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Teddys Märchenstunde

 

Für Teddy-Fans ein Muss, aber

 

... jedem wird es sicherlich nicht gefallen. Denn Teddy polarisiert. Die einen finden ihn super lustig, die anderen können über seine launigen Sprüche gar nicht lachen. Ich gehöre zu denen, die Teddy amüsant finden. Und deshalb hat mir natürlich auch "Teddys Märchenstunde" gefallen.

 

Allerdings muss ich hier gleich eines erwähnen: Die Tonqualität ist seltsam. Manchmal klingt es so, als würde Teddy gemütlich auf  der Terrasse sitzen, während ihm aber der Wind um die Ohren bläst. Ein andermal hört es sich so an, als würde er in einem schaltdichten Raum hocken. Nicht immer ist die Tonqualität vom Feinsten. Und ich habe mich die ganze Zeit gefragt, ob das gewollt oder nur lausig gemacht ist. Ich bin zu keinem Ergebnis gekommen.

 

Alles in allem zaubern diese beiden CD's natürlich gewaltig viele Lacher, Lachkrämpfe, amüsierte Schmunzler und süffisante Mundwinkelzucker ins Gesicht. Denn die Märchen, wie Teddy sie erzählt, sind natürlich einzigartig und einfach super komisch. Das eine oder andere Märchen ist dann auch nicht jugendfrei erzählt. Aber deshalb wohl besonders zum Kichern. "Schneeweißchen und Rosenrot" und "Schneewittchen" sind auf jeden Fall "Erwachsenen-Märchen" - zum Schreien komisch.

 

Allerdings: Treuen Teddy-Hörern wird das eine oder andere Märchen bekannt vorkommen, nämlich aus dem Adventskalender von 2013.

 

Die Auswahl an Charakteren ist nicht zu 100 % ausgewogen. Das sei auch erwähnt. Von "Percy" z.B. gibt's 4 Tracks, von "Antoine" schon 8, von "Carlos" 2 und von "Riedler" nur 1 Track.

 

Egal ... Teddy-Fans kommen auf ihre Kosten und können ihrem Star hier ziemlich lang dabei zuhören, wie er diverse Märchen auf seine Weise zum Besten gibt. Zum Ablachen für Teddy-Fans die richtige Wahl!

 

c) M.,  9.2.2015

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Die Wahrheit über Alberto

 

Die Wahrheit über Alberto ist …

 

... lest selbst! Denn die Wahrheit über ihn ist aus meiner Sicht zweifelsohne sehr spannend, sehr modern und interessant. Ich gestehe: Ich hätte das nicht unbedingt gedacht. Für mich war er mehr oder weniger, bevor ich dieses Buch gelesen habe, einer von vielen. Einer halt, der die erfolgreiche Plattform YouTube für sich entdeckt und in bester Manier genutzt hat. Wie es eben viele tun. Aber Alberto war einer der ersten YouTube Stars und ein moderner Selfmade-Man, der von Anfang an seinen Weg gegangen ist; über Stock und Stein, über viele Hürden und Hindernisse, aber immer unbeirrt. Und so sieht eine moderne Karriere eben heute aus!

 

Seine Herkunft ist so skurril wie sein ganzes bisheriges Leben. Und das alles macht ihn natürlich zu dem, der er geworden ist. Er ist ein Getriebener. Ein unruhiger Geist. Ein "schneller Lebemann", der keine Zeit verschwenden will, der lieber auf der Überholspur dahinbraust, auch wenn er dort Gefahr läuft, von der Spur abzukommen. Am Ende will er nicht nur seinen Spaß haben, sondern auch so leben, wie es ihm gefällt.

 

Das war ihm nicht von Anfang an möglich. Das Paar, das ihn adoptiert hat, hat ihn, als er 16 war, "auf die Straße gesetzt". Wobei man das so auch wieder nicht sagen kann. Aus meiner Sicht haben sie ihm so das Leben ermöglicht, das er führen konnte. Und ein außergewöhnlicher Mensch lebt meistens auch ein außergewöhnliches Leben.

