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Der blockierte Riese

 

Die katholische Kirche auf der Freud'schen Couch ...

 

Patienten, die zur Therapie gehen, verwenden die meiste Zeit darauf, ihr Problem zu beschreiben. Für die Lösungsmöglichkeiten wird hingegen in der Regel viel weniger Zeit in Anspruch genommen. Beim "Gesund machen" geht es aber genau darum: Den Blick vom Negativen abwenden und hinwenden zum Positiven. Das Problem darf und soll natürlich nicht verleugnet werden. Ganz im Gegenteil. Aber es genügt, das Problem zu erkennen und anzuschauen, es zu benennen. Eine 20malige Wiederholung macht es nicht unproblematischer. Und dann geht es darum, das Positive zu sehen und nach Lösungsmöglichkeiten zu suchen ...

 

Im konkreten Fall "katholische Kirche" bedeutet das: Jeder weist darauf hin, dass so viele Menschen aus der Kirche austreten. Man könnte sich aber auch die Frage stellen, wie es einer Institution, die so umstritten ist und quasi permanent angegriffen wird, gelungen ist, sich so lange zu halten. Immerhin mittlerweile über 2.000 Jahre. Das ist schließlich auch eine Leistung.

 

Wir haben es hier also wirklich mit einem "Riesen" zu tun, mit einer sehr großen Institution, die in der heutigen Zeit so antiquiert und unzeitgemäß wirkt, dass man diesem mächtigen Patienten durchaus die Frage stellen könnte, wie er es denn geschafft hat, doch so weit zu kommen und immer noch zu stehen. Im Grunde eine Meisterleistung. Und das kann man dem angeschlagenen Patienten als Motivation durchaus in die Hände geben. Gut gemacht!

 

Aber: Das ständige Angefeindet werden macht natürlich auch müde und irgendwie verklemmt. Blockiert eben, wenn man laufend angegriffen wird, hinfällt und wieder aufstehen muss, wenn die eigene Maxine unermüdlich in Frage gestellt und kritisiert wird und natürlich auch blockiert durch die unangenehmen und unverständlichen Vorkommnisse in den eigenen Reihen. Freilich kann man da schon mal die Lust verlieren ... Wer mag sich schon dauernd rechtfertigen und verteidigen für etwas, das seit Menschengedenken eben Thema ist, weil wir alle nach einem "Sinn für das Leben" suchen. Gibt es Gott oder gibt es ihn nicht? Die katholische Kirche sagt "ja" und wird dafür ausgelacht und verspottet.

 

Aber nicht nur dafür. Da ist noch das ewige Thema, die Frage nach der Rolle in der Frau in der katholischen Kirche. Kann eine emanzipierte Frau denn wirklich Christin sein? Alles, wofür moderne Frauen kämpfen, tritt die katholische Kirche mit Füßen? Ist Glauben überhaupt noch zeitgemäß? Und wozu soll eine selbstbewusste Frau überhaupt noch eine so veraltete Institution wie die Kirche brauchen?

 

Und dann ist da noch der ewige Streitpunkt "Zölibat". Aber auch dieses leidige Thema kann man positiv deuten: Es existiert keine Institution, die eine längere Erfahrung mit dem Single-Dasein hat ... Und genau das kann man doch für die modernen Zeiten, in denen es immer mehr Single-Haushalte gibt, nutzen.

 

Und auch, was die Vergangenheit betrifft, wird die Kirche ständig zur Verantwortung gezwungen. Lütz schreibt: Für die großen Leistungen der Geschichte waren natürlich die Nationen zuständig, etwa die Deutschen. ... Für die Katastrophen aber erklärt man die katholische Kirche für verantwortlich.

