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Die Essenz der Liebe

Sophie Vallon

Roman

PIPER

 

wunderschöner, stimmungsvoller Roman!

 

Ich habe schon sehr, sehr lange nicht mehr einen so schönen, stimmungsvollen Roman gelesen!

 

Zuerst dachte ich, dass es eventuell etwas langweilig werden könnte, eine Geschichte zu lesen, die in den 20er und 50er Jahren spielt. Aber zum Glück wurde ich vom Buch absolut positiv überrascht.

 

Die Geschichte bewegt sich auf zwei Ebenen und springt immer hin und her.

 

Es geht zum einen um Grace, die in den 50er Jahren in London lebt. Sie führt dort zwar ein finanziell relativ abgesichertes, aber auch langweiliges Leben. Ihr Ehemann scheint sich auch nicht mehr besonders für sie zu interessieren und auf die Partys, auf die ihre Freundinnen so gerne gehen, hat sie auch keine große Lust.

 

Da kommt eigentlich der Brief, den sie unerwartet erhält, genau recht. Er ist von einer Kanzlei in Paris. Sie ist angeblich die Alleinerbin von Madame Eva d'Orsey’s Nachlass. Grace kennt diese Dame gar nicht, aber reist trotzdem nach Paris. Und dort beginnt für sie eine ganz aufregende Zeit. Sie begibt sich auf die Spuren von Madame Eva d'Orsey. Und Stück für Stück erfährt sie, wer Madame d'Orsey war.

 

In Paris ist es damals ganz anders als in London. Und die Autorin versteht es bestens, das Leben in Paris genau zu beschreiben. Man kann sich alles unheimlich gut vorstellen und taucht ein in dieses genussvolle, französische Leben, spürt förmlich den Pariser Charme.

 

Zeitgleich erfahren wir, wie Madame d'Orsey zu der Person geworden ist, die sie am Ende ihres Lebens war. Die Geschichte springt in das New York der 20er Jahre, wo die kleine Eva in einem großen Hotel zu arbeiten beginnt. Dort steigen die schillerndsten Persönlichkeiten ab und Eva lernt interessante und extrovertierte Leute kennen.

 

Nach und nach erfahren wir, wie die Geschichte von Grace und Eva zusammenführt.

 

Das Schöne an dem Buch ist der lebhafte und authentische Schreibstil. Ich habe mich auf keiner Seite gelangweilt. Es ist ebenso interessant zu lesen, wie Eva im New York der 20er Jahre in dem Hotel die Menschen kennen lernt, die für ihr Leben wichtig werden. Gleichzeitig macht es Freude, wie Grace in Paris von einer etwas steifen Engländerin zu einer begeisterungsfähigen Frau wird ...

 

Toller Roman, sehr empfehlenswert!

 

c) M. / 7.10.2014

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LAUREN CONRAD

Style

Großartig aussehen von Kopf bis Fuß

mvg verlag

 

schöner, individueller Styling-Ratgeber ...

Dieses "Style-"Buch von Lauren Conrad ist ein nützlicher und zeitgemäßer Ratgeber. Immer wieder wichtig zu lesen, dass die gut sitzende Jeans das A) und O) ist und dass es sie auch wirklich gibt; dass einige gute Basics im Schrank die halbe Miete sind und dass diese "Key Pieces" einfach die Grundvoraussetzung für eine ordentliche Garderobe sind ... und apropos ... dass frau immer wieder daran denken soll, den Kleiderschrank auszumisten ...

 

Viele "Promis" haben sich schon an Styling-Büchern versucht. Mich hat immer wieder gestört, dass es in diesen Büchern von "Das musst du tun" und "Das darfst du auf keinen Fall tun" nur so wimmelt. Sonya Krause schärfte uns in ihrem Buch ein, dass wir niemals und auf keinen Fall und gar nicht die Hose unten krempeln dürfen. Und wir dürfen auch nie und niemals eine 7/8-Hose tragen. Denn all' das macht kurze Beine. Und das geht - ihrer Meinung nach - mal ggaaaarrrr nicht ...

 

Bruce Darnell gab in seinem Ratgeber etwas Ähnliches zum Besten: Frauen müssen UUNNBBBEEEDDDIIINNNGGGGTTTT High Heels tragen. Alles andere geht gar nicht. Weil: Alle anderen Schuhe machen auch wieder kurze Beine ...

