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 „Anselm Grün – Vom Zauber des Augenblicks

Anselm Grün verzaubert uns

Der Titel ist vielleicht ein kleines bisschen irreführend. Es geht nicht nur um den Zauber des Augenblicks, sondern auch um den Zauber

- des Alltäglichen,

- der Liebe,

- des Lebens,

- der Muße,

- der Sehnsucht.

"Der Augenblick gibt das Glück" ist die "Zauberformel" für den Augenblick. Auch, wenn wir wissen, dass wir den Augenblick nutzen sollen, so gelingt uns das nicht immer. Aber Anselm Grün hilft uns hier auf die Sprünge.

Das Kapitel über den Zauber des Alltäglichen, hat mir besonders gut gefallen. Es gibt so viel in unserem Alltag, für das wir dankbar sein können, die Lesebrille, den PC, gute Musik, gutes Essen, das Bett, das Auto, das Telefon, unser Geld, nicht zuletzt unsere Eltern ... Den Fokus einfach mal wieder auf das zu richten, für das wir dankbar sein können, macht innerlich zufrieden.

Die wichtigste Erkenntnis aus dem Kapitel über den Zauber der Liebe sind für mich diese Worte von Anselm Grün: "Wer in sich Liebe spürt, der ist frei. Er vergleicht sich nicht mit anderen. Er ist bei sich. Die Liebe führt den Menschen zu sich selbst, zu seinem eigentlichen Wesen. Sie entspricht seinem innersten Sein."

Schon mal darüber nachgedacht, den eigenen Nachruf zu schreiben? Klingt seltsam. Aber genau dazu fordert Anselm Grün seine Teilnehmer manchmal auf.  In seinem Kapitel über das Leben fragt er uns, mit welchen Worten  die Essenz unseres Lebens ausgedrückt werden soll.

Und natürlich geht es auch um den christlichen Gedanken, im Leid einen Sinn zu sehen …  Ja zum Leben sagen …

Den Zauber der Muße erleben wir in einer immer hektischer werdenden Zeit nur noch selten. Aber es ist nie zu spät, diesen Zauber wieder für uns zu entdecken. Werden wir einfach mal still und hören wir zu. Ich brauche nichts erforschen, ich höre nur … Wer sich der Muße überlässt, muss nicht alles wissen, er kann das Geheimnis der Dinge stehen lassen …

Das letzte Kapitel behandelt die Sehnsucht. Anselm Grün wünscht uns, dass uns die Sehnsucht immer beflügeln und inspirieren möge. Denn genau das soll sie auch … Es ist gut, niemals satt zu sein … Denn diese Sehnsucht macht uns offen und strebsam.

Und das letzte Wort soll der Meister selbst haben: „Alles, was wir schauen, hören, riechen, schmecken und betasten, weckt in uns die Sehnsucht nach dem Geheimnis, das uns jetzt schon berührt, das uns in seiner Fülle aber erst in Gott aufgehen wird.“ …

c) M.

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Wissen ansammeln und "Quizduell" auch als Buch!

Das Buch zum beliebten Spiel! Wer in social networks unterwegs ist und gerne neue Spiele auf seinem Smartphone / Tablet ausprobiert, der kommt an "Quizduell" einfach nicht vorbei. Alle spielen es, die ein Internetfähiges Handy und viele Kontakte haben!

Der Erfolg der Spiele-App "Quizduell" liegt vermutlich in der Einfachheit des Spiels. Und auch daran, dass man es "mal eben schnell" spielen kann. Und darüber hinaus lernt man auch noch was und schult sein Allgemeinwissen. Man spielt gegen andere, entweder gegen einen beliebigen Gegner oder gegen Facebook-Freunde oder sonstige Bekannte, die man auf dem Handy als Kontakt hat. Man duelliert sich in unterschiedlichen Wissensgebieten. Einfaches Prinzip - schneller Spielgenuss und das Ganze dient dann auch noch der Aufstockung des eigenen Wissens.

Und nun gibt es quasi das Buch zum Spiel! Wobei eigentlich das Buch als solches auch als Spiel benutzt werden kann. Oder eben dazu, sich außerhalb des Spiel zu trainieren, so dass man irgendwann unschlagbar wird!

