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BEEM Germany Dynamic i-Power V2, Dampfbügeleisen mit CERASLIDE BIO-LON CERAMIC Antihaftversiegelung, Lotuspink-Metallic

 

So macht Bügeln Spaß!

 

Dieses Dampfbügeleisen von BEEM hat mir vom ersten Moment an gefallen. Optisch konnte es bei mir sofort punkten. "Lotuspink-Metallic" - das klingt gut ... und sieht in der Realität auch noch richtig gut aus. Sehr stylisch. Sehr glamourös. Sehr jung und modern. Schließlich macht es viel mehr Freude, ein Bügeleisen in die Hand zu nehmen, das einem optisch gefällt und das man gern ansieht.

 

Ein kleiner Kritikpunkt hat sich bei mir beim Einfüllen des Wassers ergeben. Ich finde, dass die kleine, runde Öffnung nicht groß genug ist. Mit der mitgelieferten kleinen Karaffe kann man das Wasser zwar sehr gut einfüllen. Aber man benötigt eben immer dieses kleine Plastikkännchen, das den entsprechenden schmalen Schnabel hat. Direkt vom Wasserhahn oder aus einer größeren Flasche oder Kanne trifft man nicht in das kleine Loch. Aber ein großes Problem ist das nicht wirklich.

 

Denn wenn's dann um's Bügeln geht, zeigt das "DANYMIC-i-Power V2", was es drauf hat. Vom Feinsten! Positiv verwundert hat mich, dass das Bügeleisen gar nicht mal so schwer ist. Die Keramik-Bügelsohle gleitet mühelos und sehr gut über das Bügelgut. Durch die Spitze vorne kommt man auch in Ecken und zwischen Knopfleisten.

 

Am besten finde ich persönlich aber die Touch-Sensor-Automatik. Das ist wirklich modernes Bügeln. Lässt man das Bügeleisen los, schaltet es sich aus. Berührt man es wieder, schaltet es sich ein. Das ist wirklich eine innovative Technik. Das ist zum einen absolut Energieeffizient, anderseits ist es ein riesengroßer Sicherheitsaspekt. Sollte man das Bügeleisen mal versehentlich stehen lassen, schaltet es sich aus. So kann man sich also die bange Frage "Oh, hab' ich das Bügeleisen abgestellt?!", wenn man das Haus verlässt, getrost sparen. Das Dynamic i-Power schaltet von alleine ab.

 

Dampfstoß und Sprühfunktion sind genau so, wie sie sein sollen. Den Dampf kann man via Schieberegler oben so einstellen, wie man ihn braucht.

 

Die Selbstreinigungsfunktion spricht auch für sich. In der beiliegenden Gebrauchsanleitung ist genau beschrieben, wie's geht.

 

Alles in allem bin ich deshalb mit diesem Dampfbügeleisen hoch zufrieden!

 

c) M. / 2.1.2015

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Was will ich – Glück, Erfolg und noch mehr

 

Caroline DeClair

 

Wohlfühl-Lektüre für Frauen

 

Mit ihrem neuen Ratgeber "Was will ich - Glück, Erfolg und noch mehr" hat Caroline DeClair wieder mal ein Füllhorn an verbalen Glückseligkeiten über uns ausgeschüttet. Sie bietet uns mit ihrem Buch viele kleine, verbale, köstliche Häppchen an, die wir uns immer wieder zu Gemüte führen können.

 

Die Autorin verfügt über ein ungeheures Wissen an Psychologie und Esoterik und versteht es, dieses Wissen liebenswürdig und verständlich weiter zu geben. Sie versteht es überhaupt, sich in Worte zu fassen.

 

Und insofern ist aus Ihrem Buch ein wundervoller "Ratgeber zum Wohlfühlen" geworden. Man fühlt sich einfach wohl bei dem Wissen, das Caroline DeClair uns vermittelt. Denn von Seite zu Seite wird klar: WIR können was tun, WIR können so viel tun. Die Psychologie und die Esoterik geben uns unzählige Möglichkeiten an die Hand, wie wir uns in unserer Haut und vor allem in unserer Psyche wohler füllen können. Und die Autorin schöpft hier aus dem Vollen:

 

Im 1. Teil geht es um die Macht die Gedanken, darum, dass Glücklich sein keine Glückssache ist, darum, dass es immer einen Weg gibt und um das Tuning fürs Ich. Caroline DeClair bietet uns auch hier wieder attraktive und unterhaltsame Tests an. Die sind farblich schön gestaltet und teilweise bebildert. Und wie auch bei ihren anderen Büchern gilt auch für diese Tests, dass es sich nicht um irgendeine 0815-Ramsch-"Lebenshilfe" geht, sondern um profundes psychologisch-spirituelles Wissen.