 

Ein weiteres Missverständnis. Löw schreibt: Man nehme die Hexenverbrennungen. Die gängige Meinung dazu ist, Hexenverbrennungen hätten im Mittelalter stattgefunden und die katholische Kirche sei daran schuld gewesen. Beides ist aber historisch falsch. Das christliche Mittelalter hat keine Hexen verbrannt. Im Gegenteil, wer im Mittelalter behauptete, es gebe Hexen, der machte sich des Irrglaubens verdächtig, denn Hexenglaube war heidnischer germanischer Aberglaube. Es war eine Leistung des christlichen Mittelalters, diesen Aberglauben überwunden zu haben. Erst nach der Pest in der Mitte des 14. Jahrhunderts kehrten im Volk die heidnischen Gespenster zurück und es traten in Mitteleuropa schreckliche Hexenverfolgungen als Volksbewegung auf.

 

Wir sind mittlerweile so weit, dass es als Feindbild für die katholische Kirche keine Alternative mehr gibt, stellt Manfred Lütz fest und hat - nicht nur damit - wieder mal den psychologischen Nagel auf den Kopf getroffen. Die Kirche trägt eine Last und sie wird sie auch weiterhin tragen und tragen können.

 

Dieser große gläubige Riese darf sich hier bei Manfred Lütz, seines Zeichens Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, sowie Kabarettist, gemütlich auf das Freud'sche Sofa legen. Aber dieser Riese kann viel aushalten, sehr viel, hat er es doch die letzten beiden Jahrtausende bewiesen. Denn:

 

Was helfen uns die schweren Sorgen,

was hilft uns unser Weh und Ach?

Was hilft es, dass wir alle Morgen

beseufzen unser Ungemach?

Wir machen unser Kreuz und Leid

nur größer durch die Traurigkeit.

 

In diesem Sinne ist dem blockierten Riesen zu wünschen, dass er am Ende als der "entfesselte Riese" vom Sofa rutscht ...

 

c) M.

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" DER GOLF "

 

Man muss nicht zwangsläufig ein Golf-Liebhaber oder VW-Sympathisant sein, um dieses Buch gut zu finden. Aber es ist auf jeden Fall von Vorteil. Und Menschen, die den Golf lieben und niemals ein anderes Auto fahren würden, gibt's bekanntlich viele ...

 

Dass Heiko Haupt ein Kenner der Materie ist, merkt man diesem Buch auf jeden Fall an. Auch, wenn es ein Roman ist und keine Dokumentation, so ist es doch gespickt mit Fakten!

 

Aber das sollte man auf jeden Fall nicht vergessen, dass es sich hier um einen Roman handelt, eigentlich um einen Thriller, um einen Wirtschaftskrimi mehr oder weniger. Und wenn man zudem noch von der Geschichte von VW fasziniert ist, dann wird einem dieses Buch ganz bestimmt gefallen ...

 

Das Buch beginnt mit einer spannenden Situation: Henry Wolf, Ingenieur bei VW, wird eines Tages, völlig unerwartet und zu seiner großen Überraschung plötzlich zum obersten Chef zitiert. Henry Wolf kommt aus dem Osten und hat damals in Zwickau schon wesentliche Arbeit am Fahrzeug geleistet. Der Boss will nun, dass er (und nicht nur er) sich der Entstehung eines völlig neuen Fahrzeugmodells widmen. Die "TE", die "Technische Entwicklung" bekommt eine neue Abteilung: Fähige und visionäre Menschen, die das Kapitel Golf öffnen ...

 

Das Buch ist spannend, interessant und deutsch. Mir hat es gefallen.

 

c) M.

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Wer bin ich? Das große Selbsttest-Buch für Frauen von Caroline DeClair

Spannende Reise zum eigenen Ich ...

 

"Wer bin ich - Das große Selbsttest-Buch für Frauen" von Caroline DeClair ist ein Ratgeber-Buch für Frauen, das wirklich Spaß macht! Kein langweiliger 08/15 Ratgeber, sondern ein gut recherchiertes und vor allem positives Buch ...

