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SWISSINNO Mücken-Stop Laterne

 

Ganz nette Laterne…

 

... die noch netter aussehen würde, wenn sie vorne oben nicht den Schriftzug SWISSINNO tragen würde. Okay, Produktplacement, aber doch schon ziemlich groß, finde ich. Man hätte ja auch ein Wort wie "summer", "sun", "peace", "freedom", "light", "happiness", "candle" oder etwas in der Art verwenden können, irgendein Wort mit einer positiven Ausstrahlung. So prangert halt das Firmenlogo auf der Laterne.

 

Man kann die Laterne nicht nur mit dem Mückenstop-Plättchen, das man oben reinschiebt, verwenden, sondern einfach auch ohne. Die Glasscheiben sind matt und mit dem Teelicht innen spenden sie ein angenehmes, warmes Kerzenlicht.

 

Alles wirkt recht stabil und wertig. Das Teelicht wackelt nicht, sondern ist fest in einer Halterung drin. Das kleine Türchen hat einen kleinen Magnetverschluss und hält so auch fest. Das Anti-Mücken-Plättchen lässt sich oben gut einschieben und sitzt dann auch fest. Den kleinen Tragegriff, der darüber ist, kann man aufstellen oder abklappen. Das ist ganz nett gelöst.

 

Die Laterne ist in schwarz gehalten und ohne, dass es despektierlich klingen soll, kann man die Laterne auch als Grab-Laterne verwenden, gerade eben auch, weil es sich ja um ein Outdoor-Objekt handelt. Der Geruch mit dem Anti-Mücken-Pad ist völlig okay und in lauen Sommernächten ein absoluter Gewinn. Mit einer Höhe von ca. 15,5 cm ist die Laterne nicht wirklich groß, aber hat meiner Meinung nach das richtige Maß.

 

Alles in allem ist das Mückenstop Laternen-Set ein brauchbares Produkt, wertig verarbeitet und vielseitig verwendbar.

 

c) M. / 3.3.2016

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Russell Hobbs Nutri Boost Multifunktionsmixer

 

Schnelles, effektives Gerät mit viel brauchbarem Zubehör...

 

Der "Nutri Boost" Mixer von Russel Hobbs kann definitiv schon was. Er hat genug Power, um Früchte und Gemüse in Sekunden klein zu häckseln und Smoothie oder Suppe draus zu machen. Einfach alles rein in den Behälter, Mixer-Messer aufgeschraubt, auf das Unterteil drauf geschraubt und Stecker in die Steckdose ... zack ... geht auch gleich los ...

 

Und hier gibt's von mir gleich einen Kritikpunkt, den einzigen allerdings. Aber ein Mixer, der gleich los legt, wenn man den Stecker in die Steckdose schiebt?! Hm, ich gebe zu, das ist nicht wirklich mein Ding. Ich hätte doch ganz gern einen An-/Ausschaltknopf bzw. -regler. Ich denke, das wäre machbar. Und das wär' dann irgendwie auch sicherer. Denn so ist der "Nutri Boost" in meinen Augen schon ein bisschen ein Höllengerät, das seine Schnipsel-Arbeit sofort beginnt, wenn der Stecker in der Steckdose ist.

 

Gut, die Gummi-Füße sind wirklich saugstark und stabil. Umkippen kann das Teil nicht. Mit den Füßchen saugt der Mixer sich fest und steht auch entsprechend fest. Aber ein komisches Gefühl ist es schon, wenn's gleich losgeht, sobald der Stecker die Steckdose erkannt hat. Und zum Stecker raus ziehen sollte man ja eigentlich beide Hände benutzen. Da kann man dann nur hoffen, dass die Saugfüßchen auch halten. Kurzum: Das trifft nicht meinen Geschmack. Lieber manuell Ein-/Ausschalten.

 

Bei mir gab's gleich einen Soja-Cappuccino-Bananen-Smoothie. Zweifelsfrei: Super aromatisch und gut. Der Smoothie war schön locker und schmeckte angenehm "aufgeschlagen" und war cremig.