 

Im 2. Teil behandelt die Autorin die Macht des Miteinanders, sie beschreibt, wie wir unsere Menschenkenntnis verbessern können, wie wir andere für uns gewinnen können und auch - ganz wichtig -, wie wir Grenzen ziehen.

 

Im 3. Teil beschreibt sie die Macht der mystischen Methoden, es geht um kosmische Kräfte, um den Zauber der Zahlen und um Sternzeichen und Magie.

 

Die 3 Teile sind übersichtlich in Kapitel untergliedert und so kann man sich wirklich ganz nach Belieben auch einfach ein Thema herauspicken.

 

Es geht immer um "Macht", um die positive Macht, um die Macht, die wir haben, um authentischer leben zu können, um besser zu recht zu kommen und um unser inneres Selbst immer besser zu leben. Und wie wir diese, unsere Macht am besten nutzen, einsetzen und optimieren, das zeigt uns Caroline DeClair in ihrem Ratgeber. Ein positives, aufmunterndes Buch für Frauen!

 

c) M. 2.1.2015

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 Melitta LOOK Selection Kaffeefiltermaschine

 

Klassische Kaffeefiltermaschine von Melitta ...

 

Die "LOOK Selection" ist eine klassische Kaffeefiltermaschine von Melitta.

 

Sie ist "hinten herum" relativ breit, was allerdings in der Handhabung sehr praktisch ist. Der Wassertank ist Halbkreisförmig angeordnet und groß. So kann man sehr praktisch Wasser einfüllen.

 

Der Filter ist ein "Swing-Filter", der sich gut herausklappen lässt.

 

Die Kaffeekanne kann man auch mühelos herausnehmen und wieder hinein schieben. Hier ist alles so gestaltet, dass es zweckmäßig und reibungslos im täglichen Gebrauch ist.

 

Als Besonderheit gibt es hier den "Aroma-Selector". Via einfachem Dreh-Regler oben kann man seinen eigenen perfekten Kaffee wählen. Von mild bis intensiv.

 

Als weitere Besonderheit: Der "Kalk-Alarm". Leuchtet die CALC-Taste dauernd rot, muss das Gerät entkalkt werden. Dabei kann man erst mal den entsprechenden Wasserhärtegrad manuell selbst einstellen, wenn man das möchte. Dafür gibt es drei Stufen. So kann man den "Kalk-Alarm" dem standortbedingten Wasserhärtegrad anpassen.

 

Ebenso kann man sich selbst die Warmhaltezeit einstellen. Wobei in der Beschreibung auch darauf hingewiesen wird, dass längeres Warmhalten auf der Warmhalteplatte den Geschmack des Kaffees verändert. Lang warm gehaltener Kaffee schmeckt nicht so richtig gut, finde ich.

 

Trotzdem gibt's hier die Möglichkeit, die Warmhaltezeit-Einstellung zu programmieren: 20 Min., 40 Min. oder 60 Min.

 

Alles in allem ist die "Look Selection" von Melitta eine sehr klassische Kaffeemaschine. Schlicht schwarz, oberhalb des Filters gibt's eine Edelstahleinfassung, die edel und sehr gut aussieht. Hinten ist sie relativ breit, wodurch sich aber Wasser sehr gut einfüllen lässt. Und die Kanne ist harmonisch in die Mitte gebettet. Wer also eine klassische Kaffeefiltermaschine sucht, wird mit der "Look Selection" nichts falsch machen.

 

c) M. / 3.1.2015

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DEIN WEG - Film

 

Wenn der Weg das Ziel sein soll ...

 

Bei "DEIN WEG" haben wir es nicht mit einem Hollywood-Blockbuster zu tun! "DEIN WEG" ist ein ruhiger, stiller, natürlich auch sehr trauriger Film.

 

Jedenfalls auch ein ruhiger, nachdenklicher Martin Sheen. Sehr sympathisch. Der Beginn der Geschichte ist verschwindend kurz im Vergleich zur ganzen Geschichte: Tom, gespielt von Marin Sheen, über 60, verliert seinen Sohn Daniel (fast 40). Man sieht in kurzen Szenen aus der Vergangenheit, wie er sich mit seinem Sohn unterhält. Der Sohn will eigentlich nur eins: Die Welt bereisen! Sein Vater Tom findet das einerseits dekadent, lernt aber anderseits auch von seinem Sohn, nicht vorschnell zu urteilen.