 

"Wer bin ich?" ist systematisch aufgebaut. Das gefällt mir besonders. Es erleichtert das Lesen und so kann man später einmal gezielt bei einem Kapitel nachschlagen und es zeigt, dass es sich hier um keinen billigen Ratgeber handelt, sondern um ein liebevoll geschriebenes und ebenso liebevoll gestaltetes Buch ...

 

Es ist unterteilt in zwei Teile:

 

Teil 1: Psychologie - Der Schlüssel zur Persönlichkeit

 

und

 

Teil 2: Mystik - Die geheime Charakterkunde

 

Caroline DeClair stellt zunächst ein Thema vor, z.B. "Träume", "Die Prägung der Mutter-Tochter-Beziehung", "Die neun Seelentypen", "Die Willenskraft", "Das Konfliktverhalten", "Das Selbstwertgefühl", "Die Farbenpsychologie" ... Sie erklärt es im genau richtigen Umfang. Nicht zu lang, so dass es langweilig werden könnte, aber auch nicht zu kurz, so dass es nur ein Anriss wäre. Im Anschluss daran gibt es dann einen Psycho-Test ... oder eine ausführliche Typisierung bzw. Analyse oder vertiefende Vorstellung des Themas.

 

Und die Psycho- und Typen-Tests etc. in diesem Buch sind keinesfalls, wie man es von mancher Frauenzeitschrift kennt, schlicht, einfach und verallgemeinernd. Die Tests sind psychologisch / esoterisch fundiert. Und das Interessante ist, dass die Ergebnisse in der Regel absolut zutreffend sind ...

 

Im zweiten Teil geht es um mystische Themen wie Astrologie, Zahlenmystik, körperbezogene Typologien (hier habe ich ein ganz neues mystisches Gebiet kennen gelernt, das mir nicht geläufig war: "Moleosophie" - das Deuten von Schönheitsflecken. Sehr interessant!), der persönliche Mystik-Faktor ... Zum Mystik-Faktor gibt es wieder bemerkenswerte Tests ... z.B.: "Wie ausgeprägt ist Ihr "sechster Sinn"?"

 

Wer auf solche psychologischen Tests steht, der wird mit dem Buch seine wahre Freude haben. Denn diese Selbst-Tests stehen hier schon im Vordergrund und machen Lust darauf, sich selbst kennen zu lernen. Aber der systematische Aufbau: Erst Thema - dann Test (vor allem im ersten Teil) ermöglicht es einem, dass man sich selbst heraussucht, was man machen/lesen möchte ...

 

"Wer bin ich - Das große Selbsttest-Buch" ist ein positiver Ratgeber für Frauen. Hier droht niemand mit dem erhobenen Zeigefinger. Sondern die Autorin hilft uns dabei, uns selbst besser kennen zu lernen und dann das Beste daraus zu machen, das heißt, die negativen Aspekte unserer Persönlichkeit zu akzeptieren und die positiven hervorzuheben. Caroline DeClair bietet uns hier eine spannende Reise zu uns selbst an. Wenn wir uns auf den Weg machen, werden sich uns neue Möglichkeiten auftun und neue Chancen offenbaren. Freuen wir uns auf diese Entdeckungsreise zu uns selbst. Danke!

 

c) M.

 

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WELT der SCHATTEN SCHATTENSYMPHONIE Juan Santiago & Celine Blue

Auch mit diesem Buch hat Juan Santiago mal wieder sein Schreibtalent unter Beweis gestellt. Natürlich auch Celine Blue ... Ich weiß ja nicht, wer was geschrieben hat, deshalb spreche ich jetzt einfach mal von Juan Santiago und meine damit auch Celine Blue ...

 

Aus meiner Sicht zeichnet seinen Schreibstil eine ganz besondere Lebendigkeit aus. Das kommt auch bei "Schatten und Licht: Schattensymphonie" wieder voll zur Geltung. Auch diese Geschichte ist wieder in der Ich-Person erzählt und genau das macht sie so lebendig. Auch die "normale" Sprache, so wie Menschen (und Vampire ) eben sprechen. Hier ist nix gekünstelt, nix gestellt, nichts auf pseudo-intellektuell getrimmt. Und trotzdem ist die Geschichte etwas ganz Besonderes und Einzigartiges. Ganz besonders auch durch die Genre-Mischung ... Fantasy gepaart mit hoch erotischer Gay-Literatur. Das hat was und ist ziemlich gelungen.