 

In der Bedienungsanleitung sind nebst der selbigen dann auch noch ein paar Rezepte zu finden: Lauch- und Kartoffelsuppe, Kürbissuppe, Koriander-Pesto und diverse Smoothies. Find' ich richtig klasse, dass gleich ein paar Rezepte mitgeliefert werden. Super!

 

Klasse natürlich auch das ganze Zubehör, kleine Becher, große Becher, Reisedeckel mit Trinköffnung, geschlossener Deckel, Streudeckel ... Da ist viel Sach' dabei, das man sehr gut verwenden kann.

 

Wer also ein schnelles, effektives Gerät mit viel brauchbarem Zubehör möchte, der ist mit dem "Nutri Boost" gut versorgt!

 

c) M. /  3.3.2016

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UNGLÄUBIGES

STAUNEN

Über das

Christentum

NAVID KERMANI

C.H. Beck

 

Ein Buch zum (Mit-)Staunen…

 

Schwierig - zugegeben -, zumindest für mich, herauszufinden, was Navid Kermani uns mit seinem Buch "Ungläubiges Staunen" nun wirklich, wirklich sagen will. Vielleicht fehlt mir - auch zugegeben - einfach die Intelligenz, vielleicht bin ich nicht schlau, nicht studiert, nicht intellektuell, nicht gelehrt genug. Aber ich muss einfach, da ich ehrlich sein will, nach dem Lesen  dieser durchaus ungewöhnlichen Lektüre bekennen, dass ich aus dem Buch nicht ganz schlau geworden bin.

 

Das heißt allerdings mitnichten, dass es schlecht ist, ganz im Gegenteil. Vielleicht ist das ja auch genau so gewollt, dieses: Mach' dir kein Bild, dieses eher "Unwissen" in Betrachtung eines Kunstwerkes, das ein anderer geschaffen hat. Denn: Wenn er uns nicht selbst sagt, was er damit ausdrücken wollte, dann können wir selbst nur individuell interpretieren. Und wenn der Künstler dann auch noch ein surreales Kunstwerk geschaffen hat, eines, das sowieso nicht von vornherein klar preis gibt, was es ist und will, dann, ja dann, findet das Interpretieren niemals ein Ende. Dann wirft eine Frage die nächste auf. Dann können wir einfach nie fassen, was irgendwie unfassbar ist. Oder glauben, was "unglaubwürdig" ist? Bezieht er das Wort "ungläubig" in dem Titel seines Buches nun auf den Unglauben, also etwas nicht zu glauben oder darauf, wie "unglaublich" etwas ist, im Sinne von: Da schau her! Auch das wird ein Mysterium bleiben.

 

Und genauso ratlos und irgendwie durcheinander, wie mich dieses Buch entlassen hat, hangelt sich Navid Kermani in diesem Buch von Kunstwerk zu Kunstwerk. Auch er steht genauso fassungslos, aber interpretierwillig vor christlichen Gemälden und betritt staunend Kirchen und nimmt skeptisch, aber bemüht, objektiv zu bleiben (oder doch nicht?) an Messen teil, beobachtet ungläubig (?) Betende, Nonnen, Mönche, Brüder und Schwestern. Immer bereit, diesen einen Moment zu erleben, dieses Besondere zu spüren, das wirklich Wahre im Christentum aufzuspüren.

 

Am Ende bleibt aber ein total subjektives Betrachten all' dessen. Und so soll's ja auch sein. Eines ist unbenommen: Der Schreibstil von Navid Kermani ist mitreißend, individuell, perfekt oder perfektioniert, einzigartig und so besonders, dass man ihm Wort für Wort, Zeile für Zeile, Seite für Seite nur zu gern folgt. Er ist ein bisschen wie ein Verführer mit seiner geschliffenen, gebildeten Sprache, der aber dennoch oder gerade deshalb das Sarkastische, das Witzige und auch das Persönliche keinesfalls fehlt. Am Ende eines jeden Kapitels fragt man sich: Und was hat er nun gesagt? Was meint er? Egal, wir haben uns verführen lassen - von seiner wunderschönen Sprache.