 

Daniel war auf dem Jacobsweg, als sich der tragische Unfall ereignet hat. Als Tom nach Spanien fährt, um dort Daniel's Sachen zu holen und ihn einäschern zu lassen, hat er plötzlich eine Idee: Er will sich auf den Jacobsweg begeben, mit der Asche seines Sohnes im Gepäck ... Um ihm nahe zu sein, um zu sehen, was der Sohn erlebt hat und vor allem: Um seinen Sohn diesen letzten Weg zu ermöglichen, den er lebendig nicht mehr geschafft hat.

 

So macht er sich also mürrisch, in sich gekehrt und traurig auf den Weg nach Santiago de Compostela. Die Asche seines Sohnes in einer Blechschachtel!

 

Dass er, obwohl Pilgerer, diesen Weg nicht alleine geht, ist klar. So begegnet er zunächst einem Holländer. Der ist einfach nur damit beschäftigt, sich dick zu finden und mit seinen Essgewohnheiten zu hadern.

 

Dann kommt die hübsche, aber spindeldürre Kanadierin hinzu, die wiederum nur einen simplen Wunsch hat: Mit dem Rauchen aufzuhören! Oder steckt da doch mehr dahinter?

 

Später gesellt sich dann noch der Irischer Schriftsteller hinzu. Wie er von sich sagt: "Ich bin von meinem Weg abgekommen". Er hat eine Schreibblockade, aber eigentlich geht es darum, dass er mit seinem (schreibenden) Leben nicht wirklich zufrieden ist und gern was andres schreiben würde ...

 

Die vier marschieren also gemeinsam und doch jeder für sich den Jacobsweg entlang. Wunderschöne Landschaftsbilder gibt es hier zu bestaunen.

 

Tom kann sich erst nicht so recht auf die anderen einlassen, weil er mit sich selbst beschäftigt ist. Und immer wieder sieht er - im Geiste - seinen Sohn. Und genau das wollte er: Auf seinem Weg IHM begegnen. Und überall' streut er ein bisschen Asche! Das finde ich zum einen ein bisschen makaber, aber anderseits nachvollziehbar. Tom will halt Daniel quasi im Tod die Reise ermöglichen. Anderseits hab' ich mich die ganze Zeit gefragt, ob das in Spanien überhaupt erlaubt ist, dass man eine Urne herumträgt. Ob da nicht amerikanische Sitte vereuropäisiert wurde.

 

Aber letztlich spielt das keine Rolle. Jeder der vier geht seinen Weg. Tom hat - vermutlich - den schwersten. Und um ihn geht es ja auch.

 

Der Trauer kann man sicherlich nicht davonlaufen. Aber vielleicht kann man dem Schmerz irgendwie entgegengehen, damit er nicht so weh tut ...

 

Und so marschieren die vier fleißig ... Jeder für seine eigene Sache. Und Tom für Daniel.

 

Wenn ich wüsste, dass ich so interessante Leute beim Pilgern kennen lerne, dann würde ich auch gleich losgehen wollen. Aber so bleibt mit ein wunderschöner, stimmungsvoller, zwar trauriger Film, aber eine Geschichte, die genauso gut das Leben hätte schreiben können. Jeder hat eben sein Päckchen zu tragen. Es kommt nur darauf an, unter der Last nicht zu zerbrechen. Sondern zu erkennen, dass wir nur so viel aufgeladen bekommen, wie wir tragen können ...

c) M. / 4.1.2015

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33 Länder

33 Wochen

33 Jobs

Jan Lachner

riva

 

Junges Europa kompakt!

 

Mit Jan Lachner können wir was erleben! Er nimmt uns mit in 33 europäische Länder. In jedem Land ist er genau eine Woche. Und in jedem Land jobbt er auch während dieser Woche. Also entstehen: 33 Länder - 33 Wochen - 33 Jobs!

 

Sehr schön, unterhaltsam und bildend mit Jan Lachner auf die Reise zu gehen. Egal, ob er sich nun in der Tschechischen Republik als Bierbrauer versucht, als Immobilienmakler in Luxemburg, als Tierpfleger in Estland oder als Fischer auf Malta ... jedes Mal tauchen wir in ein anderes Land ein. Andere Länder - andere Sitten. Und so ist es wirklich in jedem Land total anders.

 

Jan Lachner stellt uns interessante europäische Länder vor: Italien, Belgien, Island, Finnland, Lettland, Slowakei, Ungarn, Rumänien, Monaco und-und-und. Er versteht es, uns Lust auf das Land zu machen und unser Interesse an europäischer Geografie zu wecken.