 

Wer ihn noch nicht kennt, lernt ihn her kennen: Matthias, Polizeibeamte aus Leidenschaft. Sein Freund ist Muri Dos Santos, eine ganz besondere "Gestalt", geheimnisvoll, kraftvoll, dunkel, animalisch und natürlich extrem potent! Im Grunde hätten wohl viele gerne so einen "Muri". Aber Matthias hat ihn. Und während er bei Muri in der Villa ist (die kann ich mir direkt vorstellen, sehr edle Umgebung), fackelt irgendjemand seine Wohnung ab ... Das muss er erst mal verdauen, wenn das überhaupt geht und sich Gedanken darüber machen, wer der Feuerteufel sein könnte. Eine Vermutung hat er natürlich schon. Er möchte am liebsten sofort "los ermitteln", aber Muri hält ihn zurück ...

 

Auch hier haben wir es wieder mit einer wunderschönen Gay-Love-Story zu tun und Menschen und Vampire lernen, -nicht nur- miteinander klar zu kommen, sondern sich zu lieben und zu begehren. Das Ganze eingebettet in eine packende, spannende Krimi-Geschichte, trotzdem schön bodenständig und nicht abgehoben, gewürzt mit viel Homo-Erotik. Was will Mann / Frau mehr? ... Ich bedanke mich für dieses besondere, prickelnde Lesevergnügen.

 

c) M.

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LG G2 mini

Gutes Mittelklasse-Smartphone ... Preis-/Leistungsverhältnis in Ordnung ...

 

Die Palette der LG Smartphones wird immer umfangreicher! So ist das LG G2 mini relativ baugleich mit dem LG L90 Smartphone; mit ein paar geringfügigen Unterschieden:

 

Zum momentanen Zeitpunkt (Juni 2014) kostet das LG G2 mini circa 250,- Euro, erhältlich ist es seit Februar d.J.. Das LG L90 gibt es seit Januar 2014 und es kostet momentan etwa 190,- Euro; ist damit also doch um einiges günstiger. Und, wie ich finde, auch ein ganz kleines bisschen besser. Was natürlich auch eine sehr subjektive Empfindung ist.

 

Das LG G2 mini hat allerdings etwas, das es besonders sein lässt und das mir auch wirklich sehr gut gefällt, nämlich der An-/Ausschaltknopf samt Laut-/Leise-Taste auf der Rückseite des Geräts. Das ist - aus meiner Sicht - wirklich eine extrem gelungene Position. Das LG L90 hat "ganz normal" den Aus-/Ein-Schaltknopf rechts außen. Aber natürlich lassen sich beide Handys auch mit dem "Knock-Code" an- und ausschalten. Das ist natürlich auch praktisch. 2 x aufs Display geklopft und schon ist das Handy an oder aus.

 

Das LG G2 mini hat eine sehr griffige Rückseite. So liegt das Smartphone gut in der Hand, auch beispielsweise bei sommerlichen Schwitzehändchen .

 

Das mini G2 ist auch in einem weiteren Punkt mini, nämlich im Gewicht. Es ist wirklich sehr leicht, wiegt nur ca. 240 Gramm. So fällt es weder in einer Männerhosentasche, noch in einer Damenhandtasche groß ins Gewicht.

 

Nun gibt es aber noch die eher negativen Punkte. Wobei "negativ" hier auf einem sehr hohen Level gemeint ist. So kritisiere ich das LG G2 hier auch wirklich nur auf einem hohen Niveau.