 

Wir folgen ihm hier also von Gemälde zu Gemälde, das er staunend betrachtet. Und er präsentiert uns seine individuellen Interpretationen, ungewöhnlich, intelligent, manchmal weiß man nicht, ob er es ernst meint. Aber auch egal. Es kommt vor, dass seine ganze religiöse Philosophie durchwirkt ist von all' zu banal Menschlichem: Seine persönliche, momentane Erlösung findet er an einer Stelle nur, indem er eine Bar findet, in der er Wasser lassen kann, was er dringend muss. Und gelernt hat er: Keinesfalls und niemals AN einer Kirchenmauer! Aber die Bar ist dort ja oft nicht fern, wo ein sakrales Gebäude ist.

 

Ist das etwa die Botschaft? Vielleicht. Vielleicht auch nicht. Spielt auch keine Rolle. Denn schlau können wir aus dem Buch auch werden, z.B. bei so einem Zitat eines zurückgetretenen Papstes: "Große Dinge werden durch die Wiederholung nicht langweilig. Nur das Belanglose braucht die Abwechslung und muss schnell durch anderes ersetzt werden. Das Große wird größer, indem wir es wiederholen und wir selbst werden reicher dabei und werden still und werden frei." Ja, neidisch ist er ein bisschen auf einen Papst, der solche Sätze sagt.

 

Und vielleicht brauchte Navid Kermani ein wenig Abwechslung. Das zumindest ist ihm gelungen. Und "das Große" sind die unfassbaren Gemälde, die er staunend betrachtet. Unfassbar bleiben sie, auch nach dieser Lektüre. Und so soll es ja auch sein. So können wir sie immer wieder betrachten, ohne, dass uns jemals langweilig wird …

 

c) M. / 8.3.2016

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Another Pair of Shoes PatriciaaE

Damen Plateau Pumps

 

Passt perfekt, wenn …

 

... da nicht die glatte, rutschige Sohle wäre. Und das ist ja leider oft das Problem bei hochhakigeren Schuhen. Und ich wundere mich, dass es immer noch weitaus mehr Pumps mit rutschiger Sohle gibt, als welche, bei denen man vorgesorgt hat. Denn schließlich will Frau ja keine peinliche Bruchlandung auf's Parkett legen.

 

Aber ich mach' das jetzt einfach mal von Preis abhängig. Dieser Schuh kostet keine 40,- Euro, passt -mir- aber ansonsten nahezu perfekt. Da kann man dann schon noch ein paar Euros investieren und sich unten eine rutschfeste Gummisohle drauf machen lassen.

 

Denn ansonsten überraschen mich diese Plateaupumps positiv. Es muss nicht immer Leder sein! Aber bei vielen Fake-Leder-Schuhen drückt's einfach hinten und vorne und seitlich auch noch. Das ist hier nicht der Fall. Tatsächlich reibt der Schuh hinten nicht, was bei mir oft der Fall ist, sondern hat bei meinem Fuß eine perfekte Passform. Wie für mich gemacht. Und innen reibt oder schabt auch nichts. Da ist er gut verarbeitet. Und die Innensohle ist auch angenehm weich.

 

Aussehen tut der Schuh in meinen Augen absolut klassisch und sehr, sehr hübsch. Mag auch daran liegen, dass er wie für meinen Fuß gemacht zu sein scheint. Auf Teppich laufen ist auch gar kein Problem, aber wehe, der Untergrund ist auch noch glatt, dann kann der Schuh nicht mehr mithalten. Dann wird er kurzfristig zum Sitz-Schuh degradiert. Macht aber auch da eine gute Figur!

 

Ich muss also ganz einfach unten eine sichere, rutschfeste, dünne Gummisohle drauf machen lassen, dann sind diese Pumps für mich perfekt. Schön anzusehen, absolut klassisch in der Form und perfekt für "normale" Füße, weiches Innenleben und guter Sitz! Aus meiner Sicht wäre es vermessen, für unter 40,00 Euro mehr zu erwarten!

c) M. / 9.3.2016

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Medisana NM 870

Nacken-Massagekissen

 

Batteriebetriebenes Vibrations-Nacken-Kissen … praktisch auch zum Mitnehmen!

 

Mittlerweile habe ich schon einige Nacken-Massagekissen ausprobiert. Vorgezogenes Fazit: Das perfekte Nacken-Massage-Kissen gibt es nicht, kann es aus meiner Sicht auch gar nicht geben oder halt irgendwann.

