich Power für die Ohren. Da ich in erster Linie ein Metal-/Alternativ-Hörer bin, kann ich sagen, dass manche "härtere" Songs wirklich 1 A rüber kommen.

Der Klang - das als kleiner Kritikpunkt - ist vielleicht nicht so voluminös, wie bei Kopfhörern einer höheren Preisklasse. Aber diese Creative Kopfhörer sind in ihrer Preisklasse auf jeden Fall ganz oben!

Auf das "vehedderungsfreie" Kabel war ich ganz besonders gespannt. Und - in der Tat - es sieht auch schon mal ganz anders aus als andere Kabel. Es ist wie ein "platt gedrückter" Gummischlauch. Und tatsächlich verheddert sich da nichts. Für alle "Kabel-Salat-Leidgeplagten" ist das wirklich ein Volltreffer!

Auch die kleine "Steuerung" am Kabel funktioniert einwandfrei. An/Aus und Laut/Leise. Das ist praktisch. So muss man nicht immer gleich zum Handy greifen.

Es handelt sich hier um On-Ear-Kopfhörer. Sie liegen sehr gut und angenehm auf den Ohren auf. Das ganze Headset wirkt hochwertig und stabil. Und das ist es auch. Hier wackelt nichts. Und der Kopfhörer ist auch so konzipiert, dass er mit Sicherheit auch mal einem Headbanging-Ausrutscher standhält. Er sitzt fest und trotzdem nicht zu streng am Kopf. Hier hat Creative meiner Meinung nach alles richtig gemacht.

In dieser Preiskategorie aus meiner Sicht auf jeden Fall ein empfehlenswerter Kopfhörer.

c) M.

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Taschenbuch "VERHÄNGNISVOLLE SEHNSUCHT" Michelle Raven - LYX EGMONT

Ganz klar: "Verhängnisvolle Sehnsucht" ist - zumindest aus meiner Sicht - genau die richtige Lektüre für Liebhaber der romantischen erotischen Literatur. Michelle Raven versteht es, die Erotik auf den Punk zu bringen, genau zu beschreiben, ohne ordinär zu sein. Dabei wird hier kein Blatt vor den Mund genommen! Hier wird gesagt (geschrieben), was Sache ist. Und das macht Michelle Raven richtig gut.

Sie präsentiert uns hier drei erotische "Kurzgeschichten". Wenngleich die Storys gar nicht mal so kurz sind. Das gesamte Buch bringt es immerhin auf stolze 319 Seiten!

Die Protagonisten der jeweiligen Geschichten ähneln sich. In so fern sind diese Storys auf jeden Fall gut ausgewählt. Die zweite und dritte Geschichte haben sogar etwas miteinander zu tun! Was, erfährt man in der letzten Story.

Die männlichen Protagonisten sind hier "Bilderbuch-Männer", würde sagen: Kategorie "Chippendales". Wenngleich der eine oder andere auch seinen Makel hat. Aber Michelle Raven zaubert uns hier Männer aufs Papier, wie viele Frauen sie sich wünschen: Groß, durchtrainiert, stark, maskulin, kräftig ... und dabei noch leidenschaftlich und potent. Voila! Und schon haben wir einen "Traum-Mann". Nett zu lesen ist das auf alle Fälle!

In der ersten Geschichte "Verhängnisvolles Verlangen" wird eine junge Frau, die mit ihrem Auto ins Wasser gestürzt ist, von einem SEAL gerettet. Der ist natürlich austrainiert und sportlich. Ein Leichtes für ihn, die junge Lady aus dem untergehenden Wagen zu retten! Zuhause wird den beiden dann gleich ordentlich warm ...

Die zweite Story heißt "Flammende Leidenschaft". Alyssa findet sich in den Träumern eines eingestürzten Gebäudes wieder. Gerettet wird sie von "Kyle". Der hat zwar durchaus den einen oder anderen Makel. Aber auch er ist natürlich männlich, männlich und noch mal männlich. Da bleibt voraussichtlich kein Frauen-Auge trocken.

