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Café Royal Lungo Bio / Organic, 50 Nespresso kompatible Kapseln, 5er Pack (5 x 10 Kapseln)

 

Sehr bekömmlich…

 

... ist dieser Lungo Bio von CAFÉ ROYAL.

 

Bio ist gut, Organic ist gut, Fairtrade ist gut, öko-zertifiziert ist gut. Bei all' den feinen Umweltgedanken soll der Kaffee aber trotzdem gut schmecken. Und ganz genau das tut dieser Bio-Lungo.

 

Er ist ein milder Kaffee. Und bei "mild" denkt man oft gleichzeitig an fad, wässrig, langweilig. Zum Glück ist all' das dieser Lungo nicht. Er ist zwar mild, hat aber trotzdem noch diese angenehm würzige Note und ist keinesfalls ein "Bodensee-Kaffee". Er hat richtig Aroma, schon beim Zubereiten entfaltet er diesen herrlichen Kaffee-Duft, nimmt sich aber zurück und ist nicht aufdringlich-kräftig.

 

Und das ist die Kunst bei einem milden Kaffee, dass er trotzdem aromatisch und vollmundig ist, dass er trotzdem ein guter Muntermacher ist, dafür aber nicht bitter, nicht Espresso-like, nicht stark. Diese Kunst beherrscht der Lungo Bio von CAFÉ ROYAL. Für mich der perfekte Kaffee, auf den man sich jeden Morgen freuen darf!

 

c) M. / 1.6.2017

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Café Royal Almond Flavoured Edition, 50 Nespresso kompatible Kapseln, 5er Pack (5 x 10 Kapseln)

 

Guter Kaffee mit feinem Mandelaroma

 

Ich finde, dass aromatischer Kaffee es grundsätzlich ein bisschen schwer hat und dass an ihn große Erwartungen geknüpft sind: Er darf nicht zu süß sein und nicht zu künstlich schmecken. Das Aroma darf nicht zu extrem sein, man muss es aber dennoch deutlich schmecken. Und ich finde: Dieser Almond Flavoured Kaffee von Café Royal wird allen Erwartungen gerecht.

 

Denn das Mandel-Aroma ist sehr fein, deutlich zu schmecken, aber dennoch übertüncht es den Kaffeegeschmack nicht absolut. Schon wenn man den Kaffee zubereitet, duftet er herrlich nach Kaffee und Mandeln. Und auch die Crema schließt sich wunderbar und ist fein. Und das bei einer Kapsel. Die Kapseln passen übrigens perfekt in die Nespresso-Maschine.

 

Einen aromatisierten Kaffee trinkt man auch nicht ständig, sondern nur hin und wieder und wenn einem danach ist. Und genau für diese speziellen Momente und wenn man Mandeln mag, ist dieser Kaffee bestens geeignet. Ein wohlschmeckender Kaffee in der genau richtigen Stärke mit einem ausgewogenen, keksigen Mandel-Aroma. Es ist auch kein Zucker enthalten, wie man der Zutaten-Liste entnehmen kann, sondern wirklich nur Kaffee und natürliches Aroma.

 

In so fern für mich der perfekte Kaffee für den ganz besonderen Genuss-Moment, praktisch 2 in 1, ein guter Kaffee mit Mandelgeschmack. Sehr gelungen!

 

c) M. / 1.6.2017

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Coral Vollwaschmittel+ 16 WL 1,12L Flasche, 1er Pack (1 x 1.151 kg)

 

Klassisch … ein bisschen wie früher …

 

Dieses Flüssig-Waschmittel gefällt mir deshalb so gut, weil es ganz klassisch, ganz basic, ganz "normal" ist. Es kommt nicht mit irgendwelchen exotischen Aromen daher, sondern verspricht ganz einfach "strahlende Sauberkeit" und "intensive Waschkraft". Für mich persönlich braucht's auch gar nicht mehr.

 

Ich brauch' kein süßlich-künstliches Südsee-Korallenriff-Aroma. Was ich brauche, ist: Saubere Wäsche und am besten keinen Duft. Wenn die Wäsche nach etwas riechen soll/darf, dann eben frisch gewaschen. Ganz klassisch, ganz schlicht, so, wie man das aus "guten alten Zeiten" kennt. So, wie die behütete Erinnerung an Kindheits-Tage, wenn die Mutter die Wäsche, die draußen im Wind trocknete, von der Leine machte.