 

Aber dieses Kissen eignet sich aus meiner Sicht vor allem für unterwegs. Es ist unglaublich praktisch und leicht mitzunehmen. Man knüllt es zusammen, packt es in das kleine, rückwärtig eingearbeitete Säckchen und hat so -bei Bedarf- ein angenehmes Nackenkissen dabei, das auch noch vibriert.

 

Denn: Diese Illusion, dass so ein Nackenkissen richtig massieren kann, hab' ich schon längst aufgegeben. Es ist eher eine Vibration oder wie's in der Produktbeschreibung steht: Eine Vibrationsmassage, etwas anderes kann es gar nicht sein. Für mich völlig okay.

 

Das Säckchen ist hinten im Kissen eingearbeitet, sehr schlau gemacht. Will man das Kissen in Gebrauch nehmen, rollt man das Säckchen zusammen und schiebt es hinten in das kleine Reißverschlussfach, macht es zu, zack, kein Säckchen mehr zu sehen.

 

Die Batterien werden erfreulicherweise mitgeliefert und die lassen sich auch leicht einlegen. Auch das Batteriefach ist in einem kleinen Reißverschlusstäschchen versteckt. Dass es mit Batterie funktioniert und somit cordless ist, prädestiniert es dazu, mitgenommen zu werden oder eben dort zu verwenden, wo Strom fern ist. Find' ich extrem praktisch. Und endlich, endlich kein lästiges Kabel mehr im Weg.

 

Das Material ist herrlich weich, sehr, sehr flauschig und angenehm, fühlt sich gleich gut an, wenn man es um den Hals legt. Den An-/Aus-Knopf kann man gut bedienen. Am besten verwendet man das Vibrationskissen, indem man sich bequem auf's Sofa etc. chillt und mit Kissen anlehnt. Denn wenn es keinen Widerstand hat, bewegt es sich durch die Vibration unweigerlich ein wenig. Angelehnt klappt's am besten.

 

Natürlich funktioniert eine Vibrationsmassage, die man dann noch dazu nah am Ohr hat, nicht geräuschlos. Klar hört man den kleinen Motor arbeiten und klar kann schon mal das ganze Köpfchen vibrieren. Da ich schon einige Nackenmassagekissen ausprobiert habe, ist das jetzt nichts Neues für mich, sondern erwartet.

 

Alles in allem bin ich mit dem Nacken-Massagekissen sehr zufrieden. Das Material ist flauschig und kuschlig, die Vibration ist stark, das Kissen hat - zum Glück - kein Kabel und kann problemlos in dem eingearbeiteten Säckchen zum Mitnehmen verstaut werden. Neues Lieblings-Kuschelkissen für den Nacken. Ganz klar: Besser mit als ohne! Ich mag’s.

 

c) M. / 9.3.2016

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COBAIN

MONTAGE OF HECK

DIE LEBENS-COLLAGE

DES KURT COBAIN

 

Manchmal genügt es nicht, geliebt zu werden…

 

Das Buch hat mich wirklich mit hinuntergezogen in diesen düster-genialen Sumpf, in dem Kurt Cobain untergegangen ist. Untergehen wollte. Untergehen musste. Man kann nur spekulieren, wie sein Leben verlaufen wäre, hätte er nicht selbst beschlossen, mit 27 zu sterben.

 

Good Guys Die Young! Eigentlich ein blöder Spruch. Scheint aber irgendwie bei Kurt Cobain so gewesen zu sein. Denn jeder rings um ihn hat ihn geliebt. Aber nicht nur die Menschen, die ihn umgaben, liebten ihn, wollten ihm auch helfen; er wurde in der kurzen Zeit am Ende seines jungen Lebens schon von Millionen verehrt. Und nein, das wurde ihm vermutlich nicht zum Verhängnis. Denn er wollte immer ein "Rockstar" werden. Er wollte Musik machen. Er wollte Kunst produzieren. Er hat eigentlich genau das gemacht, was er wollte. Und normalerweise ist genau das der Garant für ein glückliches Leben. Nicht bei Kurt Cobain.