 

Bei diesem Smartphone wurde komplett auf den Frontrahmen verzichtet. Das soll zu einer maximalen Ausnützung der Displayfläche führen. Dem ist aber aus meiner Sicht nicht so. Denn: Der Home-/ Zurück-/ und "Anwendungs-Button" wurde hier quasi ins Display hinein verlegt. Beim Pendant LG L90 sind diese Tasten außerhalb des Displays, was heißt, dass die eigentliche Displayfläche mehr "Platz" hat.

 

Die angepriesene "maximale Nutzung der Displayfläche" ist aus meiner Sicht bei diesem Mini also nicht wirklich der Fall. Das Display ist 4,7 Zoll groß, genau wie beim LG L90 und hat halt alle Funktionen auf dem Display. Keine Tasten etc. außerhalb. Allerdings hat das natürlich auch wieder was Gutes. Keine Tasten / Unebenheiten etc. auf der Frontfläche. Alles schön glatt. Wer das mag, den wird's begeistern ...

 

Im Display-Vergleich schneidet das LG G2 mini zum LG L90 etwas schlechter ab. Aber das ist wirklich auch nur ein ganz minimaler Unterschied. Alles in allem ist das IPS-LCD-Display aber als wirklich gut zu bezeichnen.

 

Deshalb ergibt sich für mich auch ein simples Fazit: Wer ein neues LG-Smartphone möchte und sich zwischen diesem und dem LG L90 entscheiden möchte, der kann sich hier ganz leicht an einigen Merkmalen orientieren. Das LG L90 ist –momentan- um über 50,- Euro günstiger und hat ein etwas besseres Display, wiegt aber um ca. knapp 40 Gramm mehr. Der Pluspunkt beim LG G2 mini liegt aus meiner Sicht eindeutig beim Ein-/Aus-Schaltknopf auf der Rückseite. Das ist innovativ und Bedienerfreundlich.

 

Falsch machen kann man mit dem Kauf des LG G2 mini's aus meiner Sicht also auf jeden Fall nichts ...

c) M.

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Nokia Lumia 630

 

DAS Windows-Phone für alle ... (mit einem kleinen Aber ...)

 

Das Nokia Lumia 630 besticht natürlich durch seinen Preis. Ein neues, modernes Smartphone für knapp über 150,- Euro ... Also, da muss man anderweitig lang suchen, bis man da für das Geld auch die Technik bekommt.

 

Das also, womit Nokia hier wirbt: "Das leistungsstarke Smartphone zum Bestpreis" ist schon korrekt, aber:

 

Die ewige Gretchen-Frage: Android oder Windows-Phone muss sich natürlich jeder selbst stellen. Ich bin nach wie vor im Zwiespalt. Denn: Das Nokia Lumia 630 ist für mein Empfinden ein wirklich starkes Handy. Optisch besticht es natürlich durch die Farbe des Rückenteils. Fällt auf, wirkt jung und flippig. Das Display finde ich z.B. überraschend gut. Die Farben sind klar und sauber, die Schrift ist einwandfrei zu lesen. Da hatte ich Schlimmeres befürchtet.

 

Die Windows-Oberfläche mag man oder mag man nicht. Ehrlich gesagt: Ich mag sie! Die "dynamischen Kacheln" sind aus meiner Sicht einfach erfreulich anders und im wahrsten Sinne des Wortes beweglicher, als die starren Apps, die man von Android- oder Apple-Geräten kennt. Hier bewegt sich was, hier tut sich was. Gefällt mir.

 

Und ganz besonders interessant und anders ist hier die Facebook-App. Das gibt's meines Wissens bei Android so nicht. Wenn man sich eingeloggt hat, kann man einstellen, dass das Handy beim Einschalten verschiedene Sequenzen der eigenen FB-Historie zeigt. Okay, nur eine Spielerei oder weitere Variante des Möglichen. Aber mir gefällt das so gut, dass ich es auf meinem Android-Phone fortan vermisse.