 

Eigentlich hätte ich erwartet, dass dieses Flüssigwaschmittel weiß oder durchsichtig ist. Tatsächlich ist es aber fliederfarben. Riecht zum Glück aber nicht so, sondern wirklich ein wenig so wie früher: Nach "Waschmittel" eben.

 

Ich mag Flüssig-Waschmittel, einfach weil ich mir keine Sorgen machen muss, dass es sich nicht auflöst. Bei mir kommt es auch direkt in die Trommel.

 

Dieses Coral Vollwaschmittel+ ist deshalb für mich perfekt, da ich es gern ganz simpel und ohne Aroma habe. Die versprochene und eingehaltene "intensive Waschkraft" und die "strahlende Sauberkeit" sind mir wichtiger. Und dann ist die Wäsche sauber und rein – so, wie es sein soll!

 

c) M. / 1.6.2017

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Café Royal Owemba Bio / Organic, 50 Nespresso kompatible Kapseln, 5er Pack (5 x 10 Kapseln) 

 

Sehr guter Bio-Kaffee ...

 

Das ist jetzt der 2. Kaffee, den ich aus der Bio-Reihe von Café Royal probiere. Schon der andere Bio-Kaffee, ein klassischer Lungo, war sehr, sehr wohlschmeckend, gut und bekömmlich.

 

Und auch dieser Bio-Kaffee schmeckt vorzüglich und ist extrem bekömmlich. Man kann ihn als Lungo, aber genauso als Espresso zubereiten. Von der Stärke her liegt er im Mittelbereich und ist deshalb weder zu stark, aber auch nicht zu schwach. Er ist nicht bitter, aber auch nicht wässrig, sondern absolut optimal.

 

Auch diese Kapseln sind zu 100 % kompatibel mit jeder Nespresso-Maschine und passen optimal.

 

Die Crema schließt sich schön und schon beim Zubereiten riecht der Kaffee sehr gut und entfaltet sein minimal beeriges Aroma, verbunden mit einer sehr leichten Kakao-Note. Vor allem das Kakaoige kommt sehr harmonisch zur Geltung, nimmt sich zurück, so, wie es sein soll, damit Kaffee Kaffee bleibt, ist aber leicht zu riechen und zu schmecken und rundet diesen besonderen Kaffee einfach optimal ab.

 

Bio ist natürlich gut, aber der Kaffee soll auch schmecken. Und das tut dieser OWEMBA auf ganz individuelle Weise. Ein klassischer Kaffee mit einem minimalen Beeren-Aroma und mit einer interessanten, leichten Kakao-Note. Ein besonderer, sehr, sehr guter, bekömmlicher, wohlschmeckender und erstklassiger Kaffee!

 

c) M. / 3.6.2017

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Café Royal Colombia Single Origin, 50 Nespresso kompatible Kapseln, 5er Pack (5 x 10 Kapseln)

 

Ein normaler Kaffee …

 

Als Kaffee-Liebhaber habe ich jetzt von Café Royal diverse Kaffee's versucht. Bisher haben mir alle sehr gut geschmeckt.

 

Auch dieser COLOMBIA ist nicht schlecht, aber er ist ein eher leichter Kaffee, so ein Kaffee "für alle Tage", der zwar gut ist, aber mit nichts Besonderem daherkommt. Das muss ein Kaffee natürlich auch zwangsläufig nicht. Wir brauchen nicht unzählige Aromen und Noten und Geschmäcker und Stärken und Intensitäten.

 

Deshalb ist dieser Kaffee definitiv etwas für Leute, die gerne einen "ganz normalen" Kaffee trinken. Als genau solchen würde ich ihn bezeichnen. Die Intensität ist hier zwar mit 5 von 10 angegeben. Ich empfinde ihn aber als schwächer. Man kann ihn als Espresso zubereiten, dann ist er natürlich etwas stärker, als Lungo ist er ein eher leichter und milder Kaffee. Deshalb wirklich sehr geeignet für die Momente, in denen man einfach einen Kaffee möchte - fertig!

 

Die ganz leicht fruchtig-frische Säure entfaltet sich minimal im Nachgang und macht den Kaffee im Geschmack sogar ein kleines bisschen "deutsch". So zumindest empfinde ich diesen Colombia.