 

Ja, Herrgottnochmal ... Es geht nicht nur darum, lange Beine zur Schau zu stellen.

 

Und auch Lauren Conrad weist darauf hin, welches Styling die Beine eher verlängert und welches Styling eher gedrungen wirken lässt. Das ist in Ordnung und auch gut so, das immer wieder mal zu lesen. Aber: Lauren sagt nicht, dass wir unbedingt ständig High Heels tragen müssen. Im Gegenteil …

 

Sie schreibt in ihrem Buch sehr einfühlsam, sehr nett, es gibt bei ihr nicht diese nervigen Dos und Don’ts, sondern sie erklärt einfach, was bei jeder Frau gut aussieht, wie man kaschiert, betont, sich stilgerecht kleidet und wie man richtig shoppt.

 

Es geht aber nicht nur um Mode, sondern auch um Beauty und Lifestyle.

 

Das Buch ist gut untergliedert in:

 

MODE

Die Grundausstattung

Die All-American-Uniform: Jeans und T-Shirt

Richtig shoppen

Der Kleiderschrank

Accessoires

Das passende Outfit

 

BEAUTY

Make-up

Haare

 

LIVESTYLE

Arbeit, Uni und Schule

Auf Reisen

Events und Partys

 

So kann man also durchaus, wenn man gerade zu einem Thema einen Tipp braucht (zum Beispiel zum Schminken) gezielt nachschlagen. Sehr übersichtlich.

 

Durchgängig gibt es hier auch wirklich wunderschöne Fotos und natürlich professionelle geknipste Bilder von Lauren. Immer passend zum jeweiligen Thema.

 

Mir hat das Buch sehr, sehr gut gefallen. Es ist irgendwie sympathisch und eben nicht mit diesem erhobenen Mode-Zeigefinger, sondern cool, frisch, relaxed, wie es sich für junge Frauen gehört! Danke! Eine absolute Empfehlung von mir für Frauen, für die Mode und Styling mehr ist als Mit-dem-Strom schwimmen. Denn individuelles Styling ist vielmehr ein Ausdruck der eigenen Persönlichkeit!

 

c) M. / 8.10.2014

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MINDFUCK LOVE – Petra Bock – KNAUR

 

Eine glückliche Beziehung ist möglich!

 

Ein großartiges Buch! Lebens- und Liebes-Ratgeber gibt es viele. Aber dieser ist wirklich nützlich und zeigt uns, wie wir unsere Beziehung optimieren können.

 

Mindfuck's, das sind die fatalen Denkmuster, die uns immer wieder im Weg stehen. Am Anfang unserer Beziehung, als wir noch frisch verliebt waren, gab es dieses Mindfuck's nicht. Wir haben unseren Partner nur mit positiven Augen gesehen, wir fanden alles an ihm toll, wir haben unser volles Potential ausgeschöpft, der Alltag hielt noch keinen Einzug und wir hatten einen ungetrübten Blick auf unseren Partner und waren selbst ganz bei uns.

 

Interessant zu lesen, dass es der Anfang einer Beziehung ist, auf den wir wieder unseren Blick lenken sollen, wenn es in der Beziehung kriselt. Bisher dachte ich immer, das wäre die Zeit, in der wir eh nur unsere rosaroten Brillen aufhaben, auf Wolke Sieben schweben und in einer Art Traumwelt leben.

 

Petra Bock erklärt uns, dass es genau dieser Anfang ist, auf den wir wieder unseren Fokus richten sollen, wenn wir wütend auf unseren Partner sind, ihn nicht mehr verstehen und die Beziehung irgendwie langweilig geworden ist. Und wir können es schaffen, wieder diesen ungetrübten Blick auf den Partner zu haben und wieder in dieser selbstverständlichen Einheit zu leben.

 

Petra Bock erklärt uns auch anhand von vielen Paar-Beispielen, wie sie arbeitet und wie die Blockaden, die uns behindern, gelöst werden können.

 

Interessant auch, dass wir immer entweder ein Kind-Ich oder ein Eltern-Ich in die Beziehung tragen. Wir sind entweder ein abhängiges Kind oder ein bestimmendes Elternteil. Und je nach dem, wie wir uns verhalten, reagiert auch der Partner.

