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TEMPTATION Weil du mich verführst ROMAN Beth Kery

 

Spanky-Pretty-Woman

"Temptation" muss sich natürlich den Vergleich mit "Shades of Grey" gefallen lassen. Es ist sehr, sehr ähnlich. Die Personen sind nahezu identisch: Auf der einen Seite die junge, unerfahrene Frau. Und in diesem Fall ist sie wirklich unerfahren. Francesca ist zwar immerhin schon 23, aber noch Jungfrau. In der heutigen Zeit dürfte das wohl eher eine Seltenheit sein. Aber gut. Diese Geschichte entspricht ja nicht der Realität. Im Grunde genommen ist sie ein modernes, klassisches Liebes-Märchen. Auf der anderen Seite haben wir hier Ian, ein kalter, berechnender Mann, aber natürlich überaus attraktiv und verführerisch ...

Es ist natürlich nur eine Frage der Zeit, bis Francesca sich in Ian verliebt. Er ist immerhin ihr erster Mann. Und dann auch noch so einer! Aber ob er sich in sie verlieben wird, sei dahingestellt. Denn er macht ihr von Anfang an klar, dass das zwischen ihnen nur eine rein sexuelle Beziehung ist. Wie lässt die Autorin ihn so schön sagen: "Ich erteile mir nicht die Erlaubnis, mich in dich zu verlieben." Er will eigentlich nur "das Eine" von Francesca. Aber sie ist ein unschuldiges "Mädchen", das fasziniert von seinem kaltblütigen Charme ist.

Als er ihr schließlich ein eindeutiges Angebot macht, lässt sie sich darauf ein. Und ab dann sind wir eigentlich schon bei Shades of Grey gelandet: Die teuersten Lokale, die interessantesten Locations, ein mehr als schickes Penthouse und edle Klamotten! Wie gesagt: Ein modernes Liebesmärchen. Im Grunde romantisch. Rührend zu lesen, wie Ian ständig der Atem stockt, wenn er Francesca sieht. Er ist hingerissen von ihr. Und sie liegt ihm alsbald sowieso zu Füßen ...

Aber da ist - wie könnte es anders sein -, noch ein dunkles Geheimnis, das Ian zu belasten scheint. Francesca ist dann mutig genug, ein bisschen in den dunklen Tiefen von Ian zu forschen ... Und das macht die Geschichte natürlich spannend. So soll es sein. Und das erwartet man. Ein Sadist trägt immer ein dunkles Geheimnis in sich. Ein eiskalter Kontrollfreak (wie Ian) hat immer seine Leichen im Keller ...

S/M-technisch sind wir hier nicht ganz bei Shades of Grey. Und das ist auch gut so. Ian beschreibt sich selbst so: "Ja, ich bin sexuell dominant, allerdings brauche ich keine Praktiken wie Bondage oder Dominanzverhalten, um mich in Stimmung zu bringen. Für mich ist das Ganze ein reiner Spaß, keine Notwendigkeit." ... So gesehen wird die süße Francesca dann mehr oder weniger das "Spaß-Objekt" von Ian. Aber sie selbst hat ja auch eine Menge davon. Dieser tolle Mann. All' die neuen, funkelnden Sachen ...

Ein modernes Märchen mit ein bisschen Spanking und attraktiven Protagonisten im "Pretty-Woman-Stil" ... Mehrere freudige Seufzer wird "Temptation" der Damenwelt mit Sicherheit entlocken.

c) M.

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Blu-ray "GANGSTER SQUAD"

Ich hätte nicht gedacht, dass so ein "Retro-Gangster-Film" es schafft, mich zu 100 % zu überzeugen. In modernen Zeiten mit HD-Animation, spektakulären Effekten und einer gigantischen Technik sind wir Film-technisch doch schon einiges gewöhnt.

Aber "Gangster-Squad" ist für mich ein auf alt gemachter Gangster-Film vom Feinsten. Natürlich getragen von herausragenden und bekannten Schauspielern. Sean Penn, als das personifizierte Böse, ein knallharter Gangsterboss, ein skrupelloser Gauner, der über Leichen geht. Seine Figur erzeugt sofort Aggressionen. Dann die immer reizende Emma Stone an seiner Seite. Ihre Rolle ist zunächst etwas unklar. Warum ist sie an der Seite eines solchen brutalen Sadisten?