 Das Buch behandelt nicht nur die schwersten, leichtesten und umstrittensten Fragen, sondern ist quasi ein nieder geschriebener Querschnitt durch das Spiel Jeweils 10 Seiten lang wird eine Kategorie behandelt. Und Kategorien gibt es insgesamt 19!  Oben die Frage, darunter vier mögliche Antworten - wie beim Handy-Spiel. Ganz hinten im Buch gibt’s dann die Antworten.

Und wer die Story der Quizduell-Erfinder noch nicht kannte, kann sie hier nachlesen.

Für alle Quiz- und Quizduell-Süchtigen das Buch zur Spiele-App! Zeitnah und just in time ...

c) M.

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"Bar jeder Lebensfreude" und "praktisch ohne Geschichte" steht in der Beschreibung zu "SPUN" ... und das trifft den Nagel so ungefähr auf den Kopf. Christiane F. ist Kindergarten dagegen. Leider. Eine fürchterliche Droge, die verheerendere Folgen hat, als jede andere Droge, überschwämmt unser Land ... Crystal Meth ... Und davon handelt der Film ... "Spun" gewährt uns einen Einblick in circa vier Tagen von verschiedenen Crystal-Süchtigen und ihrem Koch, gespielt von einem -wie immer- großartigen Mickey Rourke ...

Von "Spun" war die Rede in dem Buch "Crystal Meth: Wie eine Droge unser Land überschwemmt." Der Film wurde von einer Abhängigen quasi empfohlen. Sie schrieb in dem Buch, dass in "Spun" am besten wieder gegeben ist, wie Crystal-Süchtige so drauf sind. Vor allem auch die typischen körperlichen Verfallserscheinungen wurden hier von jedem einzelnen Schauspieler super gut dargestellt. Der Hauptdarsteller, der sich dauernd die Nagelhaut blutig kratzt und an der juckenden Nase rumfummelt. Das Mädchen, das schon komplett kaputte und braune Zähne im Mund hat. Der Junge, der entzündete Pickel im Gesicht hat. Das Dünnsein ... Die plötzliche Aggressivität ... Das Aufgekratztsein ... im warten Sine des Wortes ...

Wer sich nur einmal mit dem Gedanken trägt, diese schreckliche Droge zu konsumieren, wird es nach "Spun" nicht mehr tun. Der Film ist traurig, aber trotzdem wahnsinnig gut. Er zeigt, was die Droge alles kaputt macht, nämlich alles. Und dass Crystal-Süchtige in ihrer eigenen, kaputten Welt leben.

Aber der Film ist wahnsinnig gut gemacht. Wenn sich einer die Kristalle reinzieht, dann sieht man, was in etwa im Kopf abläuft, die ganzen perfiden Fantasien. Alle Schauspieler geben hier wirklich ihr Bestes und spielen den fertigen Junky einmalig.

Allen voran der Hauptdarsteller. Der junge Ross, der durch seine vom Crystal bestimmten Tagen wie ein Ferngesteuerter irrt. Er weiß am Ende nicht mehr, wie lange er schon wach ist, mindestes drei oder vier Tage. Und sobald er einen Anflug von Müdigkeit verspürt, wird Kristall durch die Nase gezogen. Ständig sucht er ein Telefon und ruft seine "Freundin" an. Die geht aber nie ans Telefon. In der "Binge-Phase", also, wenn das Crystal grad am meisten wirkt und der Rausch seinen Höhepunkt erreicht hat, hat er Sex mit einer Stripperin und vergisst, sie nach Fesselspielen wieder von ihren Handschellen zu befreien ... Die Dame in der Nebenwohnung bekommt irgendwie alles mit. Gespielt übrigens von Deborah Harry, "Blondie".

Micky Rourke übernimmt hier die Rolle des Crystal-Koches. Wie gewohnt kommt er Macho-haft daher, aber im Grunde genauso hilflos, wenn es um seine junge Freundin geht. Man sieht ihn ständig in seiner "Küche" hocken und Crystal kochen. Die tragische Rolle ist ihm wieder mal wie auf den Leib geschneidert.