 

Man muss sich immer wieder vor Augen führen, dass es nicht der Partner ist, der sich zu ändern hat, wenn etwas in der Beziehung nicht stimmt. Wir selbst sind es, die was ändern müssen und ändern können und dann verändert sich automatisch auch der Partner.

 

"Die Essenz des Anfangs suchen" ist eine von vielen Kernaussagen. Wenn wir es uns gestatten, wieder dieses gute Feeling vom Anfang zu erleben, dann verändert sich auch unser Blick auf den Partner und auf uns selbst. Wir "stören" dann den anderen nicht mehr, sondern befinden uns wieder auf Augenhöhe.

 

Wir sabotieren und blockieren uns selbst und wundern uns dann, wenn die Beziehung zu scheitern droht. Heutzutage glauben viele, dass es eine Mär ist, den absolut richtigen Partner zu finden. Viele trauen sich eine gute Beziehung gar nicht mehr zu oder blockieren sich selbst mit negativen Gedanken, wie "Ich finde ja sowieso nicht den Richtigen".

 

Es ist immer wieder die Kraft der Gedanken, die uns behindert oder im Gegenteil dann euphorisieren kann. Also machen wir Schluss damit. Haben wir wieder Lust auf Liebe, Lust auf Partnerschaft und gleichzeitig Lust auf uns selbst, Lust, neue Wege zu gehen.

 

Beziehung kann gelingen - das zeigt uns Petra Bock in "MINDFUCK LOVE" - absolut empfehlenswert für alle, die eine Beziehung retten wollen, die sich in der momentanen Beziehung langweilen, eine langjährige Beziehung festigen wollen, eine gute Beziehung anstreben oder einfach nur verstehen wollen, wie eine Beziehung im Innern tickt, was sie behindert, aber auch stabilisieren kann. Das Buch hat mir vieles gezeigt, das ich vergessen hatte oder nicht wusste. Absolut lesens- und empfehlenswert und hilfreich. DANKE!

 

c) M. / 14.10.2014

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Markus Morgenroth

sprach über sein neues Buch

Sie kennen dich!

Sie haben dich!

Sie steuern dich!



Mittwoch 22. Oktober 2014, 20 Uhr
Gemeindebücherei Vaterstetten

Johann-Strauß-Str. 37, 85598 Baldham

 

Bedrohliche Zukunftsmusik? Nein. Es ist deutlich schlimmer als befürchtet.

 

Heute braucht es keinen Facebook-Account, ein Amazon, Konto, ja nicht einmal einen Internet-Anschluss, um im Netz der Datenhaie zu zappeln. Internationale und nationale Unternehmen schließen aus Adresse, Alter und Geschlecht auf Person und Charakter und vergeben Kredite, Verträge, Arbeitsplätze – oder eben nicht.

Wir alle hinterlassen täglich Daten, die registriert, verknüpft, ausgewertet werden. Niemand will, dass seine „Klickspur“ vom Arbeitgebern analysiert wird. Aber niemand kann sicher sein, dass dies nicht geschieht. Und es ist nicht paranoid zu fragen, was diese Spur bei der nächsten Kündigungswelle bedeutet. Das, was früher einmal „Schicksal“ genannt wurde, ist heute allzu oft das diskrete Ergebnis eines illegalen, aber dreist praktizierenden Backgroundchecks.

 

Markus Morgenroth, selbst Datenanalyst, beschreibt das ganze Ausmaß der Spionage gegenüber Privatpersonen. Er zeigt auf, wie wir uns – halbwegs – schützen können. Hat Glenn Greenwald mit „Die globale Überwachung“ das politische Buch zum Thema Datenspionage geschrieben, so verfasst Morgenroth nun das aufrüttelnde Verbraucherbuch.

 

Markus Morgenroth, geboren 1977 in Frankfurt am Main, ging nach seiner Ausbildung zum Informatiker in die USA. Dort arbeitete er im Silicon Valley knapp zwei Jahre lang als Software Engineer bei einem der führenden Unternehmen im Bereich der verhaltensbasierten Datenanalyse. 2007 kehrte er nach Deutschland zurück und arbeitete fortan als Managing Director of European Operations. Seit seinem Ausstieg aus dem Geschäft 2013 ist Markus Morgenroth als Consultant tätig und berät Firmen zu Fragen rund um den Datenschutz sowie die Chancen und Risiken von Big Data.

 

14.10.2014

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Sie kennen dich! Sie haben dich! Sie steuern dich!