 

Unterwegs ist er, wie unkomplizierte, kommunikative, junge Menschen heutzutage unterwegs sind: Couchsurfing-technisch.

 

Jedem Land widmet er sich zwischen fünf und sieben Seiten. Am Anfang jedes Kapitels gibt's erstmal ein wenig Landes-Info: EU-Beitritt, Hauptstadt, Fläche, Einwohner, sein Beruf, sein Wohnort. Wie auf einem "Kofferaufkleber" werden diese Daten präsentiert.

 

In der Mitte des Buches gibt's noch ein paar bunte Fotos von Jan's Reisen.

 

Ganz klar: Mir hat Jan's Buch sehr gut gefallen. Ich habe viel über die einzelnen Länder gelernt, geografisch, politisch, wirtschaftlich und vor allem persönlich, nämlich aus seiner Sicht. Europa ist schön. Warum also den Kontinent verlassen, wenn's hier so viel zu entdecken gibt?! Jan macht uns Europa schmackhaft. Dafür sage ich danke! Meine Europa-Reiselust wurde auf jeden Fall geweckt!

 

c) M. / 13.1.2015

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Brot und Tulpen / DVD

 

Wenn Brot und Tulpen zum Glück reichen

 

Ein italienischer Macho-Ehemann, eine langweilige Busreise und ein eintöniges Hausfrauen-Leben, das zuhause wartet ... Kein Wunder, dass Rosalba es als ihr persönliches kleines Abenteuer begreift, als sie auf einem Rastplatz bei eben dieser langweiligen Busreise vergessen wird. Als sie mit ihrem tyrannischen Mann telefoniert, macht dieser ihr natürlich nur Vorwürfe.

 

So beginnt Rosalba's neues Leben. Sie fährt per Anhalter nach Venedig, in die Stadt, in die sie schon immer mal wollte. Eigentlich wollte sie am nächsten Tag zurück fahren. Aber natürlich verpasst sie auch da wieder den Zug. Und als sie in eine Kneipe geht, Essen von einem Mann bekommt und auch gleich noch ein Zimmer, nimmt die Geschichte ihren Lauf ...

 

Natürlich besticht diese Geschichte wieder mal durch einen großartigen Bruno Ganz, der den schrulligen, verdrießlichen, lebensmüden Fernando spielt. Der will sich eigentlich aufhängen. Sein Leben ist fad, trist, langweilig. Bis Rosalba wie ein buntes Vögelchen in sein graues Leben flattert. Und schon sieht die Welt wieder farbiger und fröhlicher aus. Das mag ein bisschen kitschig klingen, ist es aber gar nicht. Denn Bruno Ganz spielt den kauzigen, einsamen Eigenbrötler einfach liebreizend.

 

Während zuhause Rosalba's typischer Italo-Ehemann die Welt nicht mehr versteht, eine Prostituierte bemüht (schließlich darf er das, weil seine Frau ja nicht da ist!) und sie fragt, ob sie eventuell auch bügeln könnte, beginnt Rosalba in Venedig so etwas wie ein neues Leben. Sie entdeckt ihr altes musikalisches Talent zurück, freundet sich mit der Nachbarin an, beginnt in einem Blumen-Lädchen zu arbeiten und dem alten Laden-Besitzer damit eine unbändige Freude zu machen. Rosalba's herzliche Naivität entzückt einfach alle. Und der italienische gehörnte Ehemann dreht derweil zuhaus' am Rad ...

 

Hinzu kommt dann noch der dicke Privatdetektiv, den der Macho-Ehemann anheuert. Der Detektiv findet dann aber in Venedig auch das, was sein Herz wirklich begehrt.

 

Erwähnenswert ist aus meiner Sicht noch Rosalba's jugendlicher Sohn. Er hat lange Haare (in Italien!!!!) und raucht Joints. Außerdem ist er davon überzeugt, dass man im Leben nicht das tun kann, was man will und hat keinen Bock mehr auf Schule. Er ist derjenige, der vermutlich seine Mama am besten versteht ...

 

Und so entfaltet sich eine reizende, nette, italienische Geschichte wie die schöne Blüte einer Amaryllis. Und genauso schön und prall wie die Blüte ist "Brot und Tulpen", herrlich idealistisch, typisch italienisch, kokett anders und trotzdem lebensnah. In der malerischen Kulisse von Venedig tanzen hier Eigenbrötler, Liebessucher, Sinnsucher, Nichtssucher ein gemeinsames Tänzchen. Herrlich!

 

c) M. 14.1.2015

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