Welcher Schauspieler ja meistens nur kurze Nebenrollen spielt, diese dafür aber par excellence, ist Eric Roberts, der Bruder von Julia Roberts. Seine Rolle in "Spun" ist kurz, aber ausgesprochen gut, schrill und skurril.

"Spun" macht traurig und ist tragisch. Man beginnt, wenn man es nicht schon tut, Crystal Meth zu hassen. Aber die Schauspieler haben für ihre Leistung hier eigentlich einen Oscar verdient. "Spun" tut weh, aber ist im Grunde genommen ein weiteres Meisterwerk im Drogen-Genre. Herrlich durchgeknallt, auch wenn es nicht unbedingt etwas zum Lachen gibt, wenn es um so eine verheerende Droge geht. Aber abgesehen von der Tragik des Drogen-Konsums ist "Spun" darstellerisch einer der besten Filme, die man als "durchgeknallt, aber genial" bezeichnen muss. Und wieder mal ein Film, der viel zu wenig beachtet wird, obwohl er so großartig und noch dazu so wichtig ist ...

c) M.

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" TXT FLAME MODELLIER CREAM-WAX " von L'OREAL

Dieses "Modellier Cream-Wax" von L'oréal ist am besten für kurze, trendige "Stand-Frisuren" geeignet. Mit dem Wax kann man einen modischen Kurzhaarschnitt bestens modellieren. Man braucht auch gar nicht viel davon! Deshalb ist es auf jeden Fall ratsam, erstmal sehr wenig Wachs zu verwenden. "Nachlegen" kann man ja immer noch. Denn bei Haarwachs allgemein ist es eigentlich so: Wenn man zu viel davon ins Haar tut, verkleben die Haare total und sind "pappig". Da macht dieses Creme Wachs auch gar keine Ausnahme. Zuviel davon verklebt das Haar.

Was dieses Wax verspricht, hält es auf jeden Fall:

- Extremer Halt

Definitiv! Das ist erfreulich. Dieses Wax ist auch für extreme "hohe Styles" geeignet. Mit dem Wax kann man die Haare bestens stylen und modellieren.

- Ultramatt

Das stimmt auch. Man sieht das Wax im Haar eigentlich gar nicht.

- Verhärtet nicht, bleibt remodellierbar

Das trifft auch zu. Günstigere Wachse verhärten nach einer Weile schon mal, werden total fest und trocknen das Haar an. Dieses Creme Wax bleibt tatsächlich in seiner Konsistenz den ganzen Tag wie am Anfang. Man kann jederzeit die Frisur ändern und "um-modeln". Da zeigt sich die hohe Qualität!

Fazit: An diesem Modellier Cream-Wax gibt es absolut nichts auszusetzen. Abgesehen eben davon, dass man nicht zuviel verwenden darf, weil die Haare sonst total verkleben, bin ich mit dem Modellier-Wachs ausgesprochen zufrieden.

Ich kenne kein anderes Haarwachs, das so lange remodellierbar bleibt. Deshalb empfehlenswert für hochfrisierte Styles.

c) M.

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" TXT DANDY PASTE " von L'OREAL

 

Diese "Dandy-Paste" für glatte Styles darf man nicht mit einem klassischen Wachs oder einfach einem Gel verwechseln. Die "Dandy-Paste" ist anders und lässt sich kaum in eine klassische "Hairstyling-Kategorie" einordnen. Warum?

Es handelt sich hier um eine Paste. Und das im wahrsten Sinne des Wortes. Diese Paste hat eine ganz eigene Konsistenz. Und vor allem: Sie verklebt das Haar nicht. Das empfinde ich als ganz besonders angenehm. Man kann sie eigentlich weder mit einem Gel, noch mit einem Wachs vergleichen.

Was mir besonders auffällt und auch gut gefällt, ist, dass man die Paste, wenn sie mal im Haar ist, eigentlich gar nicht sieht. Bei manchen Wachsen hat man ja das Gefühl, dass sie die Haare kaputt machen, weil sie sie total verkleben. Das ist bei dieser Paste nicht der Fall. Sie ist sanft. Und das ist schön!