 

Und so war Alberto quasi ab seinem 16ten Lebensjahr auf sich selbst gestellt. Natürlich nicht ganz, seine Eltern haben ihn ja noch unterstützt, aber waren der Meinung, dass er besser alleine lebt. Und auch, wenn er damit immer wieder hadert, so bin ich fest überzeugt davon, dass er nur der geworden ist, der er ist, weil er eben dadurch doch seine Möglichkeiten voll entfalten konnte.

 

Er ist im Leben doch immer wieder den richtigen Menschen begegnet, auch wenn er - wegen seiner Erfahrungen als Baby - nicht wirklich beziehungsfähig ist. Aber Alberto habe ich durch dieses Buch als jemanden kennen gelernt, der sich selbst ziemlich gut einschätzen kann und vor allem ehrlich ist. Auch, wenn diese Ehrlichkeit manchmal vielleicht unschön ist. Aber er erkennt sich selbst. Und das ist doch schon die halbe Miete.

 

Und so wird er, da bin ich sicher, sein Leben weiterleben, wie es sich für einen Alberto gehört: Aufregend, zielstrebig, immer auf der Suche nach was Neuem, ehrlich und vor allem schnell! Viel Erfolg weiterhin, Alberto! Bleib', wie du bist!

 

PS: Und als nettes Gimmick gibt’s in dem Buch übrigens durchgängig kleine Fernsehgeräte, in die ein Barcode eingebettet ist. Mit einem modernen Smartphone kann man den Code scannen und landet dann gleich auf YouTube! Außerdem präsentiert uns Alberto das – aus meiner Sicht – weltbeste Rezept für selbstgemachte Chicken Wings!

 

c) M., 9.2.2015

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Sex bitte nur in der Suite – Carsten K. Rath

 

What happens in the Suite, stays in the Suite

 

Es ist doch so: Eine Suite in einem Luxushotel können sich nur die wenigsten leisten. Aber: Wir haben alle so unsere Vorstellungen. Und viele von uns würden gerne mal hinter den Schleier einer Hotel-Maschinerie blicken. Und genau das ermöglicht uns Carsten K. Rath mit seinem Buch „Sex bitte nur in der Suite“.

 

Er gewährt uns nicht nur Einblicke in das oft schillernde Hotel-Leben von Stars und Sternchen. Er erzählt uns auch, wie er sich von ganz unten nach ganz oben gearbeitet hat. Denn Carsten K. Rath ist kein Mann, der mit dem Silberlöffel im Mund auf die Welt kam. Er wurde vom Tennislehrer zum Rezeptionist und schließlich zum Hotelier. Aus ganz eigenen Stücken. Und fürwahr Stück für Stück. Sein Weg führte ihn von Grafenbruch nach Hirtenzarten und schließlich in die große weite Welt hinaus. Über Frankfurt und Johannesburg, Kapstadt und Peking zurück nach Deutschland nach Berlin und Dresden und so weiter.

 

Eine klassische Selfmade-Karriere vom Kellner zum Hotelier. Eine ansehnliche, beachtliche Karriere. Und wie schafft man das? Carsten K. Rath machte es uns vor: Er zögerte nicht, Ideen umzusetzen, er tat es einfach. Er überlegte nicht, ob er Kompetenzen überschritt, sondern setzte einfach um, was seiner Meinung nach für den Gast gut war, er dachte nicht darüber nach, sondern machte es einfach so, wie er es für richtig halt. Ein Macher eben, ein mutiger, charismatische Macher.