In Gangster Squad ist das Thema klassisch: Gut gegen Böse! Wer böse ist, ist sofort klar. Und auf der anderen Seite haben wir dann die guten Cops, gespielt von einem -endlich mal wieder- super guten Ryan Gosling und Josh Brolin. Ihr Boss, gespielt von Nick Nolte, dem die Rolle wie auf den Leib geschrieben zu sein scheint, stellt eine Truppe besonderer Männer zusammen, die dem Gangster-Boss und seiner Crew das Handwerk legen sollen. Aber nicht als Cops, sondern quasi undercover!

Gangster Squad spielt in einem verwirrten Amerika Ende der 40er Jahre, mit überdimensioniertem Wohlstand und skrupellosen Machenschaften. Ein Messer im Schuh und eine Pistole in der Jackentasche schaden hier nie. Denn entweder du schießt zuerst oder wirst erschossen.

Die Blu-ray bietet eine super Qualität und macht den Film noch ausdrucksstärker. Satte Farben, bewusst überzeichnete Figuren, die das Ganze teilweise fast animiert aussehen lassen und eine grandiode Bildtiefe!

Aus meiner Sicht ein absolut gelungener Film und sehr sehenswert!
c) M.
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Rowenta SF6042 Haarglätter Easy Stylist Keratin Elite

Ein Haarglätter muss bei mir richtige Arbeit leisten! Meine Haare sind wellig, fest, dick, werden täglich gewaschen und gestylt und sind Platin-Blond gefärbt, aber absolut robust und Styling-willig! Da muss ein ordentlicher Haarglätter her, der es mit meinen Haaren aufnehmen kann.

Die beigefügte Beschreibung brauchte ich gar nicht. Das ist nicht mein erster Haarglätter. Und dieser ist auch selbst erklärend. Also eingesteckt und mal geschaut, was es so für Knöpfe gibt. Der An-/Ausschalt-Regler und dann die klassische +/- Funktion, um die Temperatur einzustellen. Die jeweilige Temperatur erscheint hier auf einem Display. Zugegeben ist die Anzeige ein kleines bisschen winzig. Das hätte ich mir größer gewünscht. Aber der Leistung des Haarglätters tut das keinen Abbruch ...

Man kann die Haare hier mit 130, 150, 170, 200 und 230 Grad glätten (bzw. locken). Es gibt ja Haarglätter, da hat man das Gefühl, man würde die Haare qualvoll durch ein Bügeleisen ziehen! Nicht so bei diesem Haarglätter! Er gleitet wirklich sanft und zart durchs Haar. Nichts zupft und reißt hier. Man hat das Gefühl, dass dieser Glätter den Haaren nur Gutes tun will ... Ich hatte noch nie so ein sanftes und gutes Gefühl beim Glätten. Diese Platten scheinen also wirklich etwas ganz Besonderes zu sein. Okay, wenn die Platten ein bisschen länger wären, dann hätte ich, ehrlich gesagt, auch nichts dagegen. Die Heizplatten sind hier relativ kurz und knapp bemessen. Anderseits hat das den Vorteil, dass das Gerät dadurch auch kleiner und handlicher ausfällt und somit auch ein Begleiter für unterwegs sein kann!

Liest man in der Beschreibung, hat man es hier mit einer neuartigen Technik für die Platten zu tun: Rowenta For Elite kombiniert zum ersten Mal ein Präkursor-Protein und einen Mineralstein: Das Keratin ist ein wesentlicher Bestandteil der Haarfaser. Es ist für die Widerstandsfähigkeit und Elastizität des Haares verantwortlich. Das Turmalin gibt auf natürliche Weise Ionen ab, die für Glanz sorgen und eine antistatische Wirkung besitzen. Ergebnis: brillant glänzende, wunderschöne Haare!

Und hier verspricht Rowenta tatsächlich nicht zu viel. Ich bin total begeistert. Nicht nur, dass das Glätteisen super soft durch die Haare gleitet und man einfach das Gefühl hat, dass es dem Haar absolut nicht schadet, im Gegenteil. Das Stylen ist easy. Ich habe zum Glätten auch noch eine kleine Auswelle an den Spitzen hinbekommen. Einfach super! Und nach dem Stylen glänzt das Haar, als scheint es sich zu freuen und/oder zu bedanken.