Gepriesen wird hier auch der "reduzierte Glanz" und auch das ist der Fall. Mit manchen Gels sehen die Haare ja total "schmierig" ist. Und auch, wenn ein "Dandy" im Film oft "gelackte" Haare hat, so sollen sie doch modern und nicht zu übertrieben sein.

Diese Paste macht einen "Dandy-Look" der ganz besonderen, vor allem modischen Art. Das Haar glänzt nicht, klebt nicht, sondern lässt sich vortrefflich stylen, ohne, dass man das Gefühl hat, die Haare zu quälen.

Für exakte Kurzhaarschnitte, die so aussehen sollen, als hätten sie kein "Gel" im Haar, ist diese Paste geeignet. Und für alle, die das dezente und trotzdem professionelle Haarstyling lieben!

c) M.

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Ich glaube, dass das Wort "nett" "RUBBELDIEKATZ" vermutlich am besten beschreibt . Etwas Tiefgründiges sollte man sich von dieser Liebes-Komödie nicht erwarten. Aber dafür eine gute, lustige und optisch sehenswerte, eben "nette" Komödie.

Und klar ist sie voll und ganz auf Matthias Schweighöfer zugeschnitten. Er spielt ja auch die Hauptrolle. Und die richtig gut. Ich war positiv überrascht, wie toll und vor allem authentisch er als Frau aussieht! Und auch die hübsche Alexandra Maria Lara spielt die verwöhnte Schauspielerin bestens. Und sie ist ja nur scheinbar überkandidelt, in Wahrheit hat sie ihr Herz am rechten Fleck.

Matthias Schweighöfer spielt hier den eher erfolglosen Schauspieler Alexander. Er lebt zusammen mit seinen drei Brüdern in einer ziemlich ausgeflippten WG. Einer der Brüder meldet ihn für eine Hollywood-Produktion an, für die das Casting in ihrer Stadt stattfindet. Es soll eine Nazi-Verfilmung werden. Es gibt nur ein Problem. Es wird eine Frau gesucht!

Kurzerhand verwandeln die Brüder ihn in eine Frau. Und - wie gesagt - ich bin wirklich angetan, wie schön Matthias Schweighöfer als Frau aussieht. Ich fand, dass er die vertauschte Rolle super gut gespielt hat ...

Er trifft zufällig auf Sarah, die eigentlich eine berühmte Schauspielerin und grad zum Dreh in der Stadt ist. Sie verbringen gemeinsam eine Nacht und sehen sich am nächsten Tag beim Dreh wieder! Aber Alexander ist als Frau verkleidet. Wird sie ihn erkennen?

Also, ich habe mich amüsiert, ich fand die Schauspieler gut, mir hat der Film sehr gut gefallen.


c) M.


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Für Lisa-Freundeskreis werden neue Frühlings-Produkte getestet, nämlich

 MILRAM FrühlingsQuark


        MILRAM FrühlingsKäse


        MILRAM FrühlingsKräuterButter


        MILRAM FrühlingsDrei-PfefferButter


Als absoluter Pfeffer-Fan war mir die Drei-Pfeffer Butter zunächst mal am wichtigsten ... und ich habe mir gleich ein Rezept einfallen lassen ...

Es gab eine Drei-Pfeffer-Butter/Gorgonzola-Soße zu Linguine al Limone (aus dem letzten Italien-Urlaub mitgebracht) ... Einfach Nudeln kochen ... nach dem Kochen Drei-Pfeffer-Butter von MILRAM dazugeben und auch Butter in die Pfanne ... dann Gorgonzola würfeln und darüber geben ... leicht schwenken ... noch mal ordentlich pfeffern ... und fertig war ein leichtes, schnelles und frühlingshaftes Gericht. Die Drei-Pfeffer Butter von Milram hat also ihren ersten Test mit Bravour bestanden.

Gerade die Kombination der fruchtig-frischen Limonen-Pasta mit dem kräftigen Pfeffer-Geschmack der Drei-Pfeffer Butter von Milram war einzigartig und ein besonderes Geschmackserlebnis. Passt zum Frühling!

 

Ein ganz besonderes Geschmackserlebnis ist auch der FrühlingsQuark. Seine Konsistenz ist besonders cremig. Der Geschmack - mit den frischen Kräutern - herrlich frisch und frühlingshaft. Aber das Besondere ist wirklich seine schöne cremige Konsistenz.