 

Ebenso mag ich es, dass auch die Fotos hier "dynamisch" sind und die Bilder wechseln. Das ist einfach ein nett anzusehendes Gimmick. Auch einige Apps haben rotierende Bilder. Den einen stört's, ich mag's.

 

Für mich ist das Nokia Lumia 630 ein perfektes Sozial-Media-Phone, mit dem man natürlich auch telefonieren kann , schnell ins Internet gehen, Musik hören und Fotos machen. Vor allem hat es für mich diese gelungene Sozial-Media-Funktion. Das ist modern und zeitgemäß.

 

Aber, und jetzt kommt leider mein großes Aber im Vergleich zu Android-Geräten: Für Viel-Spieler (wie mich) bietet der Store leider zu wenig. Und das bedaure ich wirklich sehr, weil mir das Handy ansonsten so gut gefällt.

 

Aber: Nahezu alle Spiele, die ich via Facebook und als App auf dem Handy spiele, gibt es hier im Store nicht L . Das ist schade. Wenn sich das noch ändert, dass es im Windows-Store die gleiche Bandbreite an Apps gibt, wie im Playstore, dann spring‘ ich auf den Windows-Phone-Zug definitiv auf.

 

Denn: Das Nokia Lumia 630 ist trendy, bunt, farbenfroh, leicht zu bedienen, es bringt den absoluten Sozial-Media-Spaß mit seinen innovativen "Kacheln" und ist zudem vergleichsweise günstig! Deshalb, logisch: Klare Empfehlung! Mit dem klitzekleinen Aber, dass der Store eben noch nicht so umfangreich ist. Aber das kommt bestimmt noch ...

 

c) M.

 

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WORLD WAR Z - Film

World War Z

 

"World War Z" ist - aus meiner Sicht - im Endzeitfilm-Genre doch einer der guten. Okay, die Geschichte ist relativ simpel, aber auch Genre-typisch. Klassisch umgesetzt, mit den modernen Möglichkeiten der aktuellen Filmtechnik.

 

Gerry Lane, der Superheld in diesem Film, gespielt von einem natürlich - wie immer - absolut charmanten Brat Pitt, muss in "World War Z" nicht nur seine Familie vor den Zombies retten, sondern gleich die ganze Welt. Wobei die Amis hier unter „Welt“ tatsächlich mal nicht nur sich selbst, sondern richtigerweise den ganzen Kontinent meinen !

 

Die Zombies sind hier, finde ich, ziemlich gut, weil realistisch, dargestellt. Wie man ein Zombie wird , ist auch in diesem Film klassisch, man wird von einem gebissen, und zack, ist man auch selbst ein grusliger Untoter.

 

In World War Z gibt's allerdings eine kleine Besonderheit, die unser Held Gerry beobachtet: Die Zombies stürzen sich nicht auf alle Menschen; ein paar ganz wenige bleiben verschont. Es scheint so, als würden die Zombies diese Menschen gar nicht wahrnehmen. Aha! Nun gilt es herauszufinden, warum das so ist ...

 

World War Z ist - aus meiner Sicht - ein wirklich sauber verarbeiteter und klassisch-moderner Weltuntergangsthriller. Man sollte sich jetzt keine tiefgreifenden, philosophischen Erkenntnisse erwarten, aber was man von einem Hollywood-Streifen mit einem Superstar erwarten darf, ist eine ordentliche Arbeit, eine schlüssige Story und gute Action-Aufnahmen. Aus meiner Sicht erfüllt "World War Z" das alles und hat eben auch noch einen smarten Helden.

 

Ach so, und für Moritz Bleibtreu-Fans gibt’s hier allerdings relativ wenige Moritz zu sehen. Seine Rolle ist mehr als klein. Aber: Besser als nix!

 

Natürlich darf das amerikanische Pathos auch nicht fehlen: "Kämpft, wenn ihr kämpfen könnt" und "Helft, wenn ihr helfen könnt" - und fertig ist ein gelungener Endzeit-Thriller!

 

c) M.

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