Markus Morgenroth

DROEMER

 

Die dunkle Seite der Cyber-Welt ...

 

Die meisten von uns nutzen PC, Tablet und Smartphone, ohne sich groß darüber Gedanken zu machen, was mit den Daten passiert, die wir so leichtfertig preisgeben. Denn in der Tat verhält es sich heutzutage ja so, dass viele Menschen App's auf Ihre Smartphone's einfach herunterladen, ohne sich überhaupt mal anzusehen, welche Rechte die App fordert.

 

Wir surfen im Internet, suchen und klicken dies und das, sehen uns das Video auf YouTube an, posten Kurznachrichten bei Twitter, liken auf Facebook, schicken per Whatsapp Bilder hin und her und simsen u.U. Privates. Wir tun das mit einer Leichtigkeit und Selbstverständlichkeit, als wäre es das Normalste auf der Welt, sich jedermann gegenüber zu outen, jedem alles zu erzählen und ständig Stellungnahme zu bestimmten Themen zu beziehen.

 

Wir konsumieren im Internet genau so, wie wir im Supermarkt konsumieren. Und wir machen uns keine Gedanken darüber, wo unsere Daten überall' herumsausen und dass wir zu gläsernen Menschen geworden sind. Big Brother schaut uns längst bei allem zu, was wir tun.

 

Ein im Grunde beängstigendes Szenarium. Wer die Serie "Person of Interest" kennt, weiß, wie so eine totale Überwachung aussehen könnte. Wir haben keine Privatsphäre mehr. Lässt ein gewiefter Computerprofi den Scanner über uns laufen, hat er all' unsere Daten: Wie viel wir verdienen, was wir arbeiten, wie unser Familienstand ist, was wir in unserer Freizeit machen, wo wir in Urlaub waren und ja, was wir heute gegessen haben ... Einfach alles von uns wird irgendwann via Software und Internet von bestimmten Firmen abgegriffen werden können.

 

Die Vorstellung, dass uns "die Maschinen" irgendwann beherrschen, gehört vielleicht nicht mehr in einen Science Fiktion Film. Es könnte schon bald zur Realität werden, dass "Maschinen" alles über uns wissen und x-beliebige Daten über uns abgreifen, uns manipulieren ... und das Schlimme ist: Ohne, dass wir es ahnen, geschweige denn wissen! Wir unterliegen vielleicht schon bald der kompletten Überwachen ... Und so wird die virtuelle Welt mit der realen Welt verschmelzen ... Und wer weiß, was da noch alles auf uns zukommt ...

 

Aber "Stopp" erst mal. Das sind die Schreckensszenarien, die Markus Morgenroth in seinem Buch malt. Und - keine Frage - ich glaube auch, dass dem so sein wird. Das Internet wird die ganze Welt irgendwann total vernetzen, wir werden abhängig von ihm sein (sind wir ja jetzt schon) und Maschinen werden immer schlauer werden und sich vielleicht irgendwann selbst programmieren können. Aber noch ist es nicht so weit, noch brauchen Maschinen Menschen.

 

Und mir ist auch bewusst, dass wir unter ständiger Beobachtung stehen, dass wir vor allem über unsere Smartphones ausgespäht werden. Bei mir ist der Aufkleber schon längst auf der Kamera!

 

Herr Morgenroth schildert die Sache aber - aus meiner Sicht - auch sehr einseitig und negativ. Er beschreibt die dunkle Seite des Internets und unserer ständigen Smartphone-Nutzerei. Klar, viele Leute sind längt eine Symbiose mit ihren Smartphones eingegangen. Ich übrigens auch. Aber ich bin mir dessen bewusst, dass ich so zu einem gläsernen Mensch geworden bin.

 

Ich denke, das Problem ist, dass viele Menschen einfach nicht darüber nachdenken, dass und wie sie ausgespäht werden können. Und damit sich Menschen mehr Gedanken machen, sobald sie PC, Tablet oder Handy benutzen, hat Morgenroth das Buch geschrieben. Jeder sollte es lesen, der bisher noch nicht darüber nachgedacht hat, dass man ihn quasi schon in der Hand hat.