 

Passt - ebenso wie die Kräuterbutter - wunderbar zu frisch gekochten Pellkartoffeln.

 

Ein gesundes, vegetarisches und extrem gut schmeckendes Essen!

 

Der FrühlingsKäse macht seinem Namen ebenso alle Ehre. Durch die feinen Kräuter erinnert er wirklich an eine blühende, duftende Frühlingswiese.

 

Der Käse ist mild und passt deshalb - aus meiner Sicht - ganz besonders zu einem deftigen, kräftigen Brot, z.B. Vollkornbrot.

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"Beziehungsärger ist unvermeidlich" lautet ein Kapitel in dem Buch. Und so ist es. In jeder Beziehung kommt es früher oder später mal zum Streit. Das ist normal. Das lässt sich kaum verhindern. Dort, wo zwei Menschen zusammenleben, kracht es eben mal. Es kommt nur darauf an, wie wir damit umgehen ... Und wie man richtig mit Problemen in der Partnerschaft umgeht, erklärt uns Martin Koschorke in seinem Buch "Wie Sie mit Ihrem Partner glücklich werden, ohne ihn zu ändern!"

Meistens ist es ja so, dass wir von unserem Partner erwarten, dass ER uns glücklich macht. Aber nicht der Partner ist es, der für unser Glück verantwortlich es, wir selbst sind es. Und darauf einfach mal wieder hingewiesen zu werden, tut gut! Verantwortung für sich selbst in einer Beziehung zu übernehmen, bedeutet nämlich Freiheit. Ich kann frei entscheiden, wie ich mit dem Partner umgehe. Und diese Freiheit kann uns keiner nehmen ...

Der Autor versteht es, uns mit seinem Buch zu erklären, wie Männer und Frauen ticken und was die üblichen Stresssituationen in einer Beziehung sind. So weiß er z.B., dass es eine Sprache der Männer und eine Sprache der Frauen gibt. Zumindest in den meisten Fällen. Und Koschorke weiß als Paartherapeut, wovon er spricht.

Das Buch ist sehr schön unterteilt in verschiedene Kapitel. Es gibt nach jedem Thema eine Übung. Und sehr schön: Über's ganze Buch verteilt "Merksätze", die sich in einem Kasten befinden. So kann man das Buch entweder Kapitel für Kapitel lesen oder sich ein spezielles Thema raus suchen, das für einen relevant ist oder man blättert sich einfach mal nur durch die Merksätze.

Da gibt es so schöne, wie: "Sie können die Ohren Ihres Partners nicht ändern. Aber Sie können vielleicht mit Ihrer Zunge Worte finden, die besser in die Ohren Ihres Partners passen."

In diesem Tenor geht es eigentlich durch das ganze Buch. Es tut gut, zu lesen und wieder einmal daran erinnert zu werden, dass wir selbst entscheiden, wie wir mit Situationen umgehen. Wir werden hier immer wieder darauf hingewiesen, dass es nicht darum geht, verstanden zu werden, sondern selbst zu verstehen. Denn wie oft verlangen wir vom Partner etwas, sagen: "Du hast was falsch gemacht", statt darüber nachzudenken, was wir selbst tun können. Der Autor erinnert uns an die Verantwortung für uns selbst und an die Freiheit, die daran geknüpft ist.

Er weist uns darauf hin, was sichere "Beziehungskiller" sind und überhaupt darauf, was wir in einer Beziehung alles falsch machen können. "Wünsche können Ohren öffnen, Befehle und Klagen verschließen sie." So erklärt er uns, dass Sätze, die mit "Du" beginnen, zum Scheitern verurteilt sind, während "Ich-Sätze" erfolgreiche Strategien sind.

Es ist eigentlich sehr beruhigend zu lesen, dass nach Koschorke sich viele Paare gar nicht trennen müssten. Das Buch ist eigentlich ein Plädoyer an die Partnerschaft. Und das ist schön. Denn wenn das erste Verliebtsein vorbei ist und die Liebe unterm Alltag verschüttet liegt, dann heißt es, etwas für die Partnerschaft zu tun und vor allem zu verstehen, welche Schwierigkeiten sich so einschleichen können.  