 

Was ihm –soweit man das sagen kann- zum Verhängnis wurde sind die Drogen, der Alkohol und seine Krankheit. Ihm war ständig schlecht, übel, er musste sich pausenlos übergeben, er hatte permanent Magenschmerzen. Und kein Arzt wusste damals, woran er litt. Sagen könnte man dazu heute: Hätte er mal einfach durchgehalten. Sicherlich hätte irgendein Arzt herausgefunden, was er hatte oder hätte ihm zumindest ein adäquates Schmerzmittel verabreichen können. Die Medizin hat sich ebenso rasant entwickelt, wie vieles, sicherlich hätte es irgendwann die ultimative Hilfe für ihn gegeben. Seiner Mutter ging's in jungen Jahren ähnlich. Aber sie hielt durch, bis die seltsame Krankheit schließlich verschwand. Kurt wollte oder konnte nicht warten. Um kurzzeitig schmerzfrei zu sein, gab es ja noch die Drogen. Dieses unsägliche Teufelszeug ...

 

Hinterlassen hat Kurt Cobain vieles. Viele, viele Fans, eine Musik, die immer noch -und zwar täglich- gehört und gespielt wird, die unvergessen ist und bleibt. Ob ihm das egal wäre? Hinterlassen hat er auch viele verstörende Kunstwerke, Zeichnungen, Zettelchen, Skulpturen. Er war nicht nur Musiker, er hat Kunst in jeder Form produziert.

 

In dem Buch können wir vieles ansehen. Dafür bin ich sehr dankbar. Altes Spielzeug, aus dem er nach seiner Fasson dunkel-düstere Spielkameraden gebastelt hat, traurige Zeichnungen von kranken Menschen, finstere Frankenstein-ähnliche Skulpturen, die wohl jeder Psychologe mit Freuden deuten würde.

 

Das Buch ist eine traurig-schöne Hommage an Kurt Cobain, keine sture Biographie, sondern ein auch optisches Highlight, auch durch die stimmungsvollen Zeichnungen von Hisko Hulsing, die ich an dieser Stelle auch mal extra würdigen möchte. Sie sind stets passend.

 

"Montage Of Heck" wirkt deshalb so lebendig, weil Freunde und Familie zu Wort kommen, seine Mutter, seine Schwester, sein Freund und natürlich Courtney Love. Sie alle versuchten und versuchen vielleicht immer noch, zu verstehen, was da passiert ist mit Kurt. Wenn einer freiwillig das Leben verlässt, hinterlässt das immer offene Fragen. Ist es feige oder mutig? Angekündigt hat er es auf jeden Fall. Geglaubt hat ihm zunächst keiner. Und selbst wenn? Seine Mutter ahnte etwas und hatte Angst um ihn.

 

Kurt wird durch seine Musik, die er hinterlassen hat, niemals vergessen werden. Auch, wenn er vielleicht glaubte, die Welt wäre besser dran ohne ihn. Das glauben wir zwar nicht. Aber manchmal reicht es eben für ein Leben nicht, geliebt zu werden.

 

c) M. / 10.3.2016

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AmazonBasics Regal mit 5 Regalböden, Schwarz

 

Mein erstes Mal…

 

Ich muss zugeben, dass ich noch nie ein Regal selbst zusammen gebaut hab'. Aber es gibt eben für alles ein erstes Mal.

 

Okay, das Regal steht, es sieht gut aus, es ist zweckmäßig, ich kann es super gut gebrauchen, es bietet viel Stauraum, es hält und steht fest - aber ich würde lügen, wenn ich sagen würde, dass mir das Zusammenbauen Freude bereitet hat. Als kompletter Neuling und Laie auf dem Gebiet war ich anfangs schon ein bisschen in Sorge, ob ich das auch schaffen würde. Okay, ein Maschinenbau-Studium braucht man natürlich nicht, um ein solches Regal zusammen zu bauen, man mag versucht sein, zu sagen: Das kann doch jeder! Klar kann das vermutlich jeder. Aber wenn man es noch nie gemacht hat, dann ist man zunächst mal komplett auf die Bedienungsanleitung angewiesen oder halt auf sein eigenes Gespür. Beides war für mich von Nöten.