 

Bei all' dem sollte man aber auch die positive Seite, so meine ich, nicht ganz aus den Augen verlieren, denn: Ausspäh-Software hat auch schon Verbrecher entlarvt und geschnappt und es kommt nicht selten vor, dass ein Handy ein Leben rettet! Mobiles Internet ist ja nicht selbstredend böse, die Menschen, die es negativ nutzen, sind böse! Und eine Ausspäh-Software hat bisher nicht nur einmal bei Verbrechens-Aufklärung geholfen. Die Medaille hat immer zwei Seiten!

 

Deshalb hätte ich mir gewünscht, dass Morgenroth auch erklärt, dass das Internet schön und auch nützlich sein kann, wenn wir es richtig nutzen und uns über die Gefahren im Klaren sind. Darüber verliert er kein Wort. Hätte er noch sagen können, dass das Internet auch eine positive Seite hat.

 

Trotzdem ist das Buch natürlich absolut lesenswert, nützlich und hilfreich. Man kann nur hoffen, dass es die richtigen Menschen lesen. Nämlich die, die sorglos durch virtuelle Welten surfen. Man muss sich schützen, aufpassen und die Augen offen halten, Gefahren einkalkulieren, Attacken für möglich halten und wissen, dass die digitalen Fußabdrücke, die wir ständig hinterlassen, unlöschbar und ewig sind. Und wenn wir mit der nötigen Achtsamkeit mit dem Internet umgehen, dann, meine ich, sind wir auch gewappnet für einen möglichen Cyber-Krieg der Maschinen. Und genauso möglich ist ja auch, dass sich der Wind noch in eine andere Richtung dreht!

 

c) M. / 20.10.2014

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Die Körpersprache des Datings

Joe Navarro

mvgverlag

 

Klein, aber fein …

 

Wer hätte gedacht, dass in einem so kleinen Büchlein so viel geballtes Wissen stecken kann. Ich - zugegebenermaßen - nicht ...

 

Das ist eigentlich gar kein richtiges Buch. Sondern ein wirklich kleines Büchlein mit 48 Seiten. Aber: Joe Navarro hat es doch geschafft, hier gebündelt alles Wichtige zum Thema Körpersprache zusammenzufassen.

 

Es geht um

 

Die Augen

Nasenkräuseln

Lippenschürzen

Zusammengepresste und unsichtbare Lippen

Abfälliges Grinsen oder verächtlicher Blick

Berühren des Halses

Ventrales Zu- und Abwenden

Mit der Handfläche berühren

Beruhigungsgeste mit verschränkten Fingern

Die Füße

 

Zum Thema "Augen" fand ich interessant zu lesen, dass der Autor hier mit einem gängigen Vorurteil aufräumt. Denn wenig oder kein Blickkontakt wird ja oft als Zeichen für eine täuschende Absicht gedeutet, während wir glauben, dass eine ehrliche Person uns angeblich mit festem Blick ansehen muss. Laut Navarro wird das weder in der Theorie noch in der Praxis bestätigt und gilt mittlerweile als widerlegt. Lügner suchen angeblich häufiger Blickkontakt. Und wir sehen oft nur weg, weil wir Informationen oder Gefühle mit geschlossenen Augen besser verarbeiten können. Wir denken einfach oft nur nach, wenn wir wegsehen.

 

Sein Ziel "die wichtigsten der wenigen bekannten Verhaltensweisen vorzustellen" hat Navarro mit diesem Büchlein erreicht. Es ist so klein und dünn, man kann es glatt zum nächsten Dating mitnehmen und schnell spicken, bevor’s losgeht.

 

c) M. / 22.10.2014

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Bose® QuietComfort® 25 Acoustic Noise Cancelling® Headphones, schwarz

 

Bleib' draußen, Welt, du ...

 

Es ist ja gar keine Frage: Bose Kopfhörer gehören einfach immer zu den Besten der Besten. Sie stehen schon lange für hochwertige Qualität und edlen Klanggenuss ... Auf erstklassige Kopfhörer versteht sich Bose (unter anderem). Da darf man schon das Beste erwarten!

 

Aber das Ganze hat natürlich - im wahrsten Sinne des Wortes - seinen Preis. Die Kopfhörer sind ganz schön teuer. Gut, für einen gehobenen Musik-Anspruch muss es einfach was Gutes sein. Und fest steht auch - vor allem für jemanden wie mich -: Wenn man viel und laut Musik über Kopfhörer hört, dann ist es schon extrem wichtig, was für ein Gerät das ist. Meine Ohren werden es mir definitiv danken, wenn ich zum ständigen Genuss hochwertige Kopfhörer benutze.