Aber Koschorke macht uns stets Mut. Er zeigt uns, was zu tun ist, er nimmt uns an die Hand und sagt: "Schau' her, das schaffst du schon!". Er ist zum Glück nicht der Meinung, dass sich Partner besser trennen sollten, wenn Probleme auftauchen. Er zeigt uns mit jedem Satz, dass die Partnerschaft es wert ist, für sie zu kämpfen und sie zu pflegen. Schließlich haben wir uns in diesen Menschen, mit dem wir zusammen sind, mal verliebt.

Und statt sich vom Partner zu trennen, sollte man sich lieber von falschen Vorstellungen trennen.

Das Buch macht Mut. Der Autor zeigt uns, dass nahezu jede Partnerschaft zu retten ist. Und das ist doch ein schöner Gedanke. Ähnlich dem Buch "Liebe dich selbst und es ist egal, wen du heiratest".

Ein aufbauendes, positives Buch. Für alle, die "Beziehungskram" zu regeln haben. Auch für alle, die Probleme in der Beziehung haben. Ein wertvoller Ratgeber, der sicherlich viele Beziehungen retten kann. Danke! Wir entscheiden selbst!

c) M.

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BRAUN Silk épil 5 Bonus Edition

Kraftvolles Beauty-Duo
 

Hier haben wir es gleich mit zwei Produkten zu tun, die frau schöner machen: Einen Epilierer und eine Gesichtsreinigungsbürste.

Beginnen wir als erstes mit dieser Bürste.
Sie funktioniert nur mit zwei Batterien. Zum Glück liegen die bei, so dass man gleich los legen kann. Es gibt eine  Zwei-Stufen-Regelung, bedienbar sehr praktisch per Knopfdruck. Dann feuchtet man Bürste und das Gesicht leicht an (oder verwendet ein Peeling-Produkt) und beginnt mit der Gesichtsbehandlung. In kreisenden Bewegungen führt man die rotierende Bürste dann über das komplette Gesicht. Ich empfinde das als sehr, sehr wohltuend und hab' hier das Gefühl, meiner Haut definitiv etwas Gutes zu sein. So eine Reinigung via Bürste erscheint mir persönlich auf jeden Fall natürlicher, als chemische Reinigungsprodukte zu verwenden. Und der Haut tut's sichtbar gut. Sie wirkt glatter und frischer. Zudem verspricht sie eine porentiefe Reinigung und die Entfernung von abgestorbenen Hauptschüppchen. Für mich ist diese Gesichts-Reinigungsbürste deshalb der kleine, natürliche Beauty-Kick für zuhause. Meine Haut profitiert davon und fühlt sich deutlich weicher an! Für mich also durchaus eine sinnvolle "Beigabe".
Denn das "Hauptgerät" ist hier natürlich der Epilator.
Ich gestehe: Der Epilierer, den ich mit Freuden benutzen würde, muss erst noch erfunden werden. Ich probiere immer mal wieder verschiedene Geräte aus, aber das Epilieren ist und bleibt - für mein Empfinden - einfach nicht absolut schmerzfrei.
Okay, man muss darauf achten, dass die Härchen nicht zu lang sind, denn - klar -, dann tut's noch mehr weh. Also: Vorher rasieren, dann epilieren. Auch dieser Epilator kann mich leider nicht davon überzeugen, dass es das Epilieren immer wert ist, es zu tue. Es zieht und zwickt und reißt einfach nach wie vor. Da bietet also auch dieser Epilator keine Wunder an. Das Epilieren ist einfach immer etwas für Schmerzfreie!
Aber Augen zu, nicht gejammert, und durch ... Jedenfalls überzeugt das Ergebnis. Und die glatten Beine sind dann vielleicht auch den Schmerz wert. Mitgeliefert werdeb hier sowieso auch ein Handschuh und ein Kühlbeutel. Nach schmerzhafter Epilation kann frau sich dann ja mit dem Auflegen des Kühlbeutelchens belohnen.
Aber: So unangenehm ich - nach wie vor - das Epilieren empfinde. Die Haut war bei diesem Epilator kein bisschen gereizt. Und das ist schon eine tolle Sache und aus meiner Sicht wirklich was Besonderes. Denn selbst nach dem Rasieren zeigen sich ja oftmals Rötungen. Aber hier, nach dem Epilieren: Nichts! Eingecremt und gut! Dafür bekommt dieser Slik epil von mir einen Extra-Stern.
Den muss ich dann allerdings bei dem seltsamen "Bedien-Element" auch wieder abziehen. Ein- und Ausgeschaltet wird das Gerät hier mittels "Drehbewegung". Außerdem werden auch die zwei Positionen "extra sanft" (für Weicheier wie mich ) und "extra effizient" (für Toughe) per Drehung eingestellt. Aber da dreht frau fast am Rad! Denn man befindet sich beim Epilieren ja meist im Bad und hat entweder nasse oder eingecremte Hände. Aber auch mit trockenen Händen lässt sich der Drehschalter - aus meiner Sicht - nicht optimal bedienen. Mir gefällt er auch einfach nicht. Das Handling ist gewöhnungsbedürftig. Und warum macht man das so kompliziert, wenn es doch einfacher (mit Druck- oder Kippschaltung etc.) auch ginge ...
Also Fazit: Der Bonus "Gesichtsreinigungsbürste" in diesem Paket gefällt mir. Ich komme mit der Bürste gut klar und meiner Haut scheint sie auch zu gefallen.