 

In so fern ist dieser Kaffee ein prima Kaffee für den klassischen Genuss, für alle, die gerne einen schnörkellosen, "normalen" Kaffee trinken!

 

c) M. / 7.6.2017

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Café Royal Ristretto, 50 Nespresso kompatible Kapseln, 5er Pack (5 x 10 Kapseln)

 

Ein starker Ristretto …

 

... und zwar im wahrsten Sinne des Wortes. Denn dieser Ristretto schmeckt doch sehr "stark" und das in doppelter Hinsicht.

 

Aber dafür ist der Ristretto ja auch bekannt. Und im Gegensatz zum Espresso soll er aber nicht bitter sein, dafür aber eine kräftige Note haben. Was für eine kulinarische Herausforderung.

 

Dieser Ristretto von Café Royal meistert diese Herausforderung mit Bravour - meiner Meinung nach. Denn dieses Bittere, wofür der Espresso bekannt ist, soll dem Ristretto, geht man von "Kaffee-Experten" aus, ja fehlen.

 

Schon beim Zubereiten verströmt dieser Ristretto einen kräftigen Kaffee-Duft. Zunächst nicht extrem zu unterscheiden von einem starken Espresso. Aber die Crema schließt sich sehr schön und ist ideal Karamell-farben.

 

Dieser Ristretto ist ein starker Kaffee, also z.B. ein echter Muntermacher für den Morgen oder gegen das Nachmittagstief. Und dabei ist er eben kein bisschen bitter, sondern wohlschmeckend und auch bekömmlich. Wenn man die Tasse zum Mund führt, strömt einem schon der sanfte Duft von dunklen Waldbeeren in die Nase. Aber das ist ein wirklich ganz zurückgenommenes Aroma, das nur ganz kurz aufflackert und dann der Vollmundigkeit des guten Kaffees Raum lässt.

 

Ich trink' viel und gern Kaffee und es gibt doch große Unterschiede, nicht nur im Geschmack, sondern auch in der Bekömmlichkeit. Dieser Ristretto bekommt bei mir die volle Punktezahl. Denn dass ein Kapselkaffee ein solch' ausgewogenes Ristretto-Aroma mit einem solchen ausbalancierten Nebenaroma von dunklen Beeren hinbekommt und so stark ist, ohne bitter zu sein, so wohlschmeckend und auch verträglich ist, das hat meinen (Kaffee-)Respekt verdient.

 

c) M. / 7.6.2017

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Organic ANTIOX Lipcare "VERSUCHUNG" by gegengift - Mit Antioxidantien - 100% natürlichen Ursprungs & Vegan - Schützt, versorgt und pflegt

 

Edel und puristisch …

 

... ist dieser Lippenpflegestift für mich. Denn schon optisch und durch die Verpackung kommt er besonders daher.

 

Der schwarze Stift liegt in einem weißen Pappschächtelchen. Schon das finde ich erfreulich, dass es hier keine sinnlose Plastikverpackung gibt, die einfach nur im Müll landet. Dieser kleine Pappkarton ist passgenau und man kann den Lippenpflegestift wunderbar darin aufbewahren und mitnehmen.

 

Er ist ganz pur, ganz basic und trotzdem oder gerade deshalb von höchster Qualität und ein absolut zeitgemäßes Produkt. 100 % natürlich, ohne Paraffine, Parabene & Silikone. Und ganz modern mit Antioxidantien. Ich nenn' sie "Entgifter". In einer Welt, die teilweise toxisch ist, schmieren wir uns noch Sachen ist Gesicht, die auch umstrittene Inhaltsstoffe haben. Da braucht es tatsächlich ein "Gegengift". Ich finde den Namen schon so gut gewählt! Antioxidantien können die Zellen vor freien Radikalen schützen. In so fern ein zeitgemäßer Stoff gegen urbanen Stress.

 

Der Lippenpflegestift lässt sich perfekt auftragen, ist transparent und in seiner Konsistenz weder schmierig noch klebrig, sondern auch hier perfekt. Die Lippen bekommen den klassischen Lippenpflege-Stift-Glanz, fühlen sich sofort natürlich gepflegt und geschützt an. Eben das perfekte „Gegengift“ für ein teilweise toxisches Leben.