 

Und so beschert er uns mit seinem Buch einfach eine riesengroße Freude. Weil wir so unseren Voyeurismus ein bisschen befriedigt bekommen. Wir dürfen lesen, wie sich manche Rockstars und „Künstler“ in Hotels aufführen, was sie alles in ihren Suiten anrichten … oder eben auch andernorts im Hotel. Aber selbstverständlich nennt er keine Namen. Interessant allemal auch zu lesen, wie er Hotels aufbaut und wieder auf Vordermann bringt, z.B. das Adlon in Berlin und das Kempinski in Dresden.

 

Hotels haben einen ganz besonderen Charme, eine spezielle Aura. Und diese Magie beschreibt uns Carsten K. Rath in seinem Buch sehr genau. Es darf geschmunzelt und gestaunt werden. Er öffnet uns die Türen zu Hotel-Geheimnissen, aber nur so weit, dass unsere eigene Fantasie auch noch was zu tun hat. Getreu dem Motto: What happens in the Suite, stays in the Suite! …

 

c) M. / 12.2.2015

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Das Haus am Fluss

Tanja Heitmann / blanvalet

Das unglaubliche Geheimnis der Rubinnadel" ... oder nur "Rubinnadel" hätte man das Buch meiner Meinung nach nennen können. Das hätte dann - aus meiner Sicht - eher widergespiegelt, worum's genau geht ... Und so eine Rubinnadel ist - als solches - nun nicht gerade wirklich spannend ... Aber darum rankt sich ein Geheimnis ... und das ist ... hm ... lang und anspruchsvoll.

 

Ich finde: Die Geschichte verlangt viel vom Leser. Man muss dabei bleiben, wenn man komplett in die Geschichte eintauchen will. Man muss sich auf die Story einlassen. Und zwar komplett, ganz und gar und mit Haut und Haar. Und genau dann, und vermutlich nur dann, entpuppt sich eine Geschichte, eine Familien-Geschichte, die interessant und gut lesbar, aber nun auch nicht wirklich spektakulär ist. Und dafür, dass das Buch so viel von einem verlangt, gibt es zu wenig. Das ist zumindest so mein Eindruck nach - puh - fast 600 Seiten ... Aber ich hab' durchgehalten!

 

Und auf jeden Fall - das möchte ich dem Buch zugute halten - hat es mich doch tagelang unterhalten. Und darum geht es: Um Unterhaltung. Die Geschichte ist weder besonders intellektuell, noch hochgradig einzigartig. Sie IST ... und sie auch ganz okay. Und sagen wir mal so, diesen Aspekt sollte man auch nicht aus den Augen lassen: Eine Witwe, die urplötzlich ihren Mann verloren hat und dann mit Kind allein zurück bleibt und erst mal nicht weiß, wie ihr Leben weiter gehen wird, die wird sich vielleicht sogar in diesem Buch wiederfinden.

 

Marie versucht also vor der Erinnerung - die Trauer um ihren Mann - mit ihrem Sohn zu flüchten. Sie zieht in ein mysteriöses Haus in Tiedewall. Die Landschaft ist rau und schroff, das Haus noch mehr spooky, als erwartet. Das Obergeschoss nämlich ist nicht zugänglich. Marie's mufflige Großtante Marlene will nicht, dass irgendjemand das Obergeschoss des Hauses betritt. Und natürlich ist das dann ganz besonders spannend.

 

Es dauert natürlich, bis das Geheimnis gelüftet wird. Und unterdessen - wir ahnen es schon - lernt Marie ihren Nachbarn näher kennen. Und in der Geschichte springt Frau Heitmann immer wieder zurück in die 1920er und 1940er Jahre. So wird quasi mit der Lüftung des Geheimnisses gleichzeitig die Geschichte von damals erzählt, wie sie wirklich war und wie sie - nach und nach - von Marie entdeckt wird.

 

Und in der Vergangenheit gab es eine tragische Liebesgeschichte, der Marie mehr und mehr auf die Schlieche kommt. Und so schließt sich am Ende der Kreis und die Geschichte ist so eine runde Sache.