 

Die Bedienungsanleitung ist klar und übersichtlich, nicht zu viel Text, nicht zu wenig und bebildert. Für Paniker wie mich genau richtig. Hat auch alles von Anfang an gut geklappt, bis auf: "Befestigen Sie eine Hälfte der Kunststoffhülse an jeder unteren Stange. Befestigen Sie dann die andere Hälfte der Kunststoffhülse an jeder unteren Stange, sodass beide Hälften miteinander verbunden sind." Was heißt "untere Stange"? Aus den Fotos wurde ich zunächst zu 100 % auch nicht schlau. Und die Kunststoffhülsen ließen sich einfach nicht richtig zusammendrücken, waren also nicht richtig "miteinander verbunden".

 

Erst beim Weiterarbeiten und beim Draufsetzen des 1. Fachbodens war mir klar, wie man sich das vorzustellen hat. Ich hab's schon kapiert, aber im Grunde genommen hätte ich mir viel Zeit erspart, wenn in der Beschreibung genau stehen würde, dass die Kunststoffhülsen a) nicht unbedingt total fest miteinander verbunden sein müssen, weil sie sich beim Draufsetzen der Fachböden dann eh zusammendrücken und wo man b) die Kunststoffhülsen nun genau anbringen muss. Da fehlte mir einfach ein konkreter Hinweis.

 

Aber, okay, ich hab's dann einfach selbst probiert, es hat alles geklappt, mein erstes Regal ist zusammengebaut. Im Nachhinein war's natürlich ganz und gar nicht schwierig. Im ersten Moment war ich etwas überfordert. Und jetzt bin ich natürlich einfach froh, dass es steht, passt, gut aussieht und viel Stauraum bietet. Alles in Ordnung!, im wahrsten Sinne des Wortes…

 

c) M. / 10.3.2016

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REMINGTON

REVEAL BEAUTY TRIMMER

 

Härchen ade!

 

An diesem kleinen, feinen Set begeistert mich ganz besonders die Pinzette mit Licht! Das kleine LED-Licht ist mittig in der Pinzette angebracht und unglaublich hilfreich beim Zupfen. So eine LED-Pinzette hab' ich noch nie gesehen und auch gar nicht für möglich gehalten, wie sinnvoll sie ist.

 

Denn Licht ist vor/an einem Kosmetik-Spiegel oft nicht ausreichend. So geht's mir zumindest. Mit dieser Pinzette ist dieses Problem gelöst. Die Pinzette hat das Licht gleich integriert. Tolle Sache. Man sieht jedes noch so kleine Härchen und kann so super zupfen. Klasse Sache!

 

Bei dem Beauty Trimmer ist meine Begeisterung zwar nicht so ausgeprägt, wie für die Pinzette, aber gut finde ich ihn dennoch. Der er ist leicht, flach, dünn und handlich. Die Batterie, die benötigt wird, wird zum Glück mitgeliefert. Einlegen lässt sie sich auch leicht. Einfach das Ober- vom Unterstück trennen, Batterie einlegen, wieder zuschieben - fertig.

 

Der Trimmer selbst wirkt qualitativ nicht so ganz hochwertig, finde ich. Er ist halt aus einfachem Plastik. Aber, warum nicht! Nicht gefällt mir hingegen der kleine Schieberegler. Der ist wirklich klein. Und vor allem: Schiebt man ihn mit dem Daumen, empfinde ich das als unangenehm. Die beste Möglichkeit ist, ihn mit dem Nagel zu verschieben. Und nichts, das man mit dem Fingernagel betätigen muss, empfinde ich als sinnvoll.

 

Seine Arbeit hingegen verrichtet er tadellos und präzise. Und in Anbetracht des Gesamtpreises bin ich dann auch wieder versöhnt. Das Preis-/Leistungsverhältnis stimmt absolut. Insofern bin ich mit diesem Zweierset sehr zufrieden!

 

c) M. / 14.3.2016

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HP ENVY 34 c

Curved Monitor

 

Eine Wohltat -nicht nur- für die Augen!     