Dieser Harrglätter von Rowenta ist mein bisher bester! Ein Hoch auf die neue Technik, die den Haaren und dem privaten Styling zugute kommen!

c) M.

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Buch "Das 11. Gebot" - Daniel Bühling

Vorneweg: Ich schreibe nicht gern eine negative Rezension. Denn zunächst mal lese ich ja ein Buch, weil ich glaube, dass es mich interessiert und mir gefällt. Ich bin also erstmal guter Dinge und schlage ein Buch mit positiven Gedanken auf!

Aber nach dem Lesen dieser Lektüre sehe ich mich leider außerstande, "Das 11. Gebot" positiv zu beurteilen. Ich kann mich also entscheiden, zwischen: Ich behalte meine Meinung zu dem Buch für mich oder: Ich schreibe meine Gedanken nieder! Da gerade Herr Bühling ja das Schweigen verurteilt und die Menschen aufruft, das Schweigen zu brechen, werde ich auch nicht schweigen, sondern meine subjektiven Gedanken zum Buch äußern. Aufgefordert quasi von Herrn Bühling selbst, denn er verurteilt die katholische Kirche ja dafür, dass sie ihren Leuten das 11. Gebot auferlegt, „Du sollst nicht darüber sprechen!“. Also tun wir das, für was Herr Bühling steht: Du sollst darüber sprechen!

Da haben wir also einen jungen Mann, den Daniel, der nicht so recht weiß, was er mit seinem Leben anfangen soll. Er merkt schon bald, dass er schwul ist und er geht gerne mit seiner Oma in die Kirche. Also, weil ihm sonst nichts Bessres einfällt, beschließt er, Priester zu werden.

Gut, das sollte jetzt nicht zu zynisch klingen, aber das ist einfach das, was im Buch steht. So lapidar hat Herr Bühling das niedergeschrieben. Ebenso betont er immer wieder, dass "der Vater" ja sowieso keine großen Stücke auf ihn hält. Er beschreibt sich selbst von Anfang bis zum Ende als den mehr oder weniger ungeliebten Sohn, der vom Vater nie die Unterstützung bekommt, die er gern hätte. Mit den Worten "der Vater", aber "meine Oma" zeigt Bühling immer ganz deutlich, wie er zum Vater steht. Und dann wundert er sich, dass der Vater ihm nicht ständig Motivation anbietet?! Das ist dann auch das, was sich komplett durch’s Buch zieht: Bühling stellt dauernd nur Anforderungen an andere Menschen!

Und: Ach, Herr Bühling, wie viele Kinder gibt es, die entweder gar keinen Vater haben oder eben auch einen Vater, der sie nicht in ausreichendem Maße unterstützt?! Der Unterschied ist nur: Herr Bühling hat beschlossen, sein persönliches Leben und Leiden an die große Glocke zu hängen. Er schreibt alles nieder. Und: Er jammert und beschwert sich und beklagt sich, was das Zeug hält ... schlappe 216 Seiten lang. Sorry, aber das ist mein Empfinden.

Das Buch ist durch und durch negativ. Immer sind die anderen schuld. Immer sind die anderen die Bösen. Nie ist jemand da, der ihn genug liebt, keiner, der ihn wertschätzt. Es ist keiner da, der ihn in den Arm nimmt und sagt, wie toll er ist. Herr Bühling findet einfach nicht die Anerkennung, die er möchte. Und das tut er über 200 Seiten lang kund.

Okay, versuchen wir, es nüchterner zu betrachten. Aus der Sicht von Herrn Bühling ist es wohl so, dass er die Missstände, die er im Priesterseminar und überhaupt in der katholischen Kirche gesehen hat, aufdecken möchte. Es ist eine einzige große Abrechnung mit der Kirche! Aus meiner Sicht ist es ein Rundumschlag, ein Gut-Menschen-Gejammere. Denn auf jeder Seite stellt sich Herr Bühling als der Gute dar, während alle anderen selbstverständlich die Bösen sind. Nur mal als Frage in den Raum gestellt: Werden wir zu einem guten Menschen, wenn wir zurückschlagen?