 

Tanja Heitmann ist sehr schreib- und Wort verliebt. Das Haus und die Landschaft und auch die Protagonisten kann man sich sehr, sehr gut vorstellen. Aber sie scheint mir auch ein wenig zu sehr Dialog verliebt. Es soll nicht zynisch klingen, wenn ich meine, dass sich "Das Haus am Fluss" als Vorlage für den nächsten Pilcher-Film ganz gut eignen würde. Eine lange Geschichte also, die unterhält und mit der man sich eingehend beschäftigen kann, die unterhält, die auch gar nicht schlecht ist, aber aus meiner Sicht ein wenig zu lang. So gesehen könnte die Haus-am-Fluss-Geschichte sogar eine Film-Trilogie werden ... Für den Sonntag Nachmittag, wenn sonst nix kommt und einfach für die seichte Unterhaltung. Ganz okay, aber nicht herausragend. Meine Meinung ...

 

c) M. / 18.2.2015

 

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Dirt Devil YAZZ 3 Staubsauger

 Bei diesem Dirt Devil muss man - so finde ich - das Preis-/Leistungsverhältnis stark ins Kalkül ziehen. Und genau das ist eigentlich aus meiner Sicht völlig in Ordnung und absolut akzeptabel. Für einen sehr hochwertigen Staubsauger mit einer besseren Energieeffiziensklasse und aus einem hochwertigen Material muss man mehr ausgeben.

 

Aber für den "normalen Haushalt" ist dieser Dirt Devil wirklich absolut in Ordnung. Die Saugleistung ist beachtlich und sehr gut. Die Lautstärke ist - nun ja - nicht gerade absolut leise. Typische Staubsauger-Lautstärke, würde ich sagen.

 

Wovon ich enttäuscht bin, ist die "Parkett-Bürste". Schade, denn genau die könnte ich ziemlich gut gebrauchen. Aber während die normale Bürste sehr gut sitzt, passt die Parkett-Bürste nicht richtig. Sie rutscht dauernd runter. Nach dem dritten Versuch hab' ich es aufgegeben.

 

Die kleine Bürste für Möbel ist auch prima, sie sitzt gut und hat ein kleines Drehgewinde.

 

Für den Preis dann doch ein relativ hochwertiges Material. Mit einem Dyson Staubsauger, meine ich, kann man grundsätzlich nix falsch machen. Die von Dyson entwickelte Zyklon-Technologie ist - aus meiner Sicht - doch immer noch die beste. So was wie "Beutel" gehört der Vergangenheit an.

 

Mit Energieeffiziensklasse C gewinnt dieser Dirt Devil jetzt nicht wirklich den Energieeffizienzpreis. Aber, wie gesagt, das Preis-/Leistungs-Verhältnis stimmt hier. Der Staubsauger ist gut. Will man einen sehr guten, muss man zwangsläufig tiefer in die Tasche greifen.

 

c) M. 19.2.2015

 

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Sonst wird dich der Jäger holen

 

Ein Thriller von

NICOLE LAHR

 

LIVING ROOM PUBLISHING

 

Was für eine verstörende Geschichte …

 

so, wie es sich für einen wirklich guten Psychothriller gehört! "Sonst wird dich der Jäger holen" hat mich gefesselt, wie schon lange kein anderer Thriller mehr ... Und dabei ist die Geschichte wirklich ganz besonders krass, wirklich krass ...

 

Alles dreht sich mehr oder weniger um Georg, er ist ein eher ruhiger Mann, Architekt, seit 15 Jahren mit Marie verheiratet. Sie liebt er abgöttisch ...

 

Und dann passiert etwas, mit dem er nicht rechnet: Er findet einen Schwangerschaftstest, den sie gemacht hat ... Seine Welt gerät aus den Fugen. Die beiden wünschen sich schon so lang ein Kind. Aber ... Wären da nicht diese Zweifel. Wäre da nicht dieser Schatten. Wäre da nicht die Vergangenheit. Nihil fit sine causa. Nichts geschieht ohne Grund ...