Der Epilator macht wirklich streichelzarte, absolut glatte Beine. Dafür müssen allerdings "Pussys" wie ich auch etwas leiden. Wenn es mal einen schmerzfreien Epilator gibt, dann werde ich die Erste sein, die "Hier" schreit! Bis dahin: Zähne zusammenbeißen und durch. Die glatten Beine sind's wert (zumindest meistens) ...

c) M.

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„Wer ins kalte Wasser springt, muss sich warm anziehen“ von Julia Bähr und Christian Böhm - blanvalet

Wenn ich ehrlich bin, dann konnte ich mit dem Titel "Wer ins kalte Wasser spring, muss sich warm anziehen" nicht so recht was anfangen. Der ist aus meiner Sicht nicht zu 100 % aussagekräftig und beschreibt die wirklich gute Geschichte vielleicht auch nicht so richtig ...

Aber nachdem ich die ersten Seiten gelesen habe, war mir eigentlich sofort klar, dass das Buch vor allem eins ist: spleenig! Und das ist gut und macht einfach Laune!

Hier wird die Geschichte von Luisa und Mark erzählt. Beide sind schon lange ein Paar und verstehen sich eigentlich bestens. Alles passt. Zu Luisas Glück fehlt eigentlich nur noch eins: Dass Mark ihr einen Heiratsantrag macht!

Das Besondere an dieser Geschichte ist ganz eindeutig der Schreibstil. Der macht "Wer ins kalte Wasser springt, muss sich warm anziehen" auch zu einem ganz ausgefallenen Lesespaß. Die Geschichte ist hipp und modern, erzählt in einer munteren, jungen, coolen Sprache. Schräg und trendy. Also, mir gefällt das.

Und mit noch einer weiteren Besonderheit beglücken uns Julia Bähr und Christian Böhm hier: Die Geschichte ist abwechselnd erzählt, mal "schreibt" Luisa, dann Mark und so springt die moderne Story immer hin und her. Und das macht besonders viel Spaß!

Weil: Zum einen denkt Mann natürlich in Wirklichkeit gar nicht so, wie frau das vermutet! Und zum anderen tickt auch frau oft ganz anders, als Mann denkt!

Und so entsteht ein locker-prickelndes Lese-Schmankerl, das schmeckt. Die Geschichte spielt in München und der Liftstyle und das alltägliche Leben dort wird ziemlich gut und so, wie man sich die Bussi-Bussi-Gesellschaft vorstellt, wiedergegeben. Die Sprache ist immer salopp, flott und mit ggggaaaaannnnzzzz vielen spleenigen Begebenheiten. Lustig, das zu lesen ...

Am Ende bleibt eigentlich nur die Frage, ob die beiden es auch wirklich vor den Traualtar schaffen. Aber bis dahin geht es locker-flockig und witzig zur Sache ...

c) M.__________________________________