Mut zur Kreativität DOREEN VIRTUE

Mut zur Kreativität: Wecke deine künstlerische Begabung und lebe deine Berufung

DOREEN VIRTUE

IRISANA

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Sei kreativ!

 

Doreen Virtue hat ja mittlerweile schon eine Menge Bücher geschrieben. Und dieses wird auch sicherlich nicht ihr letztes sein. Hier geht sie gezielt auf die Kreativität ein, will uns alle einladen, unsere Kreativität zu entdecken und dann hemmungslos kreativ zu sein. Denn ja, sie fordert uns auch auf, unsere negativen Gefühle kreativ auszudrücken. Keine Angst vor bad emotions!

 

Auch in dieser Lektüre erzählt sie wieder viel von sich selbst, von ihrer Kindheit und Vergangenheit, von der Zeit, als sie Mutter und berufstätig war und einfach viel um die Ohren hatte. Und hier baut sie eine moderne Brücke zur Kreativität. Sie schlägt uns quasi eine "Instant-Kreativität" vor und das klingt doch schon ziemlich zeitgemäß - wenn man so will.

 

Mal eben schnell zwischen Tür und Angel kreativ sein oder in den zehn Minuten, die gestressten Menschen im Alltag so bleiben, Kreatives schaffen oder sich eben bewusst mal eine halbe Stunde Auszeit schaffen. Alles ist möglich! Kreativität kann überall passieren, überall stattfinden, braucht nicht unbedingt Raum und Zeit, sondern eben "nur" den Mut, kreativ zu sein - so oder so! Man kann auch mehrere Projekte gleichzeitig in Angriff nehmen, nebeneinander an unterschiedlichen Projekten kreativ sein. Alles ist erlaubt, nix unmöglich. Kreativ kann man immer und überall sein. Hier spricht sie einfach wirklich den Zeitgeist an, passt sich mit ihren Vorschlägen zur Kreativität der gestressten Frau bzw. Mutter von heute an und sagt: Hey, stress' dich nicht, alles cool, du kannst auch in der Zeit, in der du zur Arbeit fährst oder auf die Kinder wartest, kreativ sein. Ein kleines bisschen Hoppla-Hopp klingt das für mich - zugegeben - schon. Aber okay, wenn's halt nicht anders geht.

 

Nett hingegen der Ratschlag, öfter mal ein Nickerchen zu machen. Angeblich entstehen aus so einem Nickerchen heraus ganz viele kreative Prozesse. Auch künstlerische Geistesblitze sind durchaus möglich und sogar von anderen Künstlern bestätigt. Na dann: Augen zu und kreativ sein.

 

Auch in diesem Buch erzählt sie wieder viel von ihren Engelskontakten. Das ist schön und immer lesenswert, dumm nur, wenn der Leser auch gern so einen Kontakt hätte, der sich aber nicht einstellt.

 

Auch hier gibt sich Frau Virtue wieder ganz "modern": Sie rät dazu, auf Kaffee und Alkohol zu verzichten. Das heißt, sie rät nicht, sondern sagt, dass man auf Kaffee/Alkohol verzichten soll, geradezu muss. Das hätten ihr auch die Engel geflüstert. Dann seien die Kanäle einfach für spirituelle Erlebnisse freier. Auch eine gesunde Lebensweise ist ratsam und eine - wenn möglich - positive Lebenseinstellung. Tja, wenn das mal nur so einfach wäre. In der "alten Esoterik" gab es solche Ratschläge, wie auf Koffein und Alkohol zu verzichten, nicht. Heutzutage scheint mir das geradezu ein Dogma zu sein. Die moderne Spiritualität kommt mir ein bisschen zu sehr mit erhobenem Zeigefinger daher. Wer hört schon gern ein „Du musst!“ – in der wahren Esoterik sollte es kein „Muss“ geben, die ist nämlich ultra tolerant.  Aber das ist nur meine Sicht der Dinge als alter Hase. Und das nur nebenbei. Hier handelt es sich eben um die neue Spiritualität.

 

Jedenfalls ist die Lektüre ein definitiv Mut machendes Buch und besonders geeignet für alle, die noch ganz am Anfang ihre "kreativen Laufbahn" stehen. Eher für junge oder neue New Ager vielleicht, die noch einen kleinen spirituellen Anstupser benötigen. Den bekommen sie hier – den kreativen Kick quasi. Das Buch hilft dabei, zu sich selbst zu finden und zu stehen und den eigenen Weg zu gehen - eben kreativ und schaffend zu sein. Viel Erfolg. Danke!

 

c) M. / 5.1.2017

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5.1.18 18:53

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