Ganz ehrlich: Herr Bühling wundert sich, dass die katholische Kirche a) schwule Männer nicht akzeptiert, b) schwule Priester sowieso nicht, c) Frauen nicht gleichwertig behandelt, d) das Sexuelle unter den Tisch kehrt und e) und eine verlogene, erzkonservative Gemeinschaft ist. Also wirklich! Was haben Sie denn erwartet, Herr Bühling: Eine aufgeschlossene, liberale Glaubensgemeinschaft? Also, ein einigermaßen realitätsnaher Mensch hätte wissen können, worauf er sich hier einlässt. Und zu glauben, dass die katholische Kirche besser als ihr Ruf ist, das ist so, als würde man meinen, dass für das Steak, das ich auf dem Teller habe, gar kein Tier sterben musste! Etwas schlecht zu reden, von dem niemand behauptet hat, dass es durch und durch gut wäre, ist eigentlich nicht ganz fair. Oder hat sich die katholische Kirche jemals selbst als ultratolerant dargestellt? Dass da noch vieles im Argen liegt und verbesserungswürdig ist, weiß doch mittlerweile jedes Kind, das den Religionsunterricht besucht und jeder Mensch, der Zeitung liest.

Aber Herr Bühling wehrt sich ja! Zunächst ist es der Vater, der ihn eben nicht genug unterstützt, dann kommt er ins Priesterseminar und was findet er dort vor? Heimliche Homosexualität, im Verborgenen ausgelebte Sexualität, und,  hach, homosexuelle Orgien des nächtens. Das hätte man sich doch eigentlich denken können! Die wenigsten Männer, auch wenn sie Priester werden wollen, werden asexuell sein! Und dass das Zölibat und die Homosexualität die ewigen katholischen Brennpunkte sind, als davon hätte man ausgehen können.

Und dann begegnet der gute Herr Bühling den Bösen: Den Erzkonservativen. Er nennt sie die "Pullunderträger". Sie haben einen Dresscode und leben nach den uralten Riten der katholischen Kirche. Ach, Herr Bühling, und sie wundern sich, dass es in der katholischen Kirche Erzkonservative gibt? Ehrlich, da muss ich fast lachen. Also, ein einigermaßen zeitgemäßer Mensch hätte genau das erwartet. Eine große Überraschung ist das zumindest für einen lesenden und aufmerksamen Menschen nicht. Das ist, als würde ich mich wundern, dass ein Esoteriker Karten legt!

Ich suche –vergeblich- ein schönes Worte dafür, was ich davon halte, dass Herr Bühling auf seinem Buchcover in ganz genau so einen Pullunder schlüpft? Dazu noch der Rosenkranz in der Hand und den Finger zur Schweigen-Geste über die Lippen gelegt. Er verurteilt damit die erzkonservative Gemeinde. Aber mit diesem Bild macht er sich darüber auch lustig. Er schlüpft also selbst in die Rolle derer, die er anprangert. Aha, interessant. Was soll uns das sagen? Ich finde es, gelinde ausgedrückt, albern.

Herr Bühling zieht auf jeden Fall seine Linie durch: Er ist der Gute, die katholische Kirche mit all' ihren kranken Facetten das Böse! Zum Schluss des Buches haut er dann noch mal kräftig um sich: Bischöfe leben in Saus und Braus, trinken den ganzen Tag Wein und leben ansonsten in unsagbarem Luxus. Ach, ganz was Neues! Er wird sogar persönlich und schwärzt Marx an. Ehrlich gesagt, fand ich persönlich das ganz besonders übel. Aber, nun gut. Herr Bühling zieht das durch, sich über 200 Seiten lang als den Guten darzustellen und die anderen als die Bösen. Aha, das ist also das wahrhaftige, christliche Leben???!!!

Herr Bühling wird nicht müde, ständig nur zu klagen, sich zu beklagen, die katholische Kirche schlecht zu machen. Wir haben es verstanden! Und wir haben es sogar erwartet!

Für mich ist das wie: Jahrelang nur Torte essen und dann die Zuckerindustrie verklagen, dass man dick und krank geworden ist!