 

Ich finde dieses Lippenpflegestift fantastisch, modern, gesund und ein absolut zeitgemäßes Kosmetikprodukt, natürlich und vegan, anders, hochwertig und hipp. I like it!

 

c) M. / 16.6.2017


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Café Royal India Single Origin, 50 Nespresso kompatible Kapseln, 5er Pack (5 x 10 Kapseln)


 

Sehr guter, würzig-fruchtiger Kaffee ...

 

Dieser INDIA Kaffee von CAFÉ ROYAL kann als Lungo oder als Espresso genossen werden. Und beide Male schmeckt er ausgesprochen gut. Als Espresso kommt sein ganz besonderes, fruchtig-würziges und  dennoch mildes Aroma allerdings noch besser zur Geltung.

 

Von den drei SINGLE ORIGINA Sorten, die CAFÉ ROYAL anbietet, ist dieser INDIA mit 6 von 10 Intensitäts-Stufen der stärkste. Trotzdem ist er kein bisschen bitter, ganz im Gegenteil. Er ist vollmundig, bekömmlich und vergleichsweise eher angenehm mild, ohne fad zu sein.

 

Was "monsuniert" bedeutet, musste ich erst mal googlen. Es bedeutet einfach, dass die Kaffeebohnen mithilfe der Monsunwinde getrocknet werden.

 

Seine Crema ist karamellfarben und schließt sich schön, so, wie das bei einem guten Kaffee Crema auch sein soll. Der Elefant auf der Verpackung zeigt schon die exotische Herkunft. Und er riecht auch schon würzig-exotisch und schmeckt auch so, aber nur ganz leicht, nur minimal. Im Ganzen ist er ein wundervoller, besonderer Kaffee, der durch seine fruchtig-würzige Note ein minimales Bollywood-Aroma entfaltet. Zudem ist er extrem bekömmlich, vollmundig, wohlschmeckend und einfach ein wirklich guter, ausbalancierter Kaffee.

 

c) M. / 17.6.2017

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Ich lasse mir den Diesel nicht verbieten!

Offener Brief an den Oberbürgermeister von München

 

Weltstadt ohne Herz

 

Der Diesel – Sündenbock für politisches Versagen?

 

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

lieber Herr Reiter,

 

eigentlich ist es ja allerehrenwert, dass Sie München zu einer sauberen Stadt machen wollen. Und nachdem uns die so genannte Deutsche Umwelthilfe nun schon lange vorbetet, dass der Diesel der scheinbar einzige Umweltverschmutzer ist, ist es nur nachvollziehbar, dass Sie genau den aus der Stadt haben wollen. Von Ihrer Warte aus betrachtet, kann man das gut nachvollziehen. Und außerdem: Sie wollen was tun. Sie wollen endlich etwas tun. Sie müssen etwas tun. Schließlich geht es ja auch darum, den Bürgern zu zeigen, dass einem das Thema Umwelt wichtig ist.

 

Aber, lieber Herr Reiter, haben Sie auch schon einmal an die anderen, an die Diesel-Fahrer gedacht? Diese trauen sich schon längst nichts mehr zu sagen. Denn plötzlich sollen sie die Sündenböcke sein. Plötzlich hat man sich scheinbar darauf geeinigt, dass der Diesel das größte Umweltproblem ist. Und damit hat man die Diesel-Fahrer nicht nur mundtot gemacht, man hat ihnen auch noch den schwarzen Peter zugeschoben. Stellvertretend für all‘ jene, die sich vor einiger Zeit einmal guten Gewissens einen Diesel zugelegt haben, möchte ich mich nun an Sie wenden.

 

Vor vier Jahren habe ich mir ganz bewusst einen Diesel gekauft. Denn „damals“ ging es nur um die C02-Werte. Diese galt es zu verringern. Mein Diesel hatte damals in der Flottenübersicht die geringste C02-Belastung. Also habe ich ihn mir in dem Bewusstsein, etwas Gutes für die Umwelt zu tun, zugelegt.

 

Nun plötzlich soll er eine Umweltbelastung sein, auf einmal heißt es, dass er raus muss aus der Stadt, weg von den Straßen. Und Sie wollen nun sogar flächendeckend den Diesel verbieten. Haben Sie sich einmal überlegt, wie das in der Realität für Diesel-Fahrer aussieht? Oder, anders gefragt: Geben Sie mir das Geld, damit ich mir einen Benziner kaufen kann? Denn nicht jeder kann sich – noch dazu in München - sofort ein anderes Auto leisten. Haben Sie daran auch einmal gedacht?