 

Die Geschichte läuft nicht gleich rund, finde ich. Am Anfang muss man sich ernst hineinfinden. Das dauert ein Weilchen. Etwas schwer - offen gestanden - fällt hier auch das Lesen, denn das Buch kommt ohne Absätze daher. Es ist wirklich dicht bedruckt. Das erschwert das Lesen. Zudem wird das, was Georg denkt, kursiv geschrieben. Und Georg denkt viel!

 

Aber ist man erst mal in der Story drin und hat sich über das dicht Bedruckte hinweg gesetzt, entpuppt sich hier eine wirklich gruslige Geschichte, die ihresgleichen sucht.

 

Eine schlimme, brutale Kindheit kann man halt oft nicht so leicht abschütteln. Sie steckt manchmal tief vergraben in einem Menschen und macht ihn zu einer anderen Person. Und grausame Erlebnisse in der Kindheit sind manchmal in einem wie in einer Kapsel eingeschlossen. Und wenn die äußeren Ereignisse es scheinbar nötig machen, kann diese Kapsel platzen - und ein Unglück geschieht.

 

 

Für Georg und Marie scheint auch noch alles in Ordnung, als sie am Morgen - wie jeden Tag - gemeinsam Frühstücken. Dann hören sie aber schon, dass sich draußen ein Sturm zusammenbraut. Und dieser Sturm ist natürlich eine Metapher für das, was dann geschieht.

 

Bei dieser Geschichte darf man auf keinen Fall zu viel verraten. Denn sie lebt genau von diesem Überraschungsmoment. Lange Zeit ist nicht klar, was mit Georg los ist, als er einen Autounfall hat und schließlich in einem dubiosen Jagdhaus landet. Dort treiben sich wiederum seltsame Gestalten herum. Und wir torkeln mit Georg durch dieses düstere Haus und auch durch Georg's düstere Vergangenheit ...

 

Nicole Lahr ist es hier - aus meiner Sicht - meisterlich gelungen, eine kranke, gespaltene Persönlichkeit darzustellen. Mit all' ihren Tiefen, Abgründen, Schrecklichkeiten und eingeschlossenen Kindheitserlebnissen. Und ganz am Ende dreht sich die Geschichte dann noch mal ...

 

Chapeau! So einen mitreißenden, beklemmenden Psychothriller hab' ich lang nicht mehr gelesen. Die Geschichte ist durchdacht, rund und psychologisch versiert. Auch deutsche Autoren können Psychothriller! Weiter so ...

 

c) M. 23.2.2015

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Das unwahrscheinlich geheime Tagebuch vom kleinen Schwein

 

emer stamp 

 

Und die Moral von der Geschicht‘ …

 

glückliche Schweine isst man nicht ...

 

Dass das Buch im Heimatland gehypt wird, hierzulande aber keinen großen Beifall findet, liegt für mich eindeutig an der grauenvollen Übersetzung. Das tut mir für das Buch eigentlich sehr, sehr Leid. Denn "Das unwahrscheinlich geheime Tagebuch vom kleinen Schwein" ist nicht nur irgendein doofes Comic-Buch, es erzählt eine durchaus gesellschaftskritische Geschichte.

 

Aber, ich muss es nochmal sagen, die Übersetzung ist hundsmiserabel. Anders vermag ich das nicht auszudrücken. Man hat sich hier für eine, wie soll man das ausdrücken, naiv-infantile Sprache entschieden. Das soll wohl irgendwie Kind- oder Jugendgerecht wirken. Aber für mich ist die Ausdrucksweise holprig, ungelenk, sehr gestellt und unglücklich gewählt. Denn Kinder könnten so glauben, dass das die "richtige" Ausdrucksweise ist.