 

Ich gehöre also zu der: Daheim-Musik-Hör-Fraktion. Ich bin jemand, der auf dem Sofa chillt, für den die richtige Musik für die richtige Stimmung unheimlich wichtig ist und der mit der entsprechenden Musik auf den Ohren dann in eine andere Welt abtaucht. Ich kann da keine störenden Nebengeräusche brauchen. Ich will voll und ganz in der Musik, im Genuss sein.

 

Und genau das ermöglichen mir diese "Acoustic Noise Cancelling Headphones" von Bose. Schon erstaunlich, wie man die Welt draußen lassen kann, wenn man den Noise-Cancelling-Schalter hier einfach auf "On" schiebt. Schon kann man in seine ganz eigene Welt abtauchen und die echte Welt draußen lassen.

 

Der Klang ist natürlich erwartungsgemäß klar, astrein, ausgewogen, man hört jedes Instrument, die Feinheiten der Stimme und jedes Klangmittel. Mit diesen Kopfhörern ist man wahrlich "in der Musik", kann ganz in ihr aufgehen (oder untergehen) und der Welt einfach mal die Tür zumachen.

 

Die Kopfhörer sitzen völlig entspannt auf dem Kopf, obwohl sie ja keine kleinen Dinger sind. Aber da drückt nix, da zwickt nix, da stört nix. Selbst bei längerem Musikgenuss merkt man kaum, dass man Kopfhörer auf hat. Hier hat Bose mal wieder gezeigt, was sie können. Oben ist der Kopfhörer leicht gepolstert und die Ohr-Muscheln sind weich und anschmiegsam und trotzdem qualitativ hochwertig.

 

Nervig, das muss auch mal gesagt werden, ist einfach, dass man eine Batterie einlegen muss. Man hat nicht immer eine zur Hand und, okay, die Laufzeit ist lang. Die Laufzeit ist sogar mit 35 Std. angegeben. Ich mag keine Batterien und ich mag den Gedanken nicht, dass ich für den Kopfhörer immer eine griffbereit haben muss ... Dr. Dre z.B. hat sich hier einen wieder aufladbaren Akku einfallen lassen.

 

Der Kopfhörer ist ja an sich selbst erklärend, da muss man nicht viel nachlesen. Aber der Eine oder Andere will vielleicht doch nachschauen, wie man die Batterie einlegt oder Sonstiges. Die mitgelieferte Beschreibung ist in diesem fürchterlichen Landkarten-Format. Hat irgendwer Lust, eine riesengroße Landkarte auseinanderklappen zu müssen, um nach dem winzig kleinen Ort zu suchen? Hier sucht man eben nach der eigenen Sprache. Das Teil ist riesengroß und muss irgendwie auch wieder zusammengefaltet werden. Ich mag diese Landkarten-Beschreibungen nicht und hoffe, dass irgendwann mal jemand drauf kommt, dass sie nerven.

 

Wenn man unterwegs ist, hat man für diesen Kopfhörer ein praktisches Etui, so dass das edle Stück bestens verstaut ist.

 

Die Frage, ob diese Kopfhörer gut oder schlecht sind, stellt sich selbstredend ja gar nicht. Selbstverständlich sind sie gut, nicht nur gut, sondern hervorragend. Sie bieten feinstes, reinstes Klangerleben, gerade auch für Menschen wie mich, die viel, gern, laut, intensiv und ungestört Musik hören (wollen). Die Welt bleibt draußen. Einfach toll.

c) M. / 22.10.2014

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Wie lief der Abend?

 

Emoji-Nachrichten zum LOL, ROFL und WTF

 

riva

 

Emoji's ersetzen Worte ...

 

Wer hätte gedacht, dass wir uns irgendwann via Smileys unterhalten?! Das konnte keiner vorhersehen. Sie sind aber auch zu süß, die Smileys, die wir in unsere Texte einbauen können, wenn wir über unser Smartphone eine WhatsApp oder SMS absetzen. Ich weiß gar nicht mehr, wann ich sie zum ersten Mal entdeckt habe oder wie lang es sie schon gibt. Aber sie sind entzückend. Klein und nett! Und man kann sie ja so vielfältig einsetzen. Wer sie nicht benutzt, ist selber Schuld.