 

Und was passiert denn mit meinem vierjährigen Diesel, wenn ich ihn, wegen Ihres Verbots, hergeben muss? Obwohl auf Langlebigkeit ausgelegt und ein Auto auf dem aktuellsten Stand der Technik mit allem Drum und Dran, wird er entweder verschrottet oder landet in einem anderen Land, in dem es das Diesel-Verbot nicht gibt. Das heißt, ich kann mein Auto, das noch nicht einmal die Hälfte seines Fahr-Lebens erreicht hat, auf den Schrottplatz bringen. Halten Sie das für sinnvoll? Ist das ökonomisch? Mitnichten! Die nächste Alternative ist, dass mein Auto in ein so genanntes armes Land verkauft und dort natürlich weiter gefahren wird. Das nennt man dann Problemverschiebung. Hauptsache, wir haben in München eine gute Luft und uns der bösen Diesel entledigt.

 

Sie kennen die Studien, was passiert, wenn es keine Diesel mehr auf der Straße gibt? Dann könnte das nächste Problem auftauchen, nämlich, dass die C02-Belastung unerlaubt hoch ist. Was geschieht denn dann?

 

Und über all‘ dem ist mein Auto plötzlich nicht nur erschreckend wenig wert, ich muss mich auch noch als „Umweltsau“ beschimpfen lassen.

 

Die einseitige Betrachtungsweise, dass ein Verbot der Diesel-Fahrzeuge die Lösung eines Umweltproblems ist, mag für Sie das Richtige sein, für unzählige Diesel-Fahrer aber nicht. Und die Folgeproblematik ist überdies auch noch nicht absehbar.

 

Deshalb bitte ich Sie, von diesem Verbot abzusehen. Damit wird nur der so genannten Deutschen Umwelthilfe in die Karten gespielt, die mit Sicherheit bald das nächste böse Kaninchen aus dem Hut zaubert und Sie mögen in den Augen von so genannten umweltbewussten Menschen gut dastehen. Wer entschädigt aber uns Diesel-Fahrer für den uns entstandenen Verlust? Es ist ungerecht, uns jetzt als Umweltverschmutzer zu diskriminieren und uns zu etwas zu zwingen. Überdies wird es viele geben, die sich ein anderes Auto gar nicht leisten können. Wer kommt denn für unseren Schaden auf? Zumal uns vor Jahren gesagt wurde, dass der Diesel sauber ist, weil er den geringsten C02-Ausstoß hat. Nun sollen wir für ein Versagen als Sündenböcke herhalten? Damit bin ich nicht einverstanden.

 

Es wird eine andere Lösung geben müssen, keine Verdammung der „alten“ Diesel, keine Generalstrafe für Diesel-Fahrer. Stecken Sie Geld in die Forschung, denken Sie über Alternativen nach, überlegen Sie sich ein Einsparen an anderer Stelle, so dass es „dem kleinen Mann“, der noch dazu unschuldig ist, nicht weh tut. Es kann nicht sein, dass man hier Menschen zu  Sündenböcken macht, die sich einmal wohlüberlegt einen Diesel zugelegt haben. Seien Sie nicht so unfair, gehen Sie weg von dieser Insel-Sichtweise und betrachten Sie alles im Ganzen. Sicherlich fällt Ihnen dann eine fairere Lösung ein. Und lassen Sie uns Diesel-Fahrer doch nicht für etwas büßen, für das wir aktiv gar nicht verantwortlich sind. Geben sie uns Diesel-Fahrern noch etwas Zeit. Möglicherweise wird sich eine Alternative finden, eine neue Technologie, irgendetwas. Aber bestrafen sie die Diesel-Fahrer doch nicht mit einer so drastischen Maßnahme. In anderen Städten geht es doch auch anders!