In "Atemloses Begehren" angelt sich Carrie den Sheriff. Carrie kann sich seiner unwiderstehlichen Anziehungskraft nicht entziehen ... und das will sie auch gar nicht. Auch er: Ein Mann vom Feinsten.

Bei jeder Geschichte haben wir es hier zunächst mit einem Unglück zu tun, in das eine junge Frau verwickelt ist. Und jedes mal wird sie von einem gut gebauten, maskulinen Helfer gerettet ... Die erotische Anziehungskraft tut das Ihre. Und schon haben wir ein feuriges, prickelndes Abenteuer! In jeder Geschichte verlieben sich zwei Menschen.

Deshalb: Wer auf "knackige Jungs", auf sinnliche Romantik und erotische Literatur steht, der wird an "Verhängnisvolle Sehnsucht" seine Freude haben!

c) M.

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coming soon ... (or later) ...


"Virtual Fireplace" App (Kindle Edition)

 

In der kalten Winter-Zeit kann man so ein "virtuelles Feuer" schon mal gebrauchen. Es wärmt allein vom Hinsehen!

Diese "Virtual Fireplace"-App ist halt nur für den Kindle. Auf anderen Tablets/Smartphones etwa funktioniert sie nicht. Das sollte man beim Kauf bedenken. Gerade dann, wenn man den virtuellen Kamin ganz gern auch auf dem Handy oder dem Tablet hätte. Das geht mit dieser App nicht ..

Gleich wenn man sie öffnet, hat man einen Überblick über das, was die App zu bieten hat: 9 unterschiedliche Feuerstellen ... Nach einer kurzen Initialisierung laufen sie alle.

Das Schöne: Das Knistern ist wirklich bei jedem Feuer komplett anders! Hier knistert nicht jedes Feuer gleich. Und die Feuerstellen sehen auch sehr unterschiedlich aus: Es gibt Lagerfeuer und Kaminfeuer!

Und egal, welches virtuelle Feuer man hier "anzündet": Jedes ist gut und angenehm. Das Feuer züngelt fast realitätsecht. Und das Knistern ist auch gut gemacht, klingt nicht zu übertrieben. Natürlich klingt echtes Feuer immer noch anders, weil die Scheite unterschiedlich brennen. Aber man hat sich hier alle Mühe gegeben, das Feuer so realistisch wie möglich knistern und aussehen zu lassen!

Wer also für seinen Kindle einen virtuellen "Fireplace" sucht, findet hier gleich 9 an der Zahl!

Der Winter kann kommen!

c) M.

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Buch "SOS in der Liebe"

 

"SOS in der Liebe" ist aus meiner Sicht für zwei Personengruppen geeignet:

* für Leute mit Beziehungsproblemen, konkreter für diejenigen, die mit dem Gedanken schwanger sind, sich vom Partner zu trennen. Nach dem Lesen dieser Lektüre ist klar, dass es nur eine Lösung geben kann: Trennung! Zumindest aus der Sicht der Autorin.

* für Singles, die irgendwie unzufrieden mit ihrem Single-Dasein sind. Wenn sie diese Lektüre lesen, werden sie mit ihrer Situation zufrieden sein. Und nicht nur das. Sie werden auch in Zukunft keine Beziehung haben wollen!

Denn genau diese zwei Lebenssituationen scheinen für die Autorin das einzig Richtige zu sein:

* Trennung, wenn's in der Beziehung kriselt.

* Allein bleiben, weil dann hat man sowieso seine Ruhe!