 

Aus meiner Sicht hätte man sich bei der Übersetzung eventuell für einen Dialekt entscheiden müssen. So, wie man das im Original ja auch gemacht hat. Deshalb: Übersetzung misslungen, aber: Geschichte ganz gut. Eine lustig erzählte Story mit einer Botschaft ... emer stamp wird sich vermutlich wundern, warum ihr Buch in Deutschland nicht genauso gehypt wird, wie in ihrem Land. Grund: Siehe oben!

 

Die Geschichte ist schrullig-witzig. Das Schwein liebt eigentlich seinen Bauern, von dem es täglich Essen bekommt. Aber schon bald merkt es, dass der Bauer und seine Frau ja eigentlich nur eins wollen: Es mästen und dann schlachten. Als dem Schwein das klar wird, ist es sehr, sehr, sehr traurig. Daraufhin schmiedet es einen Plan. Mit der selbst gebauten Trakete fliegt es ins Weltall zum Pluto. Aber, Mist, das Navi hat sich vertan, schließlich landet das Schwein im "Gartencenter Pluto" und verwechselt Gartenzwerge mit Außerirdischen. Aber das Schwein ist einfallsreich ...

 

Kurz und gut: Es geht darum, dass das Schwein nicht aufgegessen werden möchte und alles versucht, um der Schlachtung zu entkommen. Das ist doch eine Botschaft, oder? Und genau darum geht es ja. Und diese gesellschaftlich relevante Geschichte wird hier lustig erzählt ... aber eben übelst gruslig übersetzt ...  emer stamp: sorry for that!

 

c) M. 25.2.2015


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SANITAS

Glas-Diagnosewaage

SBF 08 

Sanitas hat eine ausgewogene und reichhaltige Produktpalette, was Waagen betrifft. Da ist für jeden Geschmack was dabei.

Besonders bei dieser Diagnosewaage ist der große Anzeige. Die ist wirklich gut zu lesen. Die Zifferngröße beträgt 38 mm. Das ist ausreichend. Wobei man sich auch hier für schwarze Schrift auf grünem Hintergrund entschieden hat. Ich denke mir, dass man den Kontrast noch hätte besser wählen können.

Optisch, qualitativ und haptisch ist die Diagnosewaage ein Highlight und gelungenes Produkt: Robustes Sicherheitsglas, Elektroden aus gebürstetem Edelstahl und mit Ein-/Ausschalt-Automatik. Betritt man die Waage, geht's auch schon gleich los. Die Waage misst sofort.

Allerdings war ich überrascht, dass die Wiegeergebnisse bei mir variiert haben. In einem Bereich von +/- 400 Gramm, war bei mir alles dabei. Und wenn man gerade eine Diät macht, dann ist das durchaus ausschlaggebend. Das Wiegeergebnis war, warum auch immer, bei mehrmaligem nacheinander Wiegen nicht identisch!

Bis zu 10 Personen kann man hier quasi einbuchen. Man gibt Größe, Alter, Geschlecht, Aktivitätsgrad ein und erhält dann das Gewicht, Den Körperfettanteil, Wasseranteil, Muskelanteil und natürlich den Body-Mass-Index. In der Beschreibung gibt's dann auch entsprechenden Listen, in denen man seine Werte einordnen kann.

Das Setting muss hier via Druckknöpfe hinter der Waage vorgenommen worden. Da musste ich erst mal suchen, wo die Knöpfe sind.

Fazit: Die Diagnosewaage bietet also, wenn man alles eingestellt hat, sämtliche relativen Körperdaten. Gut auch, dass die Daten nicht gleich verschwinden, sondern nochmal angezeigt werden. So kann man sie z.B. notieren. Die Qualität ist hochwertig. Die Waage sieht sehr modern aus. Dass das Wiegeergebnis bei mehrmaligem hintereinander Messen nicht identisch war, ist möglicherweise meinen alten Parkettböden geschuldet. Vielleicht. Jedenfalls wird hier darauf hingewiesen, dass ein fester Bodenbelag Voraussetzung für eine korrekte Messung ist.

 c) M. 28.2.2015

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