 

Wenn Sie Ihr striktes Diesel-Verbot durchsetzen, dann ist davon auszugehen, dass in dieser Stadt dicke SUV’s, gefahren zumeist nur von einer Person, oder benzinfressende Sportwägen, ebenfalls gefahren meist nur von einer Person, lieber gesehen werden, als kleine Diesel-Fahrzeuge, die ökonomisch gut genutzt sind. Wenn dem so ist, dann werde ich mich nicht von meinem kleinen Diesel verabschieden, der damals extra wegen seiner Langlebigkeit angeschafft wurde und noch nicht mal am Zenit seines Autolebens ist. Dann werde ich wegen Ihrer Alternativlosigkeit mein junges Auto weder verschrotten noch verschenken. Dann werde ich nicht meinem Diesel den Rücken kehren, sondern eher dieser Stadt, die offenbar lieber Benzin-Luxusfahrzeuge mit einem immensen Verbrauch haben möchte, als langlebige, wohl überlegt angeschaffte Diesel-Fahrzeuge. Dann sage ich nicht zu meinem Auto „Servus“, sondern zu dieser Stadt – dieser Weltstadt, die einmal Herz hatte!

 

Mit freundlichen Grüßen, M.

 

c) M. / 17.6.2017 

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Der kleine Krisenkiller: 12 Wege, schwierige Lebenssituationen zu meistern

JENS FÖRSTER

KNAUR 

 

Ein wunderbares Buch ...

 

... ein sehr, sehr sympathisches Buch, ehrlich, offen, natürlich psychologisch, aber absolut verständlich, weil menschlich, aus dem Leben gegriffen und auch privat.

 

Jens Förster lässt hier immer wieder Privates einfließen und das macht das Buch auch so authentisch. Denn, okay, der Eine oder Andere von uns, der mag von kleinen oder großen Katastrophen völlig verschont  bleiben. Es gibt solche Glückspilze. Oder gehen diese Menschen nur einfach anders mit dem Schicksal und dem, was ihnen widerfährt, um? Denn, logisch, am Ende liegt es doch immer an uns selbst, wie wir mit dem umgehen, was uns das Leben bietet. Die Zitronen, die es uns auf den Weg wirft, können wir sauer finden, wenn wir hineinbeißen oder aber, wir können aus ihnen Limonade machen. Steine, die uns in den Weg gelegt werden, können wir wegrollen oder über  sie stolpern. Es liegt mehr oder weniger immer an uns. Klar, das alles klingt auch ein bisschen wie Klugscheißerei und das wollen wir in Krisensituation nicht nur nicht hören, wir können es auch nicht hören. Wir sind geschwächt. Wir sind kraftlos. Denn wenn wir Steine wegrollen und Limo aus Zitronen machen könnten, dann wären wir ja nicht in der Krise.

 

Das alles und noch viel mehr erklärt Jens Förster sehr, sehr liebevoll, sehr verständnisvoll und natürlich auch sehr professionell in seinem Buch. Und es nützt einfach nix - am Ende können wir nur selbst unseren Karren aus dem Dreck ziehen. Dass es leicht werden würde, das hat keiner gesagt. Und Jens Förster nimmt uns einfach an der Hand, versteht uns, lässt uns unsere Krisen durchleben, erklärt uns, warum wir sie sogar brauchen, begleitet uns hindurch und zeigt uns, wie wir wieder Licht am Ende des Tunnels sehen können. Ein nettes Buch. Ein aufbauendes Buch. In der Krise sicherlich absolut tröstend. Geht's uns grad gut, dann tut der "kleine Krisen Killer" uns noch besser.

 

Sauber gegliedert führt uns Jens Förster mit seinem Buch quasi durch die Krise hindurch, erklärt, wie sie entsteht, warum sie ist. Und zeigt uns dann einige Dinge, die wir -dagegen- tun können. Klingt teilweise banal: Sport, Natur, Freunde, Achtsamkeit, Religion, Ehrenamt, Wellness, Hobbys, Musik, Kunst ... Aber ganz genau darin liegt die Lösung. In diesen vielen Möglichkeiten, die wir haben, uns etwas Gutes zu tun oder etwas zu finden, das uns hochzieht, herauszufinden, was uns ablenkt, ja, auch Ablenkung tut in einer Krise immer wieder gut, (wieder) entdecken, was wir mögen ... Und wenn wir das verinnerlichen, dass wir uns Dinge suchen können, die uns Freude bereiten, dass es überhaupt nur darum geht, herauszufinden, wie wir ein kleines Licht in die Dunkelheit der Krise bringen können. Und das zeigt uns Jens Förster sehr ambitioniert und sehr liebevoll in seinem Buch. Danke!

 

c) M. / 20.6.2017

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