 

Emoji heißen die Smileys, aus denen wir komplette Geschichten machen können. Ich selbst kenne zwar nur sehr, sehr wenige junge Leute, die die Emoji's so einfallsreich wie im Buch nutzen. Aber die dann richtig. Da sitzt man dann oft vorm Handy und weiß nicht Recht, was es zu bedeuten hat. Aber die Versender sind einfallsreich. Da wird nicht mehr viel geschrieben, sondern mehr mit den Smileys gearbeitet. Und heraus kommt meist eine lustige Nachricht, die aber manchmal nicht sofort zu entziffern ist.

 

Oftmals geht's schon gar nicht mehr um den Inhalt, sondern nur noch darum, die Emoji's fantasievoll einzusetzen.

 

Kürzlich wurde mir eine ganze Mail voll mit Emoji's geschickt. Es ging um Filme raten! Man musste die Emoji's so interpretieren, dass am Ende Filmtitel rauskommen.

 

Das Ganze erinnert mich ein wenig an die Bilderrätsel von früher. Da musste man auch Bilder entsprechend interpretieren, dass am Ende etwas Sinnvolles herauskam. Und jeder hat was anderes gesehen.

 

Ähnlich ist's mit den Emoji's. Was wir uns beim Tippen denken, errät der Leser oft erst, wenn wir es ihm erklärt haben. Und dann gibt's meist was zum Lachen!

 

Bin gespannt, wie sich die Emoji's weiter entwickeln.

 

Das Buch zeigt die lustigsten Erfindungen, die man auch oft nur im Kontext versteht. Viele Nachrichten, das hat mich gewundert, sind allerdings unterhalb der Gürtellinie. Für kleinere Kinder ist das Buch deshalb nix! Mich hat’s sehr amüsiert. Und das Eine oder Andere habe ich dann gleich mal versucht nachzumachen. Witzig!

 

c) M. / 23.10.2014

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 Knoblauch gegen Krebs und Blaubeeren für das Herz

 

Jo Robinson

 

riva

 

Was wir schon immer über Obst und Gemüse wissen wollten und was wir wissen sollten …

 

Wenn wir Obst und Gemüse erst einmal eingekauft oder selbst geerntet haben, dann liegt ihr weiteres Schicksal allein in unseren Händen! Je nach dem, wie wir Obst und Gemüse lagern, bearbeiten und kochen, kann ihren Nährwert ruinieren, erhalten oder sogar steigern.

 

Wie's richtig geht, das zeigt uns Jo Robinson in ihrem Buch "Knoblauch gegen Krebs und Blaubeeren für das Herz". Sie erklärt uns, wie wir mit den richtigen Lebensmitteln das Immunsystem stärken und Krankheiten vermeiden können. Es gibt viele neue Forschungsergebnisse, die das, was wir bisher zu wissen glaubten, auf den Kopf stellen.

 

z.B. steigt der Nährwert von Wassermelonen, wenn wir sie vor dem Verzehr einige Tage auf dem Küchentresen liegen lassen. Und Kartoffeln lassen sich ohne jeden Verlust an Nährstoffen sogar wochen- und monatelang lagern, aber Brokkoli verliert schon 24 Stunden nach der Ernte seine schützende Wirkung gegen Krebs. Solche Erkenntnisse und noch viel mehr, bietet uns dieses Buch.

 

Es ist übersichtlich in zwei Hauptteile gegliedert. Der erste Teil widmet sich dem Gemüse, der zweite Teil dem Obst. Jedes Kapitel behandelt eine Frucht oder ein Gemüse.

 

Und in der zweiten Hälfe des Buches widmet sich die Autorin den Lösungen. Wir erfahren, welche heute erhältlichen Sorten noch am meisten Nährwert haben. Die Autorin hat hierfür mehr als eintausend wissenschaftliche Artikel ausgewertet.

 

Mir hat das Buch mit seiner Fülle an Wissen und Erkenntnissen ausgesprochen gut gefallen und weitergeholfen. Ich weiß jetzt mehr über die richtige Lagerung von Obst und Gemüse. Zugegeben, das Buch ist aus meiner Sicht eher für den amerikanischen Markt geschrieben, wie mir scheint, denn viele Obst- und Gemüse-Sorten gibt es hierzulande nicht. Aber das ist egal. Es bietet ein ungeheures, modernes Wissen über die richtige Handhabung von Obst und Gemüse.

c) M. / 29.10.2014

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