Die Autorin wird nicht müde, uns immer wieder gebetsmühlenartig Folgendes vor Augen zu führen: Eine Beziehung ist immer nur am Anfang schön. Etwa 1 Jahr. Wenn wir Glück haben, 2 Jahre. Aber danach zeigen sich die Unterschiede und Alltagsroutine schleicht sich ein. Frau bekommt nicht mehr genug Aufmerksamkeit, frau ist unzufrieden im Bett, frau ist gelangweilt, frau kriegt zu wenig Zuwendung, der gegenseitige Respekt ist nicht mehr da. Und überhaupt wird es ab dem Zeitpunkt sowieso nur eintönig und fad. Und nicht nur das: Das Zusammenleben bringt frau nicht mehr weiter. Ist alles langweilig geworden. Also: Trennung!

Davon, dass innerhalb einer Beziehung, wenn das erste Verliebtsein weg ist, etwas anderes zutage treten kann, nämlich die wahre Liebe, das gegenseitige Respektieren, das Aufeinander-Achtgeben, das sich Aufeinanderverlassen können, das Sich-Kennen, das Gefühl, im sicheren Hafen eingelaufen zu sein, sich auf den Partner voll und ganz verlassen zu können und so weiter ... will die Autorin offenbar nichts wissen.

Es scheint, als wolle sie uns pausenlos mitteilen, dass die "Liebe" die ganzen Mühen gar nicht wert ist. Dass man z.B. für seine Liebe kämpft, auch wenn es mal kriselt, davon ist in keinem einzigen Satz die Rede.

Das Buch hat mich - zugegeben - deprimiert und frustriert. Ständig zu lesen, dass das Verliebtsein nur am Anfang ist und dass die meisten Beziehungen hoffnungslos sind, macht irgendwie betroffen und traurig. Das mag es alles geben. Aber es gibt schließlich auch glückliche Paare.

Davon ist in dem Buch keine Rede!

Wer sich also in einer langjährigen, glücklichen Partnerschaft befindet, der braucht dieses Buch nicht lesen. Denn in "SOS in der Liebe" sind nur die Schattenseiten einer Beziehung aufgeführt.

Zitat aus dem Buch: „Der Preis, den wir oft für die glücklich machende Seite bezahlen, ist hoch.“ In diesem Tenor ist das ganze Buch geschrieben. So nach dem Motto: „Ach, die Liebe ist eh eine Illusion und bringt nix!“ Der Preis ist hoch? Wenn am Ende das Glück steht, wie soll der Preis dann hoch sein?

Und ich weiß nicht, was das bringen soll, ständig nur das Schlechte der Liebe zu beleuchten. Dieses Buch ist ein-dimensional und betrachtet nur diese eine Seite, nämlich die dunkle Seite der Liebe. Und wenn wir nur lang genug hinsehen, dann finden wir bestimmt in jeder Beziehung etwas, das schlecht ist ... Ganz bestimmt sogar!

In dem Buch gibt es für mich nichts Schönes, nichts Tröstliches, nichts, was mich aufbauen würde. Hier wird nur erklärt, wie mühevoll und krank Liebe sein kann, wie trostlos es in vielen Beziehungen aussieht und dass es in jedem Fall besser ist, sich zu trennen, wenn etwas in der Beziehung nicht stimmt.

An die wahre Liebe scheint die Autorin nicht zu glauben. Jedenfalls ist in dem Buch kein Platz für die romantische Seite der Liebe. Schade.

"SOS in der Liebe" ist ein Plädoyer für den Mut zur Trennung und eine Hommage an das Single-Dasein. Wer das auch so sieht, wird das Buch vermutlich mit anderen Augen betrachten wie ich. Mir war es zu düster, zu negativ, zu dumpf und viel zu einseitig. Man könnte meinen, die Liebe sei eine erfundene Sache, die wir alle wollen, aber die es gar nicht gibt.

Bei mir jedenfalls hat das Buch kein gutes Gefühl hinterlassen. Und jetzt brauche ich eine Lektüre, die mich aufmuntert, in der Positives über die (langjährige) Liebe steht. Denn anders als die Autorin glaube ich daran …

 c) M.

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