Okay, Herr Bühling, Sie haben uns Ihr ganzes Leben komplett zu Füßen gelegt, wir haben verstanden, dass die Kirche a) toleranter, b) menschlicher und c) Schwulen und der Sexualität gegenüber aufgeschlossener sein müsste. Glauben Sie, dass Sie dazu mit Ihrer Anschwärzerei und Schlechtmacherei, mit Ihrer Anprangerei etwas beigetragen haben? Ich glaube, dass wir nicht dadurch etwas bewirken, indem wir andere schlecht machen. Und ich glaube auch nicht, dass wir damit etwas erreichen, wenn wir nur jammern. Übrigens: Nicht nur Priester sein, ist ein ausgesprochen schwieriger Beruf, es gibt noch ein paar andere Berufe, die mindestens genau so anstrengend und belastend sind.

Herr Bühling fordert die ganze Zeit Zuwendung und Anerkennung. Um das zu bekommen, beschimpft er die katholische Kirche und seine Erzkonservativen. Was für eine Überraschung, dass es die bei der katholischen Kirche gibt? Wie wäre es mit Toleranz, wenn man selbst Toleranz fordert?

Der schönste Satz dieses Buches ist der letzte, und auch der einzig positive: Danke, lieber Gott!

c) M.

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Thriller "UNBESCHOLTEN" Alexander Söderberg - PIPER

 

"Unbescholten" ist ein guter, spannender, aber auch sehr langer und umfangreicher Thriller. Bis man raus findet, worum es wirklich geht, dauert es ein bisschen. Es gibt hier viele Protagonisten und Antagonisten, Privatpersonen, Verbrecher und natürlich eine ganze Horde Polizisten, die alle irgendwie was mit der Story zu tun haben. Um herauszufinden, wer nun wer ist, braucht man Durchhaltevermögen.

Mir persönlich ist dieses Durchhaltevermögen nach einer Weile doch etwas abhanden gekommen. "Unbescholten" verlangt viel vom Leser. Man muss sich merken, wer wer ist und wo die Geschichte gerade spielt. Denn die Story springt wirklich laufend hin und her. Das ist zwar an sich eine feine Sache und ja auch nicht ganz unbekannt. Aber wenn man das Buch nicht am Stück liest, sondern es lediglich zwischendurch immer mal wieder zur Hand nimmt, muss man erst überlegen, wie das Ganze nun zusammen hängt und um wen es gerade geht. Und der Autor springt bei "Unbescholten" wirklich extrem schnell und oft hin und her. Kaum hat man sich gerade in eine Szene eingelesen, schon springt Alexander Söderberg schon wieder zur nächsten.

Gut geschrieben und gut gemeint ist die Geschichte allemal. Es geht hier nicht nur um die verwitwete Krankenschwester Sophie, die mit ihrem Sohn Albert zusammenlebt und während der Arbeit Hector kennen lernt. Sie fühlt sich zu ihm hingezogen. Und er lädt sie zum Essen ein und sie kommen sich auch näher. Aber selbst diese Liebesgeschichte zieht sich etwas dahin. Interessant allerdings die Figur „Lars“. Er ist Polizist und auf Sophie angesetzt. Er muss sie beschatten. Und tut dies mit ganz besonderer Hingabe …

Das alles passiert in Schweden. Dann springt die Geschichte noch nach Russland, Spanien und Deutschland. Und zunächst erahnt man nur irgendwie, dass es um Waffenhandel geht. Aber so ganz klar ist das erstmal nicht. Die ganze Geschichte ist dann noch durchzogen von verschiedenen, sehr umfangreichen Familiengeschichten. Die zwar nicht uninteressant sind, aber doch ein bisschen viel. Und das Eine oder Andere hat dann schlussendlich auch gar nichts mit der Geschichte zu tun.

Wer, wie ich, keine Zeit hat, ein Buch zwei oder drei Stunden am Stück zu lesen, für den gibt es zumindest im hinteren Teil des Buches eine "Personenliste". Die ist für sprunghafte Leser wie mich auf jeden Fall Gold Wert.