 

Der Curved Media Monitor ENVY 34c liefert mir ganz neue, bisher nicht gekannte An- und Einsichten. Ich hatte bisher einen ganz normalen acer Monitor. Dieser "kurvige Monitor" mit den Lautsprechern bietet mir ungeahnte Freuden für die Augen und auch für die Ohren.

 

Wenn man den Karton öffnet, sind auf der Lasche gleich ein paar nützliche Zeichnungen, wie man den Monitor schnell aus der Verpackung bringt und richtig platziert, um den Fuß anzubringen. Ein Quick Setup klebt auch gleich auf dem Bildschirm, so dass man gleich weiß, was zu tun ist.

 

Selbst für nicht überdurchschnittlich technisch Versierte wie mich reichte diese Kurzbeschreibung völlig aus. Den Standfuß muss man glücklicherweise auch nicht kompliziert anschrauben oder so. Er lässt sich einfach reinstecken - fertig! Sehr erfreulich für jemanden wie mich zumindest.

 

Steht der Monitor dann auf dem Schreibtisch, kann man ihn auf dem Fuß auch gut vor und zurück bewegen, so dass man ihn individuell einstellen kann. Sämtliche Kabel, die man benutzen kann, sind dabei. Man kann wählen zwischen DisplayPort, HDMI, Micro USB to MHL, USB. Einstecken - fertig! Ich bin froh, dass das alles so easy ging.

 

Ich hatte bisher noch nicht solche kurvigen Ansichten und bis deshalb schwer beeindruckt. Für Menschen wie mich, die viel am PC sitzen und Brille tragen, ist dieser Monitor einfach eine Wohltat. Die Farben sind brillant und durch den gewölbten Bildschirm entsteht dieser räumliche Effekt, den ich fantastisch finde. Aber vor allem merke ich, dass es den Augen gut tut!

 

Die Lautsprecher empfinde ich als zusätzliches Schmankerl, praktisch natürlich, wenn die gleich mit drin sind. Ich höre sehr viel Musik und guter Klang ist wichtig. Mir ist bei diesen Lautsprechern zumindest nichts Negatives aufgefallen. Der Sound ist ausbalanciert, Bässe und Tiefen sind richtig eingestellt, so dass ein klarer, satter, reiner Klang entsteht.

 

Ich bin absolut zufrieden! Mit dem harmonischen Sound, aber vor allem mit den "veränderten Ansichten". Sie tun fühlbar den Augen gut und man freut sich, wenn man sich vor diesen Monitor setzen darf. Schönere Ansichten kann ich mir momentan weder zum Arbeiten, noch zum Spielen, Surfen, Schreiben, Lesen, Anhören, Anschauen oder Social Networken vorstellen. Ein kurviges Vergnügen!

 

c) M. / 14.3.2016

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ESPRIT Herren T-Shirt

mit Logo Print – Slim Fit…

ESPRIT NOS Only

 

Zu dem Preis: super!

 

Wo bekommt man heutzutage schon ein T-Shirt für knapp unter 10,00 Euro, das qualitativ gut aus? Das ist nicht so leicht. Aber dieses Shirt von Esprit - unter 10,00 Euro - ist aus meiner Sicht so gut, wie ein Shirt in dieser Preisklasse nur sein kann.

 

Kein Polyester, sondern 100 % Baumwolle. Und der Stoff ist weich und angenehm und trägt sich auch genau so. Das Zugeständnis an den geringen Preis ist aus meiner Sicht vielleicht die Stärke des Stoffes. Denn das Shirt ist relativ dünn, was allerdings natürlich im Hochsommer kein Manko ist. Ganz im Gegenteil! Bei dem weißen Shirt sieht man sogar durch. Das zeigt schon, dass der Stoff relativ dünn ist. Aber an heißen Sommertagen sollte das ein Vorteil sein!

 

Das Shirt ist Slim Fit, also schmal geschnitten und vor allem für schlanke Menschen bestens geeignet. Dafür ist es schön lang und endet nicht am Bauchnabel. Der Schnitt ist gerade und klassisch. Die Aufschrift ist schön und im klassischen Vintage-USA-Style und: haltbar!

 

Ich kann mir zu dem Preis also kaum ein besseres Shirt vorstellen!

 

c) M. / 19.3.2016

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