Das Fazit ist deshalb schnell zusammengefasst: "Unbescholten" mag für jene Leser ein super Thriller sein, die viel Zeit zum Lesen haben und auch viel Lust, sich in eine sehr weitläufige Geschichte einzulesen. Gut geschrieben ist "Unbescholten" allemal. Wenngleich hin und wieder einfach das eine oder andere Detail nicht nötig gewesen wäre. Trotzdem gelingt es Alexander Söderberg, alle Personen so rüber zu bringen, dass man sie sich nach einer Weile gut vorstellen kann. Ebenso das Umfeld. Also gut geschrieben, eine verästelte, aber durchaus interessante Geschichte. Aber "Unbescholten" verlangt vom Leser viel Aufmerksamkeit. Wer dazu Lust hat, dem wird der Thriller gefallen ...

c) M.

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Was Detlef D! Soost mit diesem Buch schafft, ist meiner Meinung nach absolut lobenswert: Er bringt die Leute in die Küche und zeigt ihnen, wie man gesund und frisch kocht! Und wenn man die Rezepte nachkocht, dann ist man definitiv auf der sicheren Seite, dass Essen nicht dick macht! Und zudem ernährt man sich auch noch gesund!

Zugegeben, etwas ganz Neues ist es nicht. Aber Detlef erinnert uns daran, was wir einfach all' zu oft vergessen: Wir sollten keine industriell verarbeiteten Lebensmittel essen, wir sollten viel Wasser trinken, ausreichend schlafen und möglichst 2 x die Woche für nur 20 Min. trainieren. Essen wir dann nur Gesundes und Frisches, wie z.B. Fleisch, Fisch, Gemüse etc., dann nehmen wir automatisch ab und das noch auf völlig gesunde und natürliche Art und Weise.

Wer gesund abnehmen möchte, der sollte sich unbedingt meiner Meinung nach dieses Kochbuch zulegen. Es macht definitiv Lust auf Kochen. Und alleine das ist einfach Gold Wert. Es muss wieder verstanden werden, dass Kochen nichts Schlimmes, sondern was Schönes ist! In einer an fast food orientierten Welt kann man nicht oft genug sagen, wie wertvoll und schön und nützlich das eigene Kochen ist. Und wir vergessen all’ zu oft, dass das, WAS wir essen, die einzig wichtige Ernährungs-Frage ist.

Die Rezepte sind schön bebildert und sie sind eigentlich auch alle sehr einfach und wirklich für jedermann nachzukochen. Dazwischen stellen sich immer wieder Leute vor, die mit der Body Change Methode abgenommen haben. Aber die tollen Rezepte haben mich wirklich restlos überzeugt. Hungern muss bei diesem Abnehm-Programm wirklich niemand. Und welche Diät kann das von sich schon behaupten.

Es geht einfach nur mal wieder darum, das Richtige zu essen. Und genau daran erinnert uns Detlef mit diesem Kochbuch.

Wir finden hier

* Die besten Basics (z.B. Minestrone, Rinderfilet, Asia-Hack-Muffins, Hähnchencurry, Lachsrolle und und und)

* Vollschmecker (z.B. Antipasti, Entenbrust, Putenschnitzel, Lachsfilet, Vongole, Dorade und und und)

* Wir lieben Frühstück (z.B. Rührei, Mandelbrot, Zimtpfannkuchen und so weiter)

* Erbsen, Bohnen, Linsen (z.B. Erbseneintopf, Feuertopf, Bohneneintopf, Linsensuppe etc.)

* Vitamine pur! (z.B. Brokkolisalat, Ratatouille, Kohlrabi, Zucchiniquiche und so weiter)

* Sättigung durch Beilage (z.B. Falafel, Wirsinggemüse, Karottenreibekuchen und vieles mehr)

* Unsere Turbos (z.B. Eistee, Power-Burner-Salat, Gefüllte Senfeier und mehr)

* Obst-Milch-Baustein (Lassi, Obstshake, Mangoparfait, Fitmacherdrink und vieles mehr)

* Männer-Specials (z.B. mit richtig deftigem Chili con Carne, Zucchini-Thai-Curry und vielen weiteren Specials zum Sattessen)

Wer sich für gesundes Abnehmen interessiert, ist mit diesen Rezepten auf jeden Fall auf der sicheren Seite. Detlef D! Soost lockt uns in die Küche, verführt uns mit interessanten, gesunden Gerichten und bringt uns zurück zur ursprünglichen Ernährung, die alles macht, nur nicht dick! Danke Detlef! You are the best